Tourenleiterin: Iris Kraaz
Teilnehmer-/innen: Markus, Thomas, Katya, Lisa, Isabel (Tourenbericht)
Am Donnerstag trafen wir uns am Bahnhof Meiringen – voller Vorfreude auf die kommenden Tage. Nach einer kurzen, aber stimmungsvollen Anreise mit ÖV und Alpentaxi erreichten wir den Räterichsbodenstausee, wo unser Abenteuer begann. Dichter Nebel hüllte die Landschaft ein, die Temperaturen fühlten sich bereits nach Frühling an. Schritt für Schritt arbeiteten wir uns Richtung Alplistock vor, wo wir vom Gegacker der Schneehühner begleitet wurden. Erst gegen Mittag brach die Sonne durch die graue Decke, der Aufstieg zeigte sich dadurch ganz in einem neuem Licht. Aufgrund der Wärme verzichteten wir auf den Gipfel, wurden dafür aber mit herrlichem Schnee belohnt, der uns eine genussvolle Abfahrt bescherte, gefolgt von einem kurzen Aufstieg zur Bächlitalhütte.
Nach einer kurzen Nacht starteten wir am Freitag in eine besonders abwechslungsreiche Etappe. Zunächst glitten wir ruhig über den Gletscher, bevor es plötzlich steiler und technischer wurde: Sechs Metalleitern führten uns hinauf zur oberen Bächlilücke, ein Abschnitt, der Konzentration verlangte. Nach einem kurzen Fussabstieg öffnete sich vor uns eine traumhafte Abfahrt auf den Hiendertelltigletscher. Beim Znünihalt tankten wir Energie, bevor wir erneut die Felle aufzogen und uns an den Aufstieg zum Hubelhorn machten. Die Anstrengung wurde reich belohnt: Pulverschnee vom Feinsten, ein atemberaubendes Panorama und eine hochalpine Kulisse, die uns staunen liess. Doch der Tag war noch nicht zu Ende, ein letzter Aufstieg bei frühlingshaften Temperaturen brachte uns schliesslich zur Gaulihütte.
Am dritten und letzten Tag hiess es früh aufstehen. Noch im Schein der Stirnlampen machten wir uns auf den Weg Richtung Gauligletscher. Langsam erwachte der Tag, und mit dem ersten Licht des Morgens gewannen wir an Höhe in Richtung Wätterlimi. Spätestens dort war jede/er wach denn ein kalter Wind empfing uns. Unbeeindruckt setzten wir unseren Weg fort: über den Gletscher und schliesslich mit Steigeisen hinauf aufs Rosenhorn. Nach einer kurzen Pause folgte der krönende Abschluss, die lange Abfahrt über den Rosenlauigletscher. Perfekte Schneeverhältnisse und eine eindrückliche Gletscherwelt begleiteten uns bis hinunter.
Der letzte Abschnitt führte uns zu Fuss nach Rosenlaui, wo uns das Taxi zurück nach Meiringen brachte. Müde, aber überglücklich, sassen wir schliesslich zusammen, mit einem grossen Grinsen im Gesicht und einer wohlverdienten Glace in der Hand. Während wir auf die vergangenen Tage zurückblickten, wurde uns klar: Diese Tour wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Wanderbericht 15. April 2026 Chriesiwäg, Gipf-Oberfrick
Lange haben wir gebangt, doch schliesslich waren die Wetterprognosen nicht schlecht für den «Chrieiwäg» und so standen am 15. April 2026 am frühen Morgen 27 motivierte SAC-ler am Bahnhof Langnau. Via Bern – Olten – Aarau und mit dem Postauto über den Benken erreichten wir Gipf-Oberfrick. Unterwegs hatte das Wanderteam «Verstärkung» erhalten, so dass schlussendlich 31 SAC-Wanderer im Rössli Oberfrick zu Kaffee und Gipfeli Platz nahmen. Die 1. Gruppe startete bald einmal durchs Dorf (einst Bauerndorf, heute mit vielen neuen Häusern) Richtung Gipf und dann auf dem «Fricktaler Chriesiwäg». Wir waren zur rechten Zeit gekommen, in einer Woche wäre die Bluescht bereits vorbei gewesen, aber wir begegneten auf dem ganzen Weg immer wieder einzelnen blühenden Bäumen oder ganzen «Plantagen». Nicht nur die Kirschblüten waren offen, auch Apfel- und Quittenbäume blühten schon. In den letzten Jahren sind viele Bäume ausgerissen worden. Absatzprobleme, Auflagen, zu wenig Pflücker und die Kirschessigfliege machen den Landwirten das «Kirschen-Leben» schwer. Aber die Wanderung durch die Blütenpracht war dennoch sehr schön, einzig die Sonne versteckte sich leider den ganzen Tag. Beim «Brätliplatz» Farschberg wurde mit einem feinen Eier-Kirsch angestossen und manch einer oder eine streckte das Becherlein sehnsuchtsvoll zum Nachfüllen nochmals hin! Mit einem feinen Mittagessen im Gasthaus Adler wurden wir für die Wanderleistung belohnt. Auf dem gleichen Weg ging’s am späten Nachmittag zurück und gegen 18.00 Uhr waren auch die Letzten wieder zufrieden in Langnau.
Ruth und Gerold
Im Zug und Bus Richtung Saas-Fee wuchs die Gruppe immer weiter an. Nach kurzem Fussmarsch durch das Dorf Saas-Fee konnten wir noch den Komfort zweier Seilbahnen bis nach Längflueh nutzen, wo dann die eigentliche Tour startete. Ziel des ersten Tages war die Täschhütte. Bei eher kalten Temperaturen aber schönem Wetter und toller Aussicht stiegen wir über den Feegletscher am Alphubel vorbei in das Alphubeljoch, wo wir bereits Abfällen konnten und uns auf die Abfahrt zur Hütte freuen durften. Die Abfahrt unterhalb vom Alphubelgletscher bis zur Hütte wird wohl eher wegen den bescheidenen Schneebedingungen als wegen der tollen Aussicht auf das Matterhorn in Erinnerung bleiben. Am zweiten Tag stand die Etappe von der Täschhütte zur Britanniahütte auf dem Plan. Nach leichten Schneefällen in der Nacht begann der Aufstieg in leichtem Pulver. Nach einer kurzen Zwischenabfahrt auf den Mellichgletscher erreichten wir ohne Schwierigkeiten den Allalinpass. Die Wettervorhersage für diesen Tag kündigte bereits getrübte Sicht an. So war es dann auch, mit einzelnen kurzen Aufhellungen, weshalb wir uns entschieden, vom Allalinjoch direkt zur Britanniahütte abzufahren. Nach einem gemütlichen Abend in der Hütte wollten wir am Morgen zeitig aufzustehen, um noch eine Tour Richtung Fluchthorn zu starten, bevor der gemeldete Wind die Sache zu ungemütlich macht. Als wir dann am Morgen den ersten Schritt vor die Hütte wagten, war jedoch allen klar, dass wir lieber direkt die Heimreise antreten. Wir machten uns im starken Wind und schlechter Sicht auf den Weg ins Skigebiet von Saas-Fee. Die lange Abfahrt in der Dämmerung und alleine auf der Piste bis ins Dorf hinunter war dann nochmal ein Highlight zum Schluss der Tour.
Leitung: Samuel
Teilnehmer: Mirjam, Gerhard, Roland, Saskia, Christoph (Bericht)
Die Wandergruppe Edelweiss traf sich in Visp und erfreute sich der fast schon frühlingshaft anmutenden Vegetation. Zumindest bis ihnen in Saas Balen die Hüttenverpflegung ausgehändigt wurde und sich der Verdacht bestätigte, dass im inneralpinen Wallis der letzte Schneefall bis ins Tal bereits Monate zurückliegt und demnach mit einer Portage gestartet wurde. Umso mehr belohnt wurden wir später: Bei eisiger Kälte fanden sich einige statt bei der angedachten Spaltenübung auf dem langsam erwärmenden Ofen sitzend wieder. Immerhin schafften wir so im schmucken Fletschhornbiwak 6 °C plus. Dafür wurden wir am Morgen von ein paar Zentimeter feinstem Pulver, eisigem Wind und abwechslungsreichem Wetter verwöhnt und waren die einzigen weit und breit :-).
Eigentlich wollten Silas und Anna mit uns auf den Wildstrubel, aber das Wetter wollte es anders.
Püktlich um 10h, gerade als der Regen zum Schneefall übergeht, steigen wir also beim Restaurant Grimmialp aus dem Bus (unser Leiter hat das Meteo auf die Minute genau studiert). Voll motiviert starten wir bei bereits starkem Schneefall unsere Tagestour in die Traumlücke. Nach wenigen Minuten ist bereits unklar, ob das T-Shirt vom Schwitzen nass ist oder ob es mangels Imprägnierung der Hardshell-Jacken zu diesem Phänomen kommt. So kam es, dass der Neuschnee bei zunehmender Höhe mehr wurde und allmählich auch zu Pulver übergeht. Umso schöner war danach die Abfahrt. Auch wenn die Sicht nicht topp war, war es doch eine grandiose Abfahrt. Dank dem Neuschnee wars auch nicht schlimm, wenn man eine 2m klippe runtersprang aber meinte es ist nur so ein kleines högerli.🙃
...
Wieder unten, war die Landschaft kaum noch zu erkennen: Statt Portage tief verschneit, lag selbst in Spiez mehr Schnee als beim Start auf der Grimmialp.
Teilnehmer: Rahel, Vali, Samuel, Tobias, Oli, Thomas
Da wenig Schnee und Südseiten viel besser zu fahren, sind wir an den Arnihaggen und Arnitristen gegangen. Wunderschöne Frühlingsverhältnisse:-)
Matthias, Michu und Oli
Wanderbericht vom 4.3.2026
Im wahrsten Sinne des Wortes: «e gschänkte Tag». Ein Tag, der zum Wandern einlud. Oder war es doch der unbekannte Soppensee (Soppisee genannt), der eine grosse Anzahl Teilnehmende lockte? Auf jeden Fall starteten wir mit 30 Wanderfreudigen in Langnau Richtung Entlebuch. Trotz knapper Umsteigezeit schaffte es die grosse Gruppe in Wolhusen problemlos, das Postauto Richtung Ruswil zu erreichen. Nach dem obligaten Startkaffee in Ruswil, wo uns im Café Willi, trotz Arbeiterznüni – Andrang, genügend Plätze reserviert wurden, startete Gruppe 1 direkt ab Ruswil, während Gruppe 2 den Bus bestieg und drei Stationen weiterfuhr, was ihre Strecke um einiges verkürzte. Aus diesem Grund entschieden sie kurzerhand den längeren Weg um den See zu nehmen, was sie nicht bereuten. Lauschige Bänklein boten sich zum Verweilen an, doch das bestellte Mittagessen im Hirschen in Buttisholz, liess mich immer wieder auf die Uhr schauen. Im Nachhinein war ich mit dem «Weitertreiben» meiner Gruppe doch etwas zu streng. Kurz vor Buttisholz, als wir aus dem Soppiwald heraustraten, sahen wir in der Ferne Gruppe 2 vor uns. Kurz vor dem Eintreffen beim Hirschen holten wir sie ein. Nach einem freundlichen und speditiven Service machten wir uns wieder auf die Heimreise. Viele zufriedene Gesichter bestätigten uns, dass sich der Ausflug an den Soppisee gelohnt hat.
