Es hiess früh aufstehen an diesem Sonntagmorgen, um in die Biosphäre zu gelangen. Wir waren fast alleine auf dem RE von Bern aus unterwegs und gespannt, wer noch so dazustossen würde. In Konolfingen ein erstes Mal Fehlalarm, in Langnau auch kein bekanntes Gesicht. Waren wir etwa doch zu früh aufgestanden? Nun, in Trubschachen würde sich das klären – und tatsächlich, Martha und Hans standen bereit und stiegen zu.
Ab Schüpfheim ging es mit dem Poschi flott voran. Erst kurz vor unserem Ziel tauchten wir in den Biosphärensuppe ein. Nach einem Kaffihalt in Glaubenbielen entstiegen wir dem Nebel und erreichten bei schönstem Sonnenschein den Nünalpstock. Der weitere Weg war von hier aus klar ersichtlich – alles dem Gratzug entlang zum Sattelpass. Der Herbst hatte schon Einzug gehalten und beglückte uns mit seinen wunderbaren Farben. Die Wanderung war sehr abwechslungsreich. Vom perfekten Wanderweg bis zu doch etwas sehr biosphärischen Verhältnissen (moosig, moorig, feucht und rutschig) trafen wir alles an. Zum Glück war immer eine Erlenstaude da, wenn es sie brauchte (Tarzan lässt grüssen). Auf jeden Fall gab es viel zu lachen. Unterwegs besuchten wir noch das Chessiloch, bevor wir unsere Wanderung im Flühli ausklingen liessen.
Herzlichen Dank an unsere Leiter Martha und Hans für die gelungene Wanderung. Ihr habt uns in nächster Umgebung einen für uns unbekannten, wunderschönen Flecken Biosphäre gezeigt. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Wanderung!