Freitag, 4. September
Nachdem wir uns in Thun auf dem Perron 2 getroffen hatten, warteten wir auf den Zug. Nachdem dieser mit 20 Minuten Verspätung eingetroffen war, rasten wir mit hoher Geschwindigkeit durch den neuen Lötschbergtunnel dem Wallis entgegen. In Visp hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit für einen Kaffeehalt. Nach einer gemütlichen Fahrt mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn nach nahmen wir den Aufstieg zur Domhütte in Angriff. Nach 4.5 Stunden Aufstieg erreichten wir die Hütte und es dauerte nicht mehr so lange, bis das Abendessen auf dem Tisch war.
Samstag,5.September
Nach dem Morgenessen stolperten wir noch im Mondschein über die Moräne auf den Festigletscher, wo wir die Steigeisen montierten. Um auf die Nordseite des Doms zu gelangen, musste noch das Festijoch überschritten werden, welches wir ohne Steigeisen mit Hilfe einiger Fixseile erreichten. Von dort ging es nun über den Hohberggletscher und die Nordflanke des Doms dem Gipfel entgegen. Etwa um halb elf Uhr erschien endlich die Sonne, die uns ein bisschen erwärmte. Um halb zwölf Uhr, etwa sieben Stunden nach dem Aufbruch in der Hütte, konnten wir das wunderbare Panorama bei angenehmen Temperaturen geniessen. Der Abstieg verlief problemlos, im Festijoch genossen wir noch die wärmenden Strahlen der Sonne. Nachdem wir noch den Rest des Abstiegs hinter uns gebracht hatten, ruhten wir uns vor oder in der Hütte aus. Wir waren alle froh, dass wir den Hüttenweg hinunter nach Randa nicht mehr heute bewältigen mussten...
Sonntag, 6.September
Schon morgens um sieben Uhr marschierten wir bei der Hütte los Richtung Randa. Es war noch recht kühl und es hatte sogar einen Reif auf dem Gras. Nach ca. drei Stunden erreichten wir Randa, wo wir noch eine halbe Stunde auf den Zug warten mussten. Besten Dank an Annina für die wunderschöne Tour!
Fotos: Annina Reber