Annemarie Marthaler
Monika Schwander
Mit dem Bähnli ging es von unter dem Birg hinauf auf die Engstligenalp. Noch im Nebel-/Wolkengemisch machten wir uns auf in Richtung Entschligegrat, das imposante Tschingellochtighore immer im Blick. Während des Aufstiegs wurde auch das Wetter immer besser und wir konnten die Wärme der Sonne geniessen. Auf dem Grat angekommen, bot sich ein super Ausblick auf die umliegende Berglandschaft. Nach einer wohl verdienten Gipfelrast im Windschatten konnten wir die Abfahrt im grösstenteils guten Sulzschnee geniessen. Alles in allem eine sehr schöne Tour, auch wenn die Temperaturen für den 1. März schon sehr frühlingshaft waren. Danke Elias für die super Leitung.
Leitung: Elias
Teilnehmer: Daniela, Katja, Stefan, Samuel, Ursula, Mirjam, Christof
Teilnehmende: Gaby, Thomas, Marion, Brigitte, Franz, Christine / Tourenleiter: Markus / Bergführer Bruno Renggli
Nach knapp dreieinhalb Stunden und fünf mal umsteigen erreichst du Arolla auf 2000 M ü. M. Die Reise in dieses Skitourenmekka hat sich gelohnt.
Der Einstieg mit der Tällerliliftprüfung war für einige etwas anspruchsvoll. Mit gutem Zuspruch der Gruppe haben es alle geschafft. So konnten wir etwas Höhe gewinnen. Anschliessend hiess es Felle aufkleben und ins Tourenfeeling einsteigen. Der Pas de Chèvres 2855 M ü. M war unser heutiges Ziel.
Am Donnerstag starteten wir mit einem kurzen Aufstieg entlang der Skipiste. Über den Glacier de Piece stiegen wir hinauf zum Col de Vignettes 3153 M ü. M. Mit bester Aussicht auf die Pigne d Arolla und den Mont Collon genossen wir unseren Lunch im windgeschützten Vorraum der geschlossenen Cabane des Vignettes. Auf der Abfahrt kurvten wir durch wunderbaren Pulverschnee.
Zur Abwechslung baute Bruno am Freitag einen Sulztag ein. Daher mussten wir etwas früher aufstehen und uns bei abnormaler Vorfrühlingshitze über die breiten und offenen Hänge zur La Palantse de la Cretta 2929 hinauf kämpfen. Um den Abfahrtsspass nicht zu verderben machten wir nicht lange Pause. So konnten wir noch beste Sulzverhältnisse geniessen.
Beim Aufstieg am Samstag machten wir uns Sorgen, dass wir auf dem Rückweg wieder auffellen müssten. Das Tal und der Gletscher um den Mont Collon erschien uns auf langen Strecken zu flach für eine Abfahrt. Nach fünf Stunden erreichten wir den Col de Collon 3069 M ü.M. und machten sogleich den Grenzübertritt nach Italien. Unsere Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Bruno fand sogar noch pulvrige Hänge und lotste uns über die Ideallinie zurück ins Tal.
Am Sonntag war nochmals Tellerlilift angesagt. So konnten wir mit kurzem Aufstieg dank Brunos Superspur noch einen NoName Pigne erklimmen.
Herzlichen Dank an Markus für die perfekte Organisation und Bruno für die sichere und professionelle Führung .
Tourenberichte Skitourenwoche La Fouly, Val Ferret
Teilnehmende:
Franziska, Gertrud, Werner, Christof, Hans, Gerhard, Christian, Markus V.
Organisation:
Markus T.
Bergführer:
Martin Tinu Reber
Sonntag:
Anreise und Eingehtour Tête de Ferret.
Unser super Tourenorganisator Markus Thommen sammelte mit dem Tourenbus am Sonntagmorgen früh alle Teilnehmenden von Burgdorf über Emmenmatt – Langnau – Worb – Bern mit Ski, Sack und Pack zusammen, bevor wir Kurs aufs Unterwallis nahmen. Der Schnee war in unseren heimischen Lagen noch sehr spärlich und auch bis kurz vor La Fouly - unserem Tourenwochen-Basecamp – war der Winter nicht wirklich sichtbar. Die Wochenwetterprognose für dieses Gebiet versprach aber Schnee in rauen Mengen und so reisten wir voller Spannung und Winter-Vorfreude ins Val Ferret. Am Nachmittag legten wir gleich los und stiegen als Eingehtour bei wechselnder Bewölkung auf die Tête de Ferret. Die Abfahrt durch die Combe de Fonds bescherte uns schon ein paar schöne Bögen im Pulver. Im unteren Teil wurde unsere Aufmerksamkeit jedoch vermehrt auf das rechtzeitige Erkennen der nur knapp schneebedeckten Steine geleitet, bevor wir auf der Loipe elegant zurück zum Hotel Edelweiss und dem anschliessenden Begrüssungsapéro gleiten konnten.
Bericht: Christian
Montag:
Monts Telliers.
Nach einem genüsslichen Morgenessen machten wir uns mit unserem Bus auf den Weg Tal auswärts Richtung Grosser St. Bernhard. Markus, unser Organisator und Chauffeur, bringt uns zielstrebig zu unserem Ausgangspunkt. Vom Parkplatz aus konnten wir den Gipfel schon sehen. In einem gemütlichen Tempo und lustigem Ambiente marschierten wir los. Es hat noch nicht allzu viel Schnee, doch die Sonne scheint und die Wolken machten das Panorama recht abwechslungsreich. Auf dem Monts Telliers, 2951m, genossen wir die fantastische Bergwelt. Wir hatten Glück, die Wolken gaben die Sicht frei, so dass wir den Mont Blanc sehen konnten!
Die Abfahrt war genussvoll!!! Tinu fand immer eine gute Linie, wo wir unsere Kurven ziehen konnten. Zurück beim Bus hatten alle ein Lachen auf dem Gesicht! Mit schönen Bildern im Kopf machten wir uns auf den Heimweg, in Orsières machten wir noch einen kurzen Stopp in einem Restaurant. Um 18.00 Uhr trafen wir uns zu unserem obligaten Apéro.
Ein Grosser Dank geht an unsern Bergführer Martin Reber, der uns mit viel Engagement sicher durch die wilde Natur geführt hat.
Bericht: Gerhard
Dienstag:
L’A Neuve, Grand-Luy.
Der letzte Tag vor dem angesagten, grossen Schneefall. Vielleicht würde es die letzte Chance für eine Tour in dieser Woche werden. Wir machten uns auf in Richtung Grand-Luy. Wussten aber, dass wir aufgrund der Lawinensituation sicher nicht den Gipfel anpeilen und auch nicht bei der Cabane de l’A Neuve vorbeischauen werden. Das Ziel war, irgendwo zwischen 2400 bis 2800 hochzusteigen.
Und hier, in diesem breiten, windgeschützten Tälchen „L’A Neuve“, lag tatsächlich die grosse Schneemenge, die für das Val Ferret angesagt war. Zuerst ging es durch einen Lärchenwald und in einem, mit gut einem halben Meter eingeschneiten, Bach hoch. Danach folgten flache, weite Hänge. Je weiter hoch wir kamen, desto mehr konnten wir uns auf eine Tiefschneeabfahrt freuen.
Auf rund 2400 Meter über Meer entschied Tinu, dass wir nicht mehr weiter gehen. Es wurde steiler und die Sicht war schlecht. Wir bildeten zwei Gruppen. Die eine sollte direkt ganz hinabfahren, die andere würde am Mittagsrastplatz nochmals auffellen und erneut an diesen Punkt hochsteigen.
Die Abfahrt durch den über die Knie ragenden Pulverschnee war so schön, dass sich die zweite Gruppe auch zum erneuten Aufstieg entschied.
Wieder oben angekommen, war die Sicht viel besser und die Sonne zeigte sich ganz leicht. Unter diesen Bedingungen konnte Tinu das Gelände besser beurteilen und entschied, dass wir nochmals etwas weiter hochsteigen können. Etwa 200 Höhenmeter weiter waren wir in hüfthohem Schnee und konnten eine super Abfahrt in Angriff nehmen: zuerst über zwei steile Hänge, dann in das flachere, weite Tal und am Schluss durch den lichten Lärchenwald.
Wir waren uns einig, dass dies eine wunderbare Abfahrt und - falls das Wetter keine weiteren Touren mehr erlauben würde - eine sehr lohnende und schöne letzte Tour dieser Tourenwoche war. Und trotzdem - zum Glück ging es noch weiter…
Bericht: Markus V.
Mittwoch:
Crêtet de Létemeyre.
Gemütlich ging es um 9 Uhr in wunderbarem Schneetreiben los vom Hotel in südlicher Richtung, entlang der Dranse de Ferret Richtung Ferret. Nach kurzer Zeit verliessen wir den Fluss und stiegen zum Teil im knietiefen Schnee durch einen wunderschönen tief verschneiten Lärchenwald auf (in welchem ich sogar einen Hirsch gesehen habe). In den unteren Höhenlagen war der Schnee noch nass und schwer, doch je höher wir stiegen, umso besser und pulvriger wurde dieser. Das Spuren glich einem Kraftakt, doch die «jungen Wilden» unserer Gruppe meisterten auch diese Aufgabe mit Bravour. Herzlichen Dank für diesen Kraftakt!
Auf dem Rücken des Crêtet de Létemeyre, auf der Höhe von ca. 2100 m rüsteten wir die Ski auf Fahren um und freuten uns auf den unberührten frischen Pulverschnee. Weil es soooo schön war, schnallten sich einige die Felle noch ein zweites oder sogar drittes Mal unter die Skis, um die wunderbaren Pulverhänge gleich mehrmals zu geniessen. Es war einfach nur magnifique!!
Durch den dauernden Schneefall waren wir am Schluss doch ziemlich durchnässt und machten uns deshalb auf den Rückweg. Im Skatingschritt ging es der Langlaufloipe entlang Richtung Hotel. Dort waren wir sehr froh über den super Trocknungsraum. So waren unsere Kleider und Rucksäcke auch nach einem ganzen Tag im Schneegestöber schon am nächsten Tag wieder für ein neues Touren-Abenteuer bereit.
Bericht: Franziska
Freitag:
Pisten in La Fouly.
Nach den sehr ergiebigen Schneefällen in den letzten Tagen war für den Tag der Rückreise schönes Wetter angesagt. In der Tat konnten wir bereits beim Frühstück eine wunderschöne, tief verschneite Winterlandschaft mit blauem Himmel bestaunen. Da wegen der aussergewöhnlich sehr hohen Lawinengefahr kaum eine Skitour möglich war, entschieden wir uns, zum Schluss der Tourenwoche, den Vormittag auf den bestens präparierten Pisten in La Fouly zu geniessen.
