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Bildgalerie Skitour Emmental

Skitour Emmental 14.02.2010

Leitung: Franz Morger
Teilnehmer: Madlen, Ruedi und Karin Wüthrich, Martha, Hans und Susanne Reber, Res Wälti, Verena Gertsch, Margrit Batzli, Peter Siegenthaler, Ueli Kohler, Monica Fischer, Renate und Hanspeter Brechbühl, Christine Morger, Vreni Hiltbrunner, Roland Jakob, Peter Mathys

Das waren noch Zeiten in den Fünfzigerjahren, als Radio Beromünster im wöchentlichen Schneebericht nebst Destinationen wie Zermatt, Grindelwald, Gstaad, St. Moritz usw. auch meldete Hohwacht Rämisgummen, Pulver gut. Am Sonntag fuhr jeweils ein Extrazug der EBT die Skifahrer von Solothurn über Burgdorf, Hasle-Rüegsau,  Langnau nach Trubschachen. Zu Fuss mit geschulterten Skis oder fortschrittlich wie mein Vater und ich mit angeschnallten Seehundfellen stieg man über die Houenenegg auf den Rämisgummenhoger, fuhr dort einige Male den Westhang hinunter und purzelte im späteren Nachmittag das Bergenport runter Richtung Bahnhof.

Die Emmentaler Skitour auf den Rämisgummen ist für mich die Rückkehr zu meinen "Skitourenwurzeln". Es ist eine Tour im ursprünglichen Sinn. Der Weg ist das Ziel, nicht eigentlich der Hoger. Und so machten wir uns denn auf am nebligen Sonntagmorgen, nicht weniger als 19 Sektionsmitglieder. Vor dem Ilfisbrücklein schnallten wir die Skier an und folgten dem Wanderweg hinüber nach Steinbach. Nun ging's leicht ansteigend den Steinbachgraben hinauf bis zum Unteren Steinbächli, wo die Steigung begann zum Furehüsli. Am Waldrand unterhalb Buhusschwändi gab es die erste Rast. Charmeur Franz verteilte allen weiblichen Wesen inklusive dem Autor des Tourenberichtes eine Valentinstag-Lindt-Kugel.

Kurz vor der Chäserenegg zerpflügten wir den ersten schönen Steilhang, klebten die Felle wieder auf, dann wieder ab - und schon war das erste Ziel, die Bergwirtschaft Erika auf der Geissholle, erreicht. Gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Kamillentee und Nidleberge auf Apfelkuchen. Dann wurde es leicht hektisch: Steilhang runter, Felle auf, Chäserenegg Felle ab, über Stock und Stacheldraht, hinunter ins Gräbli, Felle auf, Aufstieg zum Strässchen, Stacheldraht, Felle ab, hinein ins steile Bergenport, zur Abwechslung über einen Schafzaun, mit rassigen Schwüngen dort runter, wo unsere Vorfahren einst gepurzelt sind.

Kurz vor 15 Uhr sind wir wieder am Bahnhof Trubschachen. Es war wiederum eine rundum vergnügliche Sache, eine Tour mit hohem Unterhaltungswert, vorallem für den Teilnehmer mit der hyperleichten Dynafitbindung. Hyperleicht ist halt nicht unbedingt auch hyperpraktisch.

Danke Franz für die tolle Route, die du für uns ausgedacht und rekognosziert hast! Wir kamen zwar nicht an die Sonne, dafür zerfurchten wir die schönsten Pulverschneehänge, wie du es angekündigt hast. Wir kommen auch nächstes Jahr wieder!

Ein weiterer Bericht über diese Tour mit mehr Fotos und Kommentaren ist bei laponia41 in hikr.org. zu finden. Siehe Rämisgummen - Pulver gut