Ein ereignisreiches, taktisches Rennen
Wegen starker Regenfälle hat Franz entschieden, den Start in Langnau von acht auf elf Uhr zu verschieben. In Schüpbach stiessen Chrigu und Rico dazu und das Feld war vollständig. Nach einem lockeren Einfahren ging es via Steinen nach Heimrüti. Beim Brennofen für Tonwaren kündigte Christine einen Kulturhalt an. Kaum hat sie etwas über den Ofen erzählt, fuhr sie still und leise von dannen. Damit ging sie mit viel, sehr viel Vorsprung in die steile Rampe Richtung Chuderhüsi… Auf den Singletrails bis zur Müliseile war es ziemlich rutschig. Über Feld und Wald ging’s dann auf guten Wegen nach Hinterstouffen. Immer noch die Flucht von Christine vor Augen, verdrückten alle ihren Mini-Lunch stehend. Aber das Feld startete ziemlich kompakt, einzige Küsu war in Anbetracht des bereitstehenden Fotografen nicht zurückzuhalten. Kurz vor Röthenbach überstürzten sich die Ereignisse im wahrsten Sinne des Wortes: Rico rutschte auf einer glatten, steilen Betonpiste aus. Am Dorfbrunnen in Röthenbach wurde er kurz verarztet und war glücklicherweise wieder voll dabei. Aber nicht für lange, denn ein Unglück kommt selten allein: In Sichtweite der Ortstafel von Eggiwil nahm’s auch noch den hinteren Pneu. Franz flickte und bis zum Ziel in Stettler’s Garten war es im Feld überraschend ruhig. Gestärkt mit Kaffee, Kuchen und Glace blieb nur noch die lockere Rückfahrt nach Langnau, wo wir nach 50km und 817 Höhenmetern das Ziel erreichten – trocken!
Wir alle danken dir, Franz, für die umsichtige Organisation mit der fast regenlosen Routenwahl (was an diesem Tag einer Meisterleistung gleichkam) und euch, Claudia und Chrigu, für die tolle Eggiwiler Gastfreundschaft.
Anmerkung der Redaktion: Aus taktischen Gründen wurden nur zwei Fotos geschossen. 100% davon werden publiziert.