Doch das Geniessen brauchte zuerst etwas Geduld. Die Transportanlagen wurden wegen den notwendigen Lawinensprengungen erst gegen 10h freigegeben, so dass wir noch gemütlich einen Kaffee geniessen konnten.
Doch danach ab auf die Piste, oder besser gesagt, in die genialen, noch nicht verfahrenen Pulverschneehänge direkt neben der Piste.
Es war ein krönender Abschluss der diesjährigen Skitourenwoche!
Bericht: Werner
Wochenplanung, Wochenrückblick und Bericht vom Donnerstag:
Der Bericht für Donnerstag erscheint am Ende der Berichtswoche als Zusammenfassung unseres Bergführers. Einmal mehr lässt Tinu uns an seinen Gedanken zur Planung, zu den Voraussetzungen, den Zielen und den erreichten Resultaten teilhaben – ein Lehrstück.
Die Tourenwoche aus der Sicht des Bergführers.
Zwar fiel anfangs Winter eine schöne Portion Schnee im Val Ferret, aber mit Wind und längerem Schönwetter wurde mit der Zeit daraus eher ein Portiönli. Einen Tag vor der Woche gabs dann noch 20cm Neuschnee, was fürs Auge eine Wohltat war.
Kurz gesagt: wenig Schnee, eine frische Kosmetikschicht, welche die Steine knapp versteckte, ein markantes Altschneeproblem und eine turbulente Wetterprognose, die nach richtig viel Winter aussah, zu viel Winter für Schneesport?
Kombiniert mit Leuten, die eine grosse Motivation hatten gemeinsam unterwegs zu sein, jedoch ebenso grosse technische und konditionelle Unterschiede aufwiesen, versprachen auch für mich interessante Tage zu werden.
Somit war schon vor der Woche rasch klar, dass die jeweilige Wahl der Tour gut auf Verhältnisse und Wetter abgestimmt werden musste, um die ganze Woche sinnvoll unterwegs sein zu können. Dementsprechend waren auch die Schwerpunkte für die Planung zuhause.
Wo liegt die Schneegrenze im Gebiet? Was sind attraktive Ziele bei Schönwetter? Wo können wir bei starkem Wind unterwegs sein? Wo können wir bei hoher Schneefallgrenze und schlechter Sicht unterwegs sein? Wo können wir bei schlechter Sicht und Lawinenstufe Erheblich unterwegs sein? Wo können wir bei schlechter Sicht und Lawinenstufe Gross unterwegs sein? Welche Täler sind bei Lawinenstufe Gross nicht mehr zugänglich? Wie markant ist das Altschneeproblem wirklich? Welches Lawinenmuster ist am jeweiligen Tag aktueller, Altschnee oder Neuschnee? Wie kann ich die Niveauunterschiede möglichst ausgleichen, damit niemand gestresst oder gelangweilt ist?
Auf alle diese Fragen versuchte ich zuhause auf der Karte eine Tourenmöglichkeiten zu finden. Auf dem Papier hat das prima geklappt. Nun galt es baldmöglichst herauszufinden, ob das auch vor Ort funktionieren würde.
Sonntag
Voraussetzung: Anreise und somit später Tourenstart, Angewöhnung der Gruppe, sonniges Wetter, Altschneeproblem, erheblich, schneearm in unteren Lagen.
Ziel: Guter Tourenstart für alle, Tag wegen Schönwetter möglichst ausnützen -> Rundtour, Infos sammeln bei guter Sicht für die Folgetage damit ich weiss, wies aussieht, wenn wir nichts mehr sehen.
Resultat: Ausgedehnte Eingehtour weswegen wir beinahe den Apéro verpassten. Während Aufstieg und Pausen konnte ich in aller Ruhe die Möglichkeiten einsehen und mir Gedanken machen -> Infos von Geländekessel l`A Neuve (Dienstag) Infos von Waldpassage Dotse (Mittwoch), Infos von Gelände Skigebiet (Freitag). Die Infos waren vielversprechend.
Montag
Voraussetzung: Schönster Tag der Woche, Altschneeproblem Erheblich.
Ziel: Weitsicht auf Mont Blanc, wenn irgendwie möglich auf einem Aussichtsgipfel stehen, Infos weiter unten im Tal sammeln für Lawinenstufe Gross.
Resultat: Mont Blanc gesehen, Skigipfel erreicht, Infos über die Waldschneise und die knappe, aber genügende Schneelage bei Dranse gesammelt (Donnerstag). Nun hatte ich alle nötigen Infos damit wir uns während dem kommenden Grossschneefall sicher bewegen können. Auch diese Infos waren vielversprechend und ab diesem Zeitpunkt hat sich die Situation in mir für die ganze Woche entspannt, bevor die erste Schneeflocke gefallen war.
Dienstag
Voraussetzung: starker Westwind, leichter Schneefall, schlechte Bodensicht, eventuell Aufhellung am Nachmittag, letzter Tag mit Erheblicher Lawinensituation, dann steigt sie an.
Ziel: Nochmals hoch für möglichst alpines Ambiente und „steileres“ Gelände, vom Wind geschützt, Sicht durch Sträucher, oberhalb der Baumgrenze einfache Geländeform (Tal) und gut eingeschneites Gelände wegen eventuell schlechter Sicht, Zeitplan für die Abfahrt bei möglicher Aufhellung, Möglichkeit für individuelle Betätigung.
Resultat: Windstiller Ort gefunden, Gletscherhöhe erreicht, individueller 2. Aufstieg, prima Abfahrt.
Mittwoch
Voraussetzung: Intensiver Schneefall, Anstieg der Lawinengefahr auf Gross, hohe Schneefallgrenze, schlechte Sicht für Skifahren und Gelände beurteilen.
Ziel: nicht im Regen unterwegs sein, genug steiles Gelände finden zum Skifahren, genug sicheres Gelände finden, wo weder Altschnee noch Neuschnee heikel wird, Skigelände mit Bäumen finden, Möglichkeit sich länger im Schnee auszutoben oder früher zurück.
Resultat: Jojo-Tag im Lärchenwald.
Donnerstag
Eigentlich wurde mir der heutige Tag fürs Bericht schreiben zugeteilt…
Nun war sie da die grosse Schneemenge, ab ca. 1800m. In La Fouly auf 1600m konnte man die Menge erahnen, bei unserem Ausgangspunkt in Dranse 1300m nicht wirklich. Meine Frage in die Runde, ob das Programm immer noch für alle stimmt, wurde irgendwie mit Ja beantwortet. Und so starteten wir nur knapp über der Schneefallgrenze auf der alten, vom Vortag durchnässten, wenig «gluschtigen» Schneeschicht von Anfang Winter. Ich war mir beim Loslaufen überhaupt nicht sicher, ob sich alle Teilnehmer bewusst waren, was uns erwartete, oder ob einige einfachmal hinterherliefen, so wie man das manchmal in einer Herde ebenso tut.
Je höher wir kamen, desto mehr Schnee gabs. Wir wechselten uns ab mit Spuren. Und schon bald wars eigentlich gar keine Spur mehr, sondern eher ein 1-Meter tiefer Kanal, den wir ins Gelände pflügten. Bedenken, dass ein Teilnehmer seinen eigenen Weg geht, brauchten wir nicht zu haben. Auf der Höhe von ca. 2100m war Schluss. Die Bäume wurden seltener und wir hatten uns ausgepowert.
Man sagt fürs Skifahren sei nur die oberste Schneeschicht wichtig. Dies galt besonders an diesem Tag. Wenn nach 2 Tagen Intensivem Schneefall diese ungesetzte Schneeschicht über einen Meter beträgt, wird mit unseren mickrigen Skitourenskis aus Skifahren ein Fortbewegen.
Das Hauptziel beim Abfahren war, dass niemand bei einem Sturz im vielen Schnee sich „verlochte“ und nicht mehr selber rauskam. Für diesen Fall sorgten unsere zwei Abfangjäger für die nötige Beruhigung. Oftmals war ein Runterfahren nur in der Aufstiegsspur möglich. An ein paar steileren Abschnitten gabs ein paar prächtige Bögen, wo der Schnee bis hoch zum Gesicht stiebte. Es war bestimmt ein prägendes Wintererlebnis, das vielen in Erinnerung bleibt, als wäre es gestern gewesen.
Voraussetzung: erneut intensiver Schneefall, Lawinengefahr Gross, zu viel Schnee zum Skifahren, sehr grosse Einsinktiefe, etwas tiefere Schneefallgrenze, schlechte Sicht zum Skifahren und um das Gelände zu beurteilen.
Ziel: Wintererlebnis in der grossen Schneemenge, Geländeform wählen, die auch grossräumig sicher ist -> Bergrücken, Sicht trotz Schneefall -> Wald, Backup bei einem Sturz damit man wieder aus dem Schnee rauskommt.
Resultat: Bleibendes Wintererlebnis auf dem Waldrücken oberhalb Dranse, abwechselndes Spuren im Team, Rückweg mehrheitlich in der Aufstiegsspur.
Freitag
Voraussetzung: Sonnig, Lawinenstufe Gross, Heimreise.
Ziel: Dilemma beheben von starkem Tätigkeitsdrang wegen Schönwetter und stark eingeschränkten Möglichkeiten wegen Lawinengefahr Gross.
Resultat: Pülverlen in Kleingruppen im Skigebiet, Geduldspiel wegen später Öffnung der Lifte. Im Skigebiet werden heikle Hänge oberhalb durch Sprengungen gesichert. Das steile Offpistgelände hat dank ständigem befahren einen besseren Schneedeckenaufbau und ist somit auch bei Lawinenstufe Gross sicher.
Es waren interessante Tage mit vielfältigen Erlebnissen! Die Überlegungen im Vorfeld waren etwas ausführlicher als sonst. Aber ehrlich gesagt ist dann die Durchführung einer solchen Woche vor Ort nicht sehr anstrengend. Mit den Wetterprognosen und der Lawinengefahr beschäftigten sich alle Teilnehmer schon im vornherein. Entsprechend tief sind die Erwartungen zusammen mit einem breit abgestützten Verständnis für die getroffenen Entscheidungen.
Momentan bin ich grad im Binntal. Die Zeit der Lawinengefahr Gross ist vorbei, der ersehnte Neuschnee da, das Wetter sonnig und die Erwartungen der Teilnehmer dementsprechend hoch. Aber die grosse Erwärmung sowie das hartnäckige Erheblich+ sind nicht gerade hilfreich, um die Erwartungen zu erfüllen; sowas finde ich eher anstrengend... Das genaue Gegenteil von der Val Ferret Woche 😉
Bericht: Tinu
Abschluss:
Vielen Dank euch allen, für euren täglichen positiven Beitrag, welcher zum erfolgreichen Gelingen dieser Winter-Wonderland-Woche beigetragen hat.
