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Höhenwanderung im Biosphärenreservat Entlebuch
19.09.2010
Fondueessen Doldenhornhütte
25.09.2010 - 26.09.2010
Klettern Surprise (M-S)
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Suppentag Sektion Emmental
24.10.2010

Tourenberichte

Biketour
30.05.2010
KiBe Hüttenerlebnis
29.05.2010 - 30.05.2010
Tourenwoche "Haute Route Impérial"
11.04.2010 - 17.04.2010
Skitourentage 50 plus
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Tourenwoche Gauli
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Schneeschuhwanderung Oberemmental
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Lawinenkurs
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KiBe Schnee & Spass
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Grosser Diamantstock
12.09.2009 - 13.09.2009
Hochtour Dom
04.09.2009 - 06.09.2009
KiBe Lager 2009
12.07.2009 - 18.07.2009
Hoher Turm im tiefen Winter
07.03.2009
Lauenenhorn
02.02.2009

Bildgalerie Skitourentage 50 plus

Skitourentage 50 plus 08.04.2010 - 11.04.2010

Leitung: Ueli Werren (Bergführer), Peter Mathys (Organisation)
Teilnehmer: Verena Gertsch, Margrit Batzli, Sue Mathys, Karin Hertig, Ariane Schweizer, Martin Zaugg, Jürg Berger, Fritz Hebeisen, Hannes Tanner, Walter Lüssi, Hans Schenk

Donnerstag, 8. April 2010

Dank guten Anschlüssen sind wir schon kurz vor 11 Uhr in St. Antönien Rüti. Nach kurzem Marsch auf dem schwarz geräumten Strässchen können wir die Felle aufziehen und dem Schanielabach entlang gemütlich taleinwärts bummeln. Um die Mittagszeit kommen wir in Partnun an und können im Berghaus Sulzfluh unsere zum Teil sehr nostalgischen Zimmer beziehen.

Am Nachmittag testen wir ausgiebig den Lawinenrettungs-Trainingszenter. Im Gelände sind unter der Schneedecke Behälter mit LVS vergraben. Diese sind mit einer Zentrale verkabelt. An einem Display kann der Schwierigkeitsgrad gewählt und die Suchzeit abgelesen werden. Wir steigern bis zur Mehrfachverschüttung von vier Personen. Wenn mit der Lawinensonde kräftig auf einen LVS-Behälter gestossen wird, gibt es ein optisches und akustisches Signal. Margrit ist mit vier Treffern am erfolgreichsten.

Freitag, 9. April 2010

In der Nacht war es relativ mild, die gestern angefeuchtete Schneedecke ist nur oberflächlich gefroren. Unser heutiges Ziel ist der Rotspitz. Die Route führt den Glatt Boden hinauf und über die steilen Hänge von Pöschenwang ins Tälli. Über breite Böden steigt es weiter an die Landesgrenze bei der Breit Furgga. Nach dem Schlussanstieg auf einen Gipfel mit einem Holzkreuz bestätigt das GPS, dass wir uns tatsächlich auf dem Rotspitz befinden. Im Südosten sehen wir tief unter uns das Skigebiet von Gargellen.

Die Abfahrt erfüllt unsere hohen Erwartungen nicht. Die inzwischen aufgeweichte Schneedecke trägt meist nicht. Zurück im Berghaus geniessen wir auf der Terrasse die Sonne, löschen den Durst und erfahren, dass Ernst den Whirlpool eingeheizt hat. Im warmen sprudelnden Wasser kann sich die 50 plus - Geselligkeit so richtig entfalten.

Samstag, 10. April 2010

Um sechs Uhr gibt es Frühstück. Nach einer kalten Nacht erwarten wir an diesem sonnigen Tag an den prächtigen Osthängen vom Schafberg tragenden Sulzschnee. Kurz nach neun Uhr sind wir oben bei der Carschinahütte der SAC Sektion Rätia. Nach der Rast auf der Carschinafurgga stehen wir bald am Fuss des Gipfels. Uelis ideale Spur führt uns hinauf bis zur Gipfelwechte. Leichter Nebel trübt zeitweise die Aussicht. Die softigen Kulissen haben aber auch einen besonderen Reiz.

Nach einer ersten Abfahrt mit einer langen Traverse hinüber unter den Girenspitz entschliessen wir uns, auch diesen Gipfel noch mitzunehmen. Nach einer knappen halben Stunde Aufstieg stehen wir oben. Auch bei 50 plus gibt es Gipfel im Doppelpack!

Die nun folgende Abfahrt im Sulzschnee lässt vor Freude jauchzen. Nach dem Carschina Mittelsäss bricht die Schneedecke ein. Ueli an der Spitze schwebt mit seinen langen Schwüngen über dem Schnee, wir andern brechen tief ein. An was liegt es wohl? Am Ski, an der Technik, am Gewicht, am rasanten Tempo oder an übersinnlichen Kräften?

Unten im Tal kleben wir die Felle auf und steigen hinauf nach Partnun, wo uns auch heute der Whirlpool erwartet.

Sonntag, 11. April 2010

Die heutige Tour ist kurz. Über die sanften Hänge von Äbenen und Grosslaub steigen wir hinauf auf den Spitzenbühl. Hier machen wir uns bereit für die Schlussabfahrt. Der Schnee hart gefroren, mit einem Zentimeterchen Neuschnee bedeckt. Die Abfahrt nach Matten im Gafia Tal ist noch das berühmte Tüpfelchen auf dem i.

Talauswärts reicht die Schneedecke bis zur Postautohaltestelle Rüti. Nach kurzem Retablieren kommt kurz vor 11 Uhr der Bus. Tief befriedigt von den Tourentagen geniessen wir die Heimreise und schmieden schon Pläne für nächstes Jahr.

Fotos und Bericht: Peter Mathys

 

Gleicher Bericht mit zusätzlichen Fotos siehe hier