24 Kinder und 10 LeiterInnen
Eine Sammlung von Eindrücken aus den Tourenberichten der TeilnehmerInnen.
Jetzt fängt das Wandern an. Nach 2 Stunden Marsch standen wir vor der Hütte. Jetzt dürfen wir die Schlafplätze einrichten. Nach einer schneller PingPong-Runde fassten wir in der Gruppe das Klettermaterial.
Am Montag morgen fuhren wir auf den Rhonegletscher. Beim Znüni beobachtete unsere Gruppe die Touristen, die nur mit kurzen Hosen und Turnschuhen bekleidet waren. Bevor wir nach Hause gingen, kletterten wir durch eine Gletscherspalte. Nachdem wir endlich unsere sieben Sachen gepackt hatten liefen wir Richtung Siedelhorn. Zurück in der Hütte durften wir nicht einmal Duschen, weil Ädu uns wieder in die Kälte jagte um die Seilbahn aufzustellen. Dort gab es für Samuel und Jonas noch einige Rutschpartien im Restschnee vom schneereichen Winter. Nach dem leckeren Nachtessen gab es ein noch viel leckereres Dessert.
Auf dem Weg zum Schneefeld fiel unser Lieblingswort (Mucksurauti) ein paar mal. Marco rutschte mal als erstes das Feld hinunter. Danach zeigte uns Hausi wie man einen T-Schlitz macht. Er vergrub Chrigus Jacke in einen «tiefen» Spalt. Wir konnten zu siebt dranhängen und es hielt uns alle. Später übten wir das bremsen mit Pickel, falls man ausrutscht. Kurz nachdem wir wieder aufbrachen, kamen wir gleich bei einer schönen breiten Gletscherspalte vorbei. Während Karin und Fränzi die Seile und Eisschrauben parat machten, leiteten wir Gräbli und Bächli um, danach durften wir uns im Eisklettern üben.
Am Morgen durften wir eine Viertelstunde früher aufstehen, weil wir auf das grosse Siedelhorn wollten. Wir waren wie geplant in der Gestlerlicke. Von dort aus waren es noch ca. 15 min Fussmarsch. Tim, Roland und Eva kletterten eine schwierigere Route, Christian, Valérie und Lena kletterten die einfachere Route. Um 12.55 Uhr waren wir alle acht Chrüsi- Müsis auf dem Gipfel! Wir packten für ins Biwak. Um 18.00 Uhr gingen wir ins Biwak. Franz kochte das Abendessen gut (sehr gut). Es gab Hörnli und Hamburger. Als es dunkel wurde, entzündeten wir ein Feuer. Zum Dessert gab es Fruchtsalat.
Frau Holle kam persönlich vorbei um sich von uns zu verabschieden.