Markus T.
Teilnehmer:
Christine, Daniela, Dominica, Flurina, Katja, Jeanette, Joel, Monika, Ursula, Yvonne
Leitung:
Franz und Markus
Bericht:
Daniela
Frühmorgens machten wir uns auf den Weg ins Wallis, das Lötschental war unser Ziel. Bald mussten wir feststellten, dass wir nicht die einzigen waren mit Skiplänen auf der Lauchernalp. Bus und Gondel waren dementsprechend voll und die Anreise hatte es in sich. Auf der Alp angekommen, genehmigten wir uns deshalb erst mal einen wohlverdienten Kafihalt. Gestärkt nahmen wir noch die Sessellifte auf den Hockenhorngrat in Angriff. Nach einer kurzen Pistenabfahrt gings aufwärts Richtung Elwertätsch 3208m, fernab der vielen Leute. Bei strahlendem Sonnenschein und wunderschönem Bergpanorama war der Aufstieg ein wahrer Genuss, wenn auch schweisstreibend bei den warmen Temperaturen. Die anschliessende Abfahrt in herrlich neuem Pulverschnee war dann ein Traum und machte jede Schweissperle mehr als lohnenswert.
Danke Franz und Markus für diese herrliche Tour! Es war wie immer Gutschnee!
Teilnehmende: Katja, Marion, Jeanette, Mathias Christine
Leitung: Samuel
Bericht: Christine
Die Lücke die ihren Namen verdient.
SOPUPO-Sonne-Pulver-Pommes sind nur einige Highlights der heutigen Tour. Anfang Woche hat uns Samuel mental noch auf schlechte Wetter- und Schneeverhältnisse vorbereitet. Heute war aber das Glück auf unserer Seite und konnten einen perfekten Tourentag erleben. Wir fellten von der Grimmialp über die Alpstrasse und durch Waldlichtungen in Richtung Traumlücke. Oben auf dem Grat erwartete uns die Sonne. Es hatte mehr Schnee als wir erwartet hatten. Ein Genuss unsere Schwünge in den Pulverschnee zu schreiben. Zum Schluss noch das Race über die Alpstrasse. An der Sonne genossen wir dann in der Beiz noch Pommes, die auch von Kennern als sehr gut benotet wurden. Danke der tollen Gruppe und insbesondere an Samuel für die kompetente Leitung der Tour.
Teilnehmer: Ursula, Vreni, Franz, Annemarie
Leitung: Karin, Simon
Bericht: Annemarie
Aufstieg von Les Près-d’Orvin via den Ostgrat zum Sendeturm Chasseral, Abstieg nach Nods
Ein kleines, aber motiviertes „Trüppli“ SAC-ler unter der Leitung von Karin und Simon mit treuem vierbeinigem Begleiter Nanoq darf auf eine wunderbare Schneeschuhtour zurückblicken: das Wechselspiel von Nebelschwaden mit unerwartet viel Sonnenschein und eine märchenhaft verschneite Landschaft sorgten für eine mystische Stimmung. Herzlichen Dank an alle für diese schöne und zufriedene gemeinsame Sonntagstour und Karin & Simon für die tolle Organisation und Leitung und besonders auch für die exklusive Kaffeepause unterwegs!
Leitung: Silvan Gerber
Teilnehmende: Markus, Franz, Ronny, Florian, Lisa, Annelies
“ACHTUNG LAWINEN” bei Haslikuchen und Kaffee
Nach der Tourenplanung geht es ab in den Schnee
Die Steine schauen zahlreich hervor
Wir steigen zu steileren Hängen empor
Einzelhangbeurteilung und Risikocheck wird trainiert
Die Abfahrt zwischen den Steinen ist dann fokussiert
Statt Studencup gibt es einen kurzen Fussabsteig
Bis zur Strasse ein paar Schwünge im Rauhreif – ein klarer Sieg
Raclette in der Brochhütte zum Tagesabschluss
Die Abendstimmung ist ein wahrer Genuss
Die Unterrichtsmethoden sind kreativ
Es gibt einen neigungsflexibeln Hang aus Skis
In die Schneefläche werden Grafiken gemalt
während die Sonne immer noch freundlich strahlt
Das Altschneeproblem beschäftigt uns sehr
Die aufbauende Umwandlung kommt als Erklärung daher
Nun gilt es noch ernst, ein Hang hängt ab
LVS, Sonde, Schaufel – jetzt sind wir auf Trab
Zum Glück war Phantasie beteiligt zu Übungszwecken
Wir möchten nicht unter einem Schneebrett stecken
Zurück auf der Schwarzwaldalp zum Abschluss
Bei Kaffee mit Cremeschnitte und ohne Schluss
Ein grosses MERCI an Silvan für die beiden Tage
lehrreich und angenehm ohne Frage!
geleitet von Markus Vögeli und Annelies Etter
Teilnehmer*innen: Brigitte, Katja, Katja, Dominica, Toni, Martin, Stefan
Bericht: Dominica
In diesem wenig schneereichen Winter einen Ort in der Schweiz zu finden, wo man doch eine anständige Tour machen kann, ist nicht ganz einfach. Markus und Annelies haben aber einen dieser Berge gefunden, der auch nicht die Menschenmassen angezogen hat. Bis zur Alpsiedlung war der Aufstieg ruhig und angenehm. Bei der Alp blies uns aber der Föhn so stark um die Ohren, dass wir bezweifelten, ob ein Aufstieg zum Arnitriste möglich sein würde. Zu unserer Überraschung war der Wind weiter oben aber viel abgeschwächter, so dass wir den Ausblick aufs Nebelmeer des Mittellandes umso mehr geniessen konnten.
Danke, Markus und Annelies, für die umsichtige Planung und Durchführung der wunderbaren Tour.
Mir si am Morge individuell, wie mir o si, igschtige. Nächär hei mir scho Angst gha, dass d Elin nid istigt. Ds Schüpfheim si mir de aui versammlet gsi, u si de när ids Poschi. Dert hei mir zwöi Ching gha, eis drfo het die ganz Zyt dr Stopp-Chnopf drückt u dises het o unbedingt wöue, aber het nid dörfe u dr ganz Bös unterhaute. Da flossen bei Karin auch gerade die Tränen. Mir hei när miteme hoch effiziente Förderband ds Hirsegg dr Vercher gstoppet. De hei mir üsi Fäu a d Ski da u hei dr Ufstig i Agriff gno. Nach em erschte Zähtu isch de scho überne Stung vergange. D Höchi isch gschtige u dr Lunchsack het Gwicht verlore. Ädu het gschpuuret u derbi dr Waud entscherft. Ugerwägs heimer no ideene gsuecht für Wärbeartiku fürfs KIBE u no überne müglechi Toufi diskutiert. Mir hei de no es Fotoshooting gmacht u fürnes guets Foto isch de d Yolanda sogar i Schnee gläge. Mir hei zäh Spitzcherine z guet gha u Ädu het de plötzlech numeno 6,5 z guet gha. D Rettigsspezialischte Elin u Hanna hei ä Alarmmäudig becho u si de losdüset. D Ruckseck vo Leana u Leandra hei müesse grettet werde. U wöus ja süsch ds längwig wär isch d Elin no ines Loch ichegfahre. Währenddesse hei d Reschtleche dr Wäg freigschuflet. Wo mir de aui komplett dobe si gsi, heimer de no chli wytergschuflet u Leana u d Leandra hei e Gruebe gmacht - e Uffangbehäuter für nächtlechi Spaziergänger. Ädu het flissig Schnee gschmeuzt u hofft nächscht Jahr chöme chli weniger mit, so dass er chli weniger mues Schnee schmeuze. Aui si fasziniert gsi vom chline Rugi vor Hannah. De heimer de fein u viu Znacht gässe u tolli Gschichtli über Velofahre erfahre u beschlosse, das mache mir o! Statt das mer gmeieret hei, heimer das mau ganz viu verschideni Rätsu gmacht u beschlosse mir mache e Wäutreis zur Insle Keinikeinu. Da chame äbe leider nume mitem grosse Boot oder mitem Velo gha. Mit em Chrüzfahrtschiff heimer leider nid chönne ga. Nacheme feine Dessert si mir de mau ga schlaffe.
Am nächschte Morge het d Leana scho 127 Schritte gha u d Hannah isch vom Fues vor Leandra no so richtig gweckt worde. De hei Zmorge gässe: Drü vo Sibe hei Miuch wöue, wo de d Miuch ufem Tisch isch gstange hei de plötzlech aui wöue. D Erliechterig isch am Ädu grad agsee gsi. Nachem letschte Rätsu hei mir aues zämepackt und Karin u Ädu hei no d Hütte putzt während di angere äs Fotoshooting gmacht hei. Wo si fertig mit putze si gsii si mir afe abefahre. Mängisch heimer müesse ufpasse das üsi schii no ganz bliibe. Ungerwägs hei mir de gmüetlech Glunchet u speter heimer no ä Barryvox Üebig gmacht. Mir sii när gmüetlech achegfahre. U wüu mir sövu müed gsi sii, sii mir no chli umgheit. Wo mir när dungr sii gsi, hei mir när ski zäme tha. Wüu mir gwüsst hei ds zboschi nid pünktlech chunt, hei mir nid grad bressiert. Wo zboschi ändlech isch cho (mit 8 min vrspätig) hei mir när de im zweite boschi platz gfunge. Im boschi hei mir leidr ke ungrhautig meh gha. Im zug sii mir de när induviduell usgstige. U när isch leidr die tour zur hefti-hütte leidr oscho z änd gsi...
Touurepricht vo: Elin, Hannah, Nina, Leandra, Lena, Yolanda, Sandra
Leiter: Ädu & Karin
Wintertage vom Sonntag, 11. bis Freitag, 16. Januar 2026 auf der Lenzerheide.
Bei recht schönem Wetter und guten Wegverhältnissen konnten wir die Wintertage in der Lenzerheide erleben. Untergebracht waren wir im Hotel Waldhaus in Valbella, wo wir gut aufgenommen wurden. Nach den Schneefällen in den Tagen vorher zeigte sich die Gegend in märchenhaftem Weiss, obschon relativ wenig Schnee lag.
Sonntag: nach einer Erbsensuppe spazierten wir zum Einstimmen um den Heidsee.
Montag: Wir wanderten vom Hotel aus über Valbella und dann durch den Got Scharmoin nach Lenzerheide. Im Berggasthaus Crest’ota genossen wir ein feines Gorgonzola-Risotto.
Dienstag. Die Gruppe 1 fuhr mit dem Sessellift hoch nach Tgantieni und wanderte dann auf dem Höhenweg zurück zum Hotel. Unterwegs wurde gepicknickt. Die Gruppe 2 wanderte zur Talstation des Sessellifts Pedra Grossa und liess sich auf die Alp Nova hinauftragen. Nach genossener Aussicht und Einkehr im dortigen Restaurant ging es mit dem Sessel wieder hinunter und um den Heidsee zurück zum Hotel.
Mittwoch. Wir wanderten alle von Lenzerheide nach Vaz, wo uns im Restaurant Schyn eine Kartoffelsuppe serviert wurde. Wer mochte wandert dann in 2 Stunden wieder zurück nach Lenzerheide. Der Rest fuhr mit dem Postauto dorthin.
Donnerstag. Mit dem Postauto nach Parpan und dann um den Tschuggawald hinauf zum Restaurant Tschugga. Von dort dann direkt hinunter nach Parpan.
Freitag. Heimreise.
Wir danken allen, die dabei waren für die immer gute Stimmung und sind froh, dass keine Unfälle zu verzeichnen waren.
Ruth und Walter
Teilnehmende: Lea, Flurina, Nikola, Toni, Jakob, Saskia, Janick
Leitung: Annelies, Samuel
Bericht: Saskia
Nach einer Planänderung, weil ein Auto trotz 4x4 nicht bis zum geplanten Startpunkt gekommen ist, sind wir nicht zum Meniggrat sondern Richtung Turne gelaufen. Als wir dann nach spontaner Umgestaltung loslaufen konnten, haben sich die Wolken immer mehr verzogen und die Sonne hat das wunderbare Powdererlebnis perfekt gemacht. Etwa 400 hm vor dem Turne sind wir beim Spicherböde an unserem Tagesziel angelangt und haben die Sonne genossen. Das schöne Neuschneeerlebnis haben wir mit dem anschliessenden Kettenlösen vom einen Fahrzeug ausklingen lassen. Vielen Dank an Annelies und Samuel für die tolle Tourenführung!
Tourenbericht 11. Januar 26
Am nüni am morge he mr üs bir Climbox troffe dert hei mr üs usgrüste und näre aues iglade. Mit em Outo si mr näre de a Bahnhof düset u hei dr räst ufgablet. Vo dert si mär richtig Ghol kruset. Dert hei mr üs näre de parat gmacht. D Fälli azoge u no dr Lvs test gmacht. Langsam si mr de mau lostschirget u he de mau üsi latti mit de falli ad ltasche klemmt. U de si mr o scho wie dr Blitz ufe düset. U baud he mr ou scho öpis gfrämslet u e chli verschnufet. Baud druf abe he mir üsi mega giga spitzcheri gmacht. När si mr de ömu mau obe achi u hi zmittag gmampfet. Mit grosser freud uf d powder schnee abfahrt si mr vom gipfu ache gschosse. Es het vili toli schanz gha wo vo lina, luca und hannah testet wärde. Nätürlch he mr sehr professionell e lvs kurs igleit. U de si mir o scho witwr powderet. Leider si mr de o scho gli dunge gsi. Churz vorem Outo het d Hannah no churz e neue trick erfunde de heisst Deep snow diving de hett d lina o no gad usprobiert. U de isch üsse tag eig o scho ds endi gsi.
Merci vieu mau a Karin, Ädu u luca es isch e mega schöne sunnige Tag gsi. D powder schnee isch wücklech eif nür subbi dubbi gsi. D truppe isch o mega e tolli gsi
Geschrieben von Lina und Hannah
Teilnehmer
Alina, leana, leandra, Nina, Sandra, Finja, Lina, Hannah
Am 4. Januar 2026 fanden wir uns bei der Talstation Sunnbühl ein. Wir bedeutet eine hoch motivierte 9-Köpfige Gruppe, die den Tag mit Lawinenproblematiken verbringen wollte. Damit das Praxisfeld noch etwas realer und schneereicher gestaltet werden konnte, nahmen wir die Gondel bis zum Bergrestaurant Sunnbühl, um dort gleich den ersten und vorerst letzten Kaffee des Tages zu geniessen. Die Gruppe eines anderen SAC-Verbandes beobachtete sie neidisch (diese “mussten” aufs Undere Tatelishorn). Unter der Anleitung von Iris und Marcel Kraaz tauchten wir sogleich in die Materie ab. “Achtung Lawinen!” dient uns als Orientierung. Neuschnee, Altschnee, Triebschnee, Nassschnee, Gleitschnee, Lockerschnee, Schneebrett… viel Schnee auf Papier wenig in der Natur. Was sind Merkmale, wo/wie erhalten wir Informationen dazu und wie können wir das Risiko minimieren. Aus den Unterhaltungen entstehen spannende Erkenntnisse. Nun heisst eine erste kurze Abfahrt in Angriff nehmen und auffellen. Bevor wir weiterziehen, schauen wir noch das Ablaufschema einer Rettung/Suche an. Ein doppelter Gruppentest (ent-)lässt uns ins Gelände. Bei schönstem Wetter überlegen wir uns Wahrnehmungsfallen, in welche wir tappen können und tappen sogleich in die Mittagspause. Nun schauen wir neidisch zur Gruppe des anderen SAC-Verbandes, die wir im Aufstieg zum undere Tatelishorn erblicken. Wir stärken uns, denn nun werden wir nicht nur geistig sonder auch körperlich gefordert. Wir testen die Reichweiten unserer LVS-Geräte und stellen fest, dass Hochspannungsleitungen in der Nähe sehr störend sind. Auf und neben Feldlinien bereiten wir unseren Lawinenhang vor und üben die Suche/Rettung einer einfach Verschüttung. Nicht Suchende vertreiben sich die Zeit bei einem Kartenspiel, wo die zuvor disskutierten Themen überprüft werden. Wer noch zu wenig warm hatte bis anhin, wird spätesten mit dem ausgraben ins Schwitzen gebracht. Drei Minuten können streng sein, selbst bei wohlfühl Bedingungen. Eine kleine Abfahrt am Schluss und wir beenden den Tag mit einem Rückblick in der Gondel. Herzlichen Dank an die Tourenleiter Iris und Marcel und allen Teilnehmenden für den spannenden Tag.
Teilnehmende: André, Cora, Elio, Franziska, Gian, Jeanette, Stefan, Thomas, Thomas
Leitung: Iris und Marcel Kraaz
Bericht: Elio
Samstag, 03.01.2026 Unders Tatelishore
Teilnehmende: Yvonne Stalder, Daniela Stalder, Christoph Müller, Brigitte Steck
Leiter: Markus Vögeli
Bericht: Brigitte Steck
Yess, die SAC Emmental Skitourensaison ist eröffnet.
Leider fällt der Schnee nur zögerlich vom Himmel, so dass das angepeilte Ziel, Chirschtihubel, schnell mal abgesagt werden musste. Die Alternative lautet nun «Unders Tatelishore». Und da der Wetterbericht sogar noch etwas Schnee verspricht, sind wir zuversichtlich.
Die Freude ist gross, als am Samstagmorgen in Langnau 20 cm Neuschnee liegt! Interessanterweise reichte die weisse Pracht nur grad bis Frutigen…also kein Neuschnee auf Sunnbüel…dafür Kaffee und Sonne!
Nach der Schussfahrt auf dem Winterwanderweg Richtung Schwarenbach, montieren wir dann die Felle. Langsam schlägeln wir uns unserem Ziel entgegen. Als das Gelände steiler wird, montieren wir unsere Harscheisen. Yvonne bekundet etwas Mühe mit der Montage. Die Eisen wollen einfach nicht passen. Ja, es stellt sich dann heraus, es sind die Falschen! Yvonne lässt den Kopf nicht hängen und prästiert die 650 Hm auch ohne Harscheisen souverän, im teils sehr rutschigen Gelände, bravo!
Die Abfahrt, wieder erwarten, super genussvoll.
Markus, die Feuertaufe ist dir super geglückt!
Merci bestens für deine Führung. Wir freuen uns auf weitere Skitouren mit dir!
Brigitte
Wanderbericht, 17. Dezember 2025
Jahresausklang
Für diese Jahreszeit herrschten gute Wetterbedingungen. Keine grosse Kälte, kein Glatteis, keine extremen Regengüsse. Wie immer, gut gelaunt fuhren wir mit dem Bus nach Zollbrück. Im Tea-Room Liechti genossen wir das Startkaffee und Gipfeli.
Drei Wandermöglichkeiten standen zur Auswahl:
-Schwändeli, Ebnit, Unterhochfeld, Alischbach zum Gasthof Sternen, Neumühle.
-Der Emmen entlang, Obermattbrücke, auf dem rechten Emmeufer direkt zum
Gasthof Sternen.
-Der Emme entlang bis Brameggmatte und zurück zum Gasthof Sternen.
Im warmen Sternen-Saal genossen wir ein herrliches Fondue oder ein chüstiges Raclette. Dazu Schwarztee oder einen feinen Schluck Wein. Ein Dessert nach Wahl durfte auch nicht fehlen.
Walter Lüssi und Werner Kunz liessen uns die Wandertage und die Wanderwochen des Wanderjahrs 2025 bildlich und mit passenden Worten vorüberziehen. Die Örgelieinlagen von Werner und Fritz sorgten für fröhliche Stimmung.
Die zufriedenen 58 Wanderfreunde genossen den Jahresausklang in vollen Zügen.
Ich bedanke mich ganz herzlich!
Dora Bähler
Die sagenumwobene Hohgant-Expedition 2025
Und es begab sich im Jahre 2025, dass zehn tapfere Wander- und Schneeschuhhelden, teils Gipfelträumer – mit Schneeschuhen auf dem Rücken und Hoffnung im Herzen gen die Hohganthütte zogen.
Über Stock und Stein, Wurzel und Schnee kämpften sie sich voran und erreichten schliesslich den Ort der Erholung, des Essens und der warmen Getränken.
Vor der Hütte wurde der Sonne gehuldigt, drinnen am Ofen geschnippelt, Rahm geschlagen, Wasser geschleppt und Geschichten die das Leben schrieb erzählt, bis Franz und seine Gemahlin ein Mahl auftischten, das einstimmig mit dem Prädikat ‘ausgezeichnet’ geadelt wurde.
Noch fast im Dunkeln machten sich die Unerschrockenen auf zum Gipfel, kletterten, schwitzten und ächzten, beobachtet von irritierten Gämsen und kopfschüttelnden Steinböcken.
Just als die Sonne erschien, standen sie auf dem Grat des Hohgant-Massivs und riefen ehrfürchtig ‘Ah’ und ‘Oh’, bevor die obligaten Beweisfotos entstanden.
Der Abstieg gelang – dank Führung, Technik und göttlichem Beistand – erstaunlich elegant und glücklicherweise sturzfrei.
Zur Belohnung wartete auf der Sonnenterrasse ein königliches Frühstück, zubereitet von den fleissigen Hütern der Hütte.
Gemeinsam stieg die Schar schliesslich ins Tal hinab, bis Schnee und Schneeschuhe ein Ende fanden.
So ging eine äusserst erfolgreiche, kameradschaftliche, lustige und kulinarisch legendäre Tour zu Ende.
Dank an Franz – es war wieder einmal ‘obeuse’ und einfach traumhaft schön – und an alle Mitstreiter. Es hat mega Spass gemacht.
Tourenleiter: Franz Morger
Teilnehmende: Christine, Annemarie, Martha, Verena, Franz, Bernhard, Werner, Janick
Bericht: mit Augenzwinkern und heftigem Muskelkater, Katja (mit etwas Hilfe von KI)
Reisebericht vom 26.11.2025; Rund um Rüegsau
Gegen das Jahresende zu darf es auch Mal eine Wanderung in der Nähe sein.
Trotz misslichen Wetterverhältnissen und noch trüberen Aussichten haben sich 25 wetterfeste Wandersleute am Bahnhof Langnau getroffen. Um ein Haar wäre die Pünktlichkeit der SBB unserem geschätzten Alt-Schreinermeister-Ehepaar zum Verhängnis geworden. Nur der während der vielen SAC-Wanderungen gewonnenen Fitness war es zu verdanken, dass die Beiden dem ausfahrenden Zug nicht nur noch nachwinken konnten.
Das obligate Startkaffe mit Gebäck in der Confiserie Meier in Hasle Rüegsau wurde uns von Christine Wüthrich und Annekäthi Blatter offeriert. Herzlichen Dank den grosszügigen Spenderinnen!
Die eine Wanderung führte direkt ab dem Startkaffee via Schweikboden, Otzenberg, Schallenberg, Mannenberg zum höchsten Punkt der Wanderung, den Rachisberg. Immer wieder erstaunlich und schön, dass doch die Meisten jeder Witterung etwas Positives abgewinnen können. Und tatsächlich: der leise fallende Nassschnee, die feinen Nebelschwaden, zauberten eine besondere Stimmung über die Landschaft. Geschenkt, dass man das eigentlich herrliche Alpenpanorama nicht einmal erahnen konnte.
Die zweite Wandergruppe fuhr mit dem Bus nach Rüegsau und schlenderte anschliessend via Hagsbach, Eichneuhaus und Mättenhof nach Rüegsbach. Mit einem spontanen «Dona nobis pacem» wurde der Kirchenraum der kleinen, schmucken Kirche wohltönend beschallt.
Im Restaurant Krone Rüegsbach wurden wir bestens verköstigt. Schön, durften wir zum Dessert noch eine Spezialität des Hauses geniessen. Es hat besser geschmeckt als der Name vermuten liess: Chrone-Gschlabber!
Mit Bus und Bahn ging es anschliessend wieder ins heimische Langnau zurück.
Schön, sit dir trotz Huduwätter mitcho!
Annekäthi Blatter
Dani Liechti
Wanderbericht der SAC-Wanderung vom 5. November
Das frühe Aufstehen lohnte sich: Im Osten leuchtete die Venus, im Westen der Vollmond. Eigentlich war für diesen Tag eine Wanderung durch die Gottéron-Schlucht (deutsch: Galterngraben) geplant, doch wenige Tage vorher war auf der Homepage der Gemeinde Tafers zu lesen, dass ein Erdrutsch niedergegangen sei, der den Wanderweg unpassierbar gemacht hatte. So wurde kurzfristig umgeplant und neu rekognosziert. Über die Routenänderung war an diesem strahlenden Herbsttag wohl niemand traurig. Nach einem Marsch vom Bahnhof durch die Freiburger Fussgängerzone, dem obligaten Startkaffee im authentischen und angesagten Café des Arcades (erst noch günstiger als jenseits des Röstigrabens) und einer Besichtigung der imposanten gotischen Nikolaus-Kathedrale bestiegen wir alle den Bus. Eine kleine Gruppe stieg bereits in St.Ursen aus, der Hauptharst erst in Rechthalten. Auf dem offiziellen Freiburger Voralpenweg wanderten beide Gruppen auf unterschiedlichen Wegabschnitten wieder der Stadt Freiburg entgegen.
Die Rechthalten-Gruppe gelangte nach einem kurzen Anstieg auf eine aussichtsreiche Anhöhe. Der Blick öffnete sich nach allen Richtungen: Die Freiburger Alpen, das Guggershörnli, die Jurakette in voller Länge boten sich dar, davor ein Nebelmeer über Bieler- und Neuenburgersee. Wir staunten über die farbigen Laubwälder, die in dieser Landesgegend dominieren, ein deutlicher Gegensatz zum tannenreichen Emmental. Immer wieder durchquerten wir kurze Waldstücke, wo wir mit den Füssen im Laub raschelten und aufpassten, dass wir auf den vielen Eicheln nicht wie auf einem Kugellager ausglitten. Nach abwechslungsreichen Wegstücken gelangten wir schliesslich – kurz vor dem Ziel durch den Wanderleiter etwas arg gehetzt – zur Busstation Tasberg.
Die St.Ursen-Gruppe genoss ihre Wanderung entlang von herbstlichen Hecken, über frisch spriessende Getreidefelder und durch raschelndes Buchenlaub, begleitet von guter Fernsicht. Bereits in Stadtnähe, im Dorfe Bourguillon, bestieg auch diese Schar nach gut zwei Stunden wieder den Bus.
Dieser führte uns zurück an den Bahnhof. Von dort erreichten wir in wenigen Minuten die Mensa der Universität, wo wir - inmitten von StudentInnen und ProfessorInnnen – als willkommene Gäste gut und reichlich verpflegt wurden.
Die Teilnehmerzahl war diesmal mit 23 unter dem Durchschnitt. Schuld daran war u.a. sicher das Seniorentheater («Mordswyber»), bei dem acht potentielle Wanderer/Wanderinnen in irgendeiner Charge beteiligt waren - und sicher noch etliche im Publikum sassen.
Die Gottéron-Schlucht muss warten. Einmal an einem heissen Sommermittwoch werden wir dort bestimmt willkommene Abkühlung finden.
Ruedi Trauffer
Peter Kläntschi
Wanderbericht
Weissenstein
15. Oktober 2026
Viele der Gruppe erlebten schon auf der Hinreise etwa Neues. "Nein, mit der RBS von Bern nach Solothurn bin ich noch nie gefahren, gar nie." So tönte es. Als wir dann durch eine Nebellücke das weisse Hotel auf dem Weissenstein sahen, mutmasste man: "Dä geit de scho no furt."
Ab Solothurn fuhr die Gruppe 1 mit dem Postauto. In der Einladung hatte ich geschrieben: Aufstieg ab dem Asylbewerberzentrum Oberbalmberg (ehemals Kurhaus) zum Balmfluechöpfli (Aussicht), weiter auf die Röti noch mehr Aussicht) … Also zweimal "Aussicht". Walter Lüssi, der die Gruppe führte, erzählte mir beim Mittagessen, sie hätten den Abstecher zum Chöpfli ausgelassen. Nebel. Und auch auf dem Gipfel hätten sie nichts gesehen. Immerhin habe sich der Aufstieg wegen des bunten Blätterwaldes doch sehr gelohnt. Wegen der vielen nassen Blätter auf dem Weg habe man aber schon schuderhaft aufpassen müssen.
Die zweie Gruppe liess sich von Oberdorf mit der Gondel auf den Weissenstein tragen. Auf der Hotelterrasse wehte eine kalte Bise. Darum zogen wir uns ins warme Innere zurück. Gipfeli hatte es zu wenige, trotz Voranmeldung. Aber es kam nicht zu Handgreiflichkeiten. Auf einem gäbigen Wäg wanderten wir auf die Röti. Wie die Gruppe 1 hatten wir Nebel und Bise. Beide Gruppen sahen somit von den Berner Alpen nur das hintere und das vordere Nebelhorn. Und die dazwischen liegende Suppenalp.
Wir waren auf einer blöden Höhe. Zu tief, um an der Sonne zu sein. Und zu hoch, damit wir ihn von unten als Hochnebel gesehen hätten. Immerhin gab es längere "sonnige Störungen".
Die Schnitzel und der Suure Mocke im "Sennhaus" waren sehr gut. Damit alle ihr Dessert in Ruhe geniessen konnten und es auch beim Einkassieren kein Gjufel gab, fuhren wir erst eine Stunde später als vorgehen nach Hause.
Hannes Tanner
Leitung: Silvan Gerber
Teilnehmende: Matthias, Franz, Rony, Beatrice, Chrigu, Markus, Simon
Bericht: Samuel
Sommer-FK? Eher eine meteorologische Verwechslung mit dem Spätherbst! Noch vor dem ersten Kaffee begrüsste uns das Gantrischgebirge mit Wind und langsam kühler werdenden Temperaturen – perfekte Bedingungen also, um sich konzentriert der Seilhandhabung zu widmen. Der Tag war sehr lehrreich, ein bisschen windgepeitscht – und der Abstieg führte uns über eine Route, die wir sonst nur mit Tourenski kennen. Immerhin erreichten wir pünktlich mit den ersten Regentropfen wieder das Tal – aber schon um einiges schlauer.
Nach einem feinen Znacht, einem geselligen Abend und einer Nacht im kuschligen Matratzenlager der Berghütte Seelital – ohne Schnarchkonzert – starteten wir motiviert in den zweiten Tag. Diesmal mit einem Theorieblock zum Einstieg. Da das Wetter weiterhin auf „Winter light“ machte, widmeten wir uns der Verschüttetensuche. Der Winter kommt ja bald.
Besonders bereichernd war, dass auch erfahrenen Berggängerinnen und Berggänger noch etwas dazulernen konnten. Silvan, frisch aus der Bergführerausbildung, öffnete seine Trickkiste und teilte aktuelles Fachwissen und neue Ansätze, von denen alle profitierten – auch die alten Hasen unter uns. Es zeigte sich einmal mehr: Lernen hört nie auf, und frische Perspektiven bringen Schwung in bewährte Routinen.
Zum Abschluss ging es etwas weiter runter am Gurnigelpass, wo wir nochmals in die Seilhandhabung eintauchten. Und ganz besonders schön war es, gemeinsam mit den anderen Tourenleitenden vom SAC Sektion Emmental unterwegs zu sein – sich auszutauschen, voneinander zu lernen und wieder einmal in Verbindung zu treten, auch jenseits des Seils.
Unser Fazit: weniger Sommer, mehr Wetter, viel gelernt – und jede Menge Spass gehabt.
Wanderbericht vom Gäggersteg
Für unsere Wanderung mussten wir das Verschiebedatum in Anspruch nehmen, was sich gelohnt hat.
Unser Reiseziel war der Gäggersteg im Gantrischgebiet. Ausnahmsweise reisten wir mit einem Car von Sommer Reisen Sumiswald, da unser Startort schlecht mit ÖV zu erreichen ist. 28 Reisende verteilten sich im Car und genossen den wunderschönen Sonnenaufgang. Über Konolfingen, Wichtrach, Kirchdorf, Mühledorf erreichten wir das Gürbetal, das sich von seiner schönsten Seite mit einem mystischen, leichten Bodennebel präsentierte. Weiter fuhr unsere Carchauffeuse Daniela weiter Richtung Riggisberg, Gurnigel. Mit sicherem und ruhigem Fahrstil führte sie uns zur unteren Gantrischhütte, wo wir den obligaten Startkaffee mit feinem Zopf geniessen konnten, bevor die Fahrt zu unserem Ausgangsziel Süftenen weiterging.
Da Bisen Hochnebel angesagt war, mussten wir uns warm anziehen. Alle, die den Wanderrucksack schon auf kältere Tage bepackt hatten, zogen sogar Handschuhe an, um die ich sie benieden habe.
Wir teilten uns in zwei Gruppen und begaben uns gruppenweise auf eine längere und eine kürzere Rundwanderung. Beide Wanderungen konnten gemütlich angegangen werden, denn anstrengend war keine von beiden. Wichtig war uns das Erlebnis Gäggersteg. Dieser Steg entstand nach dem Sturm Lothar, der am 26.12.1999 vom Atlantik herkommend über Frankreich, Deutschland und die Schweiz fegte. Die Schäden waren verheerend. Aus dem Fallholz wurde mit Lernenden ein Baumwipfelpfad erstellt, der 2019 erneuert wurde.
Der Bisen Hochnebel begleitete uns bis gegen Mittag, danach durften wir bei Sonnenschein und schöner Aussicht die herrliche Bergkulisse geniessen. Auffällig viele Fliegenpilze, noch voll behangene
Heitistauden in schönen Herbstfarben und unzählige Vogelbeeren säumten den Wanderweg.
Etwas früher als erwartet, erreichten wir unseren Ausgangsort Süftenen. Nach einem Mittagspicknick wäre ein Dessert oder ein wärmender Kaffee angebracht gewesen. Nach einem Anruf durch unsere flexible Daniela, erreichten wir mit dem Car Guggisberg, wo wir im «Sternen» herzlich willkommen geheissen wurden. Im Expressverfahren hatten alle das Gewünschte vor sich. Eine gelöste Stimmung aller Beteiligten endete in spontanem Gesang. Ein rundum schöner, gemütlicher Tag ging zu Ende.
Monika und ich danken allen, die das Experiment mit dem Car mitgemacht haben.
Annemarie Marthaler
Monika Schwander
Wanderung Säntis – Zwinglipasshütte/Buchserberg - Alvier, 17.09 – 19.09.2025
Kurzweilige Anreise mit dem öV und übermütige Fahrt oben vorne im Doppelstöckerpostauto auf die Schwägalp und anschliessend Bergfahrt auf den Säntis, wo uns bereits schönes, jedoch sehr windiges Wetter empfängt. Wir geniessen die Rundsicht und können sogar die Schratte in weiter Ferne erspähen. Nach einer wärmenden Suppe wandern wir los über den Lisengrat via Rotsteinpass und Flieskopf zur Zwinglipasshütte, wo wir übernachten. Die Zwinglipasshütte wird vom SAC Toggenburg durch die Mitglieder bewartet und anfangs Saison findet jeweils eine traditionelle „Hüttentragete“ mit ca. 150 helfenden Mitgliedern statt, was uns sehr beeindruckt. Am nächsten Tag Abstieg zur Teselalp nach Wildhaus und Transfer mit Postauto und Taxi auf den Buchserberg. Nach Kaffee und Kuchen nehmen wir den Aufstieg zur Alvierhütte in Angriff. Während wir die Fahne des Alviergipfels immer wieder erspähen, verlangt uns der Aufstieg doch noch etwas Schweiss ab. Oben angekommen werden wir von einer einmaligen Aussicht auf den Walensee und Rundumblick auf unzählige Berggipfel belohnt. In der Alvierhütte werden wir herzlich vom Hüttenwart Peter und seiner Frau Bernadette und Hund Cora begrüsst. Die einfache, aber gemütliche Hütte (150-jährig) befindet sich in Familienbesitz und das Ehepaar erweist sich als begnadete Gastgeber und Köche!
Nach dem Abendessen geniessen wir den wunderschönen Sonnenuntergang und danach Dessert und gemütliches Beisammensein. Die Nacht war sternenklar und wir stehen rechtzeitig auf für den Sonnenaufgang, bevor wir uns an einem wunderbaren Frühstücksbuffet bedienen dürfen. Abstieg via „Chemmi“ auf die Hochebene Palfries.
Wir dürfen auf wunderbare, erlebnisreiche und gesellige Wandertage bei schönstem Herbstwetter zurückblicken. Herzlichen Dank Franz, für die wiederum umsichtige und tolle Leitung!
Teilnehmende: Christine M., Verena G., Sandra Z., Annemarie I.
Leitung: Franz Morger
Tourenbericht: Annemarie I.
Wanderbericht Moorwanderung vom 03.09.25
22 motivierte Wanderer/innen besammeln sich beim Bahnhof Langnau. Das Wetter sieht gut aus, die Zugreservation funktioniert erstaunlich gut, im hintersten Wagen?? Also mir ist hinten und vorne nicht klar, was beim Zug vorne und hinten ist! Da treffen wir zum Beispiel im hintersten Wagen in Luzern ein, wechseln das Perron, marschieren einen halben Kilometer dem Zug entlang zum hintersten Wagen, wo auch reserviert ist. Nun stelle ich beim Weiterfahren fest, wir sitzen ja im vordersten Wagen!? Oder fährt dieser Zug womöglich «hingerzi» nach Locarno? Egal, in Arth-Goldau steigen wir bei der Südostbahn in der Mitte ein, da kann sicher nichts schief gehen.
Pünktlich treffen wir in Rothenthurm ein, marschieren los und gleich Anfangs unserer Wanderroute besuchen wir das Breitä-Stübli wo uns Brigitt, wie versprochen, mit Kaffee und Gipfeli versorgt.
Gruppe 1 startet etwas früher Richtung Bibersteg, anschliessend weiter bis Biberbrugg.
Die ganze Tour befindet sich im Moorgebiet mit entsprechender Vegetation und wird begleitet von der Biber, die sich durch die schöne Landschaft schlängelt. (Die Biber ist kein Tier, sondern ein Fluss)
Gruppe 2 wandert die gleiche Tour bis Bibersteg, anschliessend weiter zur Äusseren Altmatt. Ab hier können sie den restlichen Weg bis Biberbrugg mit dem Zug zurücklegen.
Im Hotel-Restaurant Post, alle vereint, geniessen wir das Mittagessen.
Der Koch und der Kellner legen sich mächtig ins Zeug, entsprechend zufrieden kehren wir wieder nach Hausen zurück.
Herzlichen Dank allen Teilnehmern, uns hat es gefallen.
Werner und Heidi
Teilnehmende: Leandra, Jana, Finja, Yolanda, Ronja, Nina, Sandra, Elin, Alea
Leitende: Adrian, Karin
Am Bahnhof Langnau hei mir gmerkt das dr Luca nid da isch und hei üs de gfragt was mir de im Tourebricht de söue schriebe. Hoffentlech hei mir ihn nid verschücht. Vo Schüpfheim a si mir mit de heisse Hühner usem Trgou richtig Hirsegge gfahre. Denn isch üs ufgfau das bi üs Ädu dr Hanh im Korb isch u Karin het sgfühll ga das es das no ni het gä, das es numme wieblechi Teilnehmer uf Tour si gsi. Ihr Hirssegg acho hei mir üs schweren Herzes verabschiedet vo de heisse Hühner. U üs ufewäg richtig Hefti gmacht. Wäretem loufe hei mir gmerkt das es so stiu isch u dr Fabio nid da isch. Ungerwägs hei mir e Znünipouse gmacht. Wo mir de scho gli si dobe gsi, hei mir de no gwettet wie lang mir no hei, doch nimmer isch richtig gläge u mir si schneuer gsi aus dänkt. Dobe ihr Hütte hei mir de glunchet. Uf Grund vor Wätterlag hei mir de chli gmeieret u feini Tomatesuppe gässe. Üsi Nase si wärenddesse geng wie lenger worde. Mir si när no ga chlättere aber narä Haubstung het nis aber ds Wätter ume ichegjagt. De hei mir haut de nomau chli gmeieret u Znacht gchochet. Da mir no chli viu Chäs hei gha hei mir üs überleit, dass mir de no chli uf ds Caramellchöpfli chönnte tue, was aber de nid ds stang isch cho. Nadem dass de aui sat si gsi hei mir bi wider gutem Wätter no chli Theorie agluegt. Ds Dessert hei mir de fasch ohni Alea u Yoli gässe (aber für üs natürlech kes Problem). Die Zwöi si nämlech geng no dusse am Fahnemascht ghanget u hei sech kaputt glacht. U d Leiter hei sech scho gfragt, was si üs de gfueret hei. Wo de doch aui ichecho si hei mir feini Caramellchöpfli mit Rahm gässe u Ädu het nis es tolls Guetnachtgschichtli verzeut vom Sämeli Seelig wo ab und zue aus Geischt ume uftoucht isch. Es het o scho Lüt gä, wo vor lutter Angscht mitem Bieli ids Bett si. De hei mir üs d Chöpf zerbroche mit Rätsu, bis uf Ädu dä chunnt bis hüt no nid nache. När si mir use chli ga lache, bis mer gschlotteret hei vor Angscht, wöu mir kes Bieli hei drbi gha. De si mir aber ume id Hütte u hei de o churz drufabe gschlafe. Dr nächscht Tag het für d Mehrheit scho früech gstartet, si si mit dr Sunne ufgstange. U chli speter hei mir de dusse bi troumhaftem Wätter u herlecher Bärg kuliesse zmörgelet. Schon gli si mir närr z Dräckgäsli uf chräsmmet. Wo mir üs de bim Tüfeler hei abgseillet ga, simer no chlli ga chälltere zu de kurze Route. De isch de o wieder z Mittag nache gsi u mir hei dusse wieder g'Lunchet. Nähren hei mir d'Hütte nach Beispiel ufgrummt u putzt. Jetzt muss me sogar d' Sunnebrille aleg we me iche wot, wüss so suber isch. Scho gli isch es Zit gsi u mir si richtig Tau gange. Am ache ga hei mir Wärbig fürs KiBe gmacht. Die Einte si vorus gseklet u hei Abkürzige gno. Ihr Bodehütte hei si de no e Duschi gno. Scho gli si mir ganz dunge gsi u hei dr Tourebricht no fertig gschreibe. Jetzt hocke mir im Poschi und die heisse Hühner si no nid sichtbar. Mir freue üs scho für's nächst mal it Heftihütte.
Als Ersatztour für den Diamantstock führte uns Iris auf die Hinderi Spillgerte im Diemtigtal. Landschaftlich sehr schön, einsam und weitab der Massen, hatten wir den Grimmi- und Färmelgrat ganz für uns alleine. Er führt über nicht immer ganz festen Fels, ein paar Abseilstellen und Stufen zum Gipfel der Spillgerte. Ideal um die verschiedenen Seilführungsmethoden zu üben. Da wir nach einigen An- und Abmeldungen in letzter Minute nur zu Dritt unterwegs waren, hat sich Iris Zeit genommen und ein bisschen Ausbildung zum Thema gemacht. Im Team haben alle einen Teil des Grates geführt. Das Coaching der Seilpartner, Kommunikation, Wegfindung und Einschätzung der Trittsicherheit aller Seilpartner beeinflussen die Wahl der Route und Technik. Am Schluss waren wir uns alle einig: Zu dritt am Seil ist wirklich nur in Ausnahmefällen eine Option an einem solchen Grat und bedingt, dass alle sehr versiert und kontrolliert unterwegs sind.
Im Abstieg durchs wilde, weglose Wildgrimmi, erspähten wir in der Ferne dann doch noch die versprochene Yakherde, ganz zur Zufriedenheit der Tourenleiterin.
Danke Iris und Matthias für die schöne Tour.
Teilnehmende: Matthias, Lisa; Bericht: Lisa
Leitung: Iris
Wanderwoche vom 23. – 30. August 2025 in Adelboden
Die Tage in Adelboden sind schon wieder Vergangenheit! Es waren einige Rekognoszierungstouren und Gedanken nötig gewesen, um eine ansprechende Wanderwoche für drei Gruppen vorzubereiten.
Eine Woche ohne Notfallzettel, ein gutes Hotel mit schönen Zimmern, abwechslungsreiches Essen und Wanderungen, die Freude machten, wie z.B. aufs und ums Rägeboldshore, über den Hüendersädel oder den Nassberg ins Bütschi, auf dem Höhenweg Elsigenalp-Bunderalp oder auf die Tschentenalp. Herrlich war es auch über den Troneggrat zum legendären Chuenisbärgli und natürlich durfte auch ein Besuch auf der Engstligenalp mit Käseapéro nicht fehlen!
Dass auch das Wetter fast die ganze Woche mitspielte, setzte der Wanderwoche das «i»-Tüpfli auf. Am einzigen Regentag hörte man vom Vorstandsmitglied des SAC Emmental in einem spannenden Vortrag, wie weit der Umbau der Doldenhornhütte bereits fortgeschritten ist und am Nachmittag war ein Jassturnier angesagt!
Alles in allem dürfen wir auf eine gelungene Wanderwoche 2025 zurückblicken!
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und das Leitungsteam.
Ruth und Gerold
Tourenleiter: Christian Stettler
Teilnehmende: Samuel Anken, Matthias Lohner, Reto Stüdeli, Markus Vögeli, Annemarie Wälti
Sonntag, 17. August: Klein Bielenhorn Schildkröten-Grätli
Montag, 18. August: Galenstock SE-Sporn
Kaiserwetter – tolle Tour – tolle Gruppe, die Bilder sprechen für sich!
Wanderung am Bielersee, 13. August 2025
Der Wetterbericht versprach Sonnenschein, aber auch Sommerhitze.
35 wander- und hitzetaugliche SAC-ler trafen sich um 7 Uhr am Bahnhof Langnau. Bereits um halb neun konnten wir in Twann den Startkaffee geniessen. Kurz vor halb zehn Uhr stieg die erste Gruppe durch die Rebberge Richtung Ligerz hoch. Bei der Kirche genossen wir den Blick auf den See und die St. Petersinsel. Nun ging es etwas steiler zur Feschti hinauf. Von nun an konnten wir im Wald auf einem abwechslungsreichen Weg Richtung La Neuveville wandern. Kurz nach Mittag trafen wir im malerischen Städtchen ein und liessen uns auf einer Restaurantterrasse verwöhnen.
Die zweite Gruppe fuhr von Twann mit dem Postauto nach Ligerz und dann mit der Standseilbahn nach Feschti, wo sie gleich auf dem Waldweg ihre Wanderung starten konnten.
Am späteren Nachmittag trafen alle wohlbehalten wieder in Langnau ein.
Ruth Weber und Erika Leibundgut
Teilnehmer: Katja, Franziska, Martin, Beatrice, Mirjam
Leitung: Samuel
Tourenbericht: Mirjam
Bei strahlendem Sonnenschein und bereits sehr warmen Temperaturen machten wir uns am
Samstagmorgen auf zur Wildhornhütte. Wir starteten auf der Iffigenalp und wanderten in
gemütlichem Tempo am wunderschönen Iffigsee vorbei zu unserem Tagesziel. Nach einer
Essens- und Trinkpause mit Kuchen, Käseschnitte oder Kartoffelsalat erkundeten wir noch
den ersten Teil der morgigen Route. Für ein kurzes Nachmittagsnickerchen blieb natürlich
auch noch Zeit.
Frühmorgens ging es los Richtung Wildhorn. Dank der Rekognoszierung vom Vortag war die
Wegfindung auch in der Dunkelheit kein Problem, zuerst auf dem Wanderweg, dann weglos
Richtung Einstieg zum Wildgrat. In Zweierseilschaften und schöner Gratkletterei und -
kraxlerei erreichten wir den Gipfel. Nach einer stärkenden Gipfelrast stiegen wir auf der
Normalroute über den Gletscher hinab Richtung Wildhornhütte und nach einer längeren
Pause weiter Richtung Iffigenalp. Für ein paar Teilnehmer durfte eine kurze Abkühlung im
Iffigsee nicht fehlen, kein Wunder bei diesen warmen Temperaturen.
Danke für die tolle Tour, hat viel Spass gemacht.
Mit top Wettervorhersage haben wir uns am Sonntag kurz vor dem Mittag in Simplon Dorf getroffen und uns mit einem Kaffee und einer Leckerei aus der Bäckerei Arnold auf die anstehende Tour eingegroovt. Dann ging es los Richtung Lagginbiwak, welches wir nach 3h erreicht haben. Da wir die Schlafplätze im Biwak nicht vorreservieren konnten, galt es die Schlafsituation zu klären, da bereits 4 Personen vor uns im Biwak waren und es aber nur 10 Schlafplätze gzur Verfügung gab. 2 Personen traten dann doch noch den Abstieg an und somit hatte jeder seinen Schlafplatz. Nun ging es auf Wassersuche, wobei sich Simon als Wasserschmecker entpuppte und wir unsere Kanister rasch gefüllt haben. Zum Znacht gabs ein 4-Gänger (!) mit Apperoplättli, Mehlsuppe, Pasta Pesto und Vanillecreme mit Bündner Nusstorte.
Nach einer kurzen und nicht sehr erholsamen Nacht waren wir alle froh, gings um 6 Uhr endlich los Richtung Grauhorn. Über wunderschöne Bergwege, Wiesen und Gletscherbäche mit mehr oder weniger stabilen Brücken führte uns der Weg Richtung Gipfel, wo wir mit einer wunderbaren Aussicht belohnt wurden. Der Abstieg war lang und ging «id Knöi», weshalb wir dann sehr dankbar den Taxidienst von Felizitas vom Weiler Gabi nach Simplon Dorf in Anspruch nehmen durften. Es war eine wunderbare Tour, herzlichen Dank Simon und Karin für die tolle Tourenleitung!
Teilnehmende: Ruth, Ursula, Patrik, Rüedu, Anita
Tourenleiter: Simon, Karin
Gedicht von den rutinierten Gustimäucher…
Sundi Morge, aui Ching hocke vorem Bahnhof gschwing. Äs geid los ufe Grimsupass, aui hei ihre Spass. Schritt für Schritt dr Näbu chund mid, d Wätterlag shiit. Zum Znacht gids Spaghetti Bolognese zum Glück keh Polenta mit Chäs.
Am Mändi stömer speter uf, ds Wätter roubt üs dr Schnuff. Mir si dürs Zmorge gseklet u grad witter ufe Grimsupass. Zick zack d Kurve ab u witter i Garte vode Naters. Uf u ab bi Sunneschiin heimers gnosse im Gestin. Wieder dr Grimsu obsi drus isch z Wätter immer no ä Grus.
Zisti Morge ir Theorie aui si derbi. Churzum heimer d Seubrügg gspannet u gli drufabe simer im Killy Billy ghanget.
Am Morge früeh zude Fädere us u ganz schnäu dr Bärg deruf. Am Horizont no haub im Schlaf streckt sech d Sunne häu u brav. Zfride zurg am Zmorgetisch, äs gid nid öpe Fisch. Nach dr Toureplanig lehrä mir vo Strahlers Erfahrig. När ab ufe Hoger ueche, düemer versueche d Theorie vom Zistig z bruche.
Ab ufd Hüttetour mir luege nüd ufd Uhr. Schritt für Schritt dä Dinos na u när Vougass i die Feuswang da. Express i Express us simer langsam usem Schnuff. Dobä acho düemer ässe wasmer nid hei vergässe. Scho währendem Chlättere heimer gsee d Helikoptere flüge dahii. Its störe si no viiu meh. Chli unmotiviert u glich no da, gömer wieder dr Feuswang na. No ä churze Fuesmarsch u de stöh die letschte Meter a, sowie d Burghütte sid 44 Jahr.
Friti Morge no chli früeh weckt üs dr Wecker us dr Rüeh. Vorem Zmorge heimer gmerkt üse Buechitrag isch abverreckt. Z Zmorgebuffet nid so gross d Chlätterroute derfür famos. 3.a. bis 5.c. für üs aui kes Problem. Bim 6 afa Schwitze, womer si dür Feuswängschlize. Nach Chrampf u Trank z Tau dürab u iche i die Glacebar. Langsam zrug ir Grimsustrass heimer z Theater dichtet gha.
Jana Eicher, Kira Möller, Alina Moser, Daniel Gasser, Dario Krähenbühl und Jana Meister
Reisebericht vom 23.07.2025
Eine Reise für all die dankbaren Wandersleute zu organisieren, ist eine schöne Sache. Aber noch einen Reisebericht schreiben: haben wir schon nach Schulreisen vor ein paar Jahrzehnten nur nach sanftem Zureden gemacht.
Scheinbar ist die Destination Betelberg / Leiterli ein beliebtes Ausflugsziel, haben sich doch 37 Wanderlustige auf den Weg gemacht. Mit der Bahn ab Langnau gings an die Lenk und per Gondelbahn zur Bergstation Betelberg. Im dortigen Berghaus Leiterli stärkte sich die ganze Gruppe mit dem obligaten Kaffee / Gipfeli. Herzlichen Dank Vreni und Kurt Aeschbacher für die grosszügige Einladung!
Im Anschluss führte uns die etwas längere Tour auf den Gryden Höhenrundweg. (Diese Wanderung hatten wir übrigens schon vorgesehen, bevor diese im Fernsehen beworben wurde 😉). Der erste Abschnitt des Bergwanderweges führte über den AlpRundweg Leiterli, bevor gegen die Alp Steinstoss der Pfad schmaler wurde. Anschliessend führte der Weg in einem kurzen, steileren Anstieg über die Kalksteinformation Stübleni. An dessen Nordseite breitet sich die kraterartige, bizarre Gesteinslandschaft «Gryden» aus. Das Gelände besteht aus Gipsgestein: Durch die langsame Auflösung durch Regenwasser und die anschliessende unterirdische Versickerung bilden sich Versickerungstrichter, die dem Gelände den kraterartigen Aspekt verleihen. Ein paar Unentwegte wagten sich weiter in diese «Mondlandschaft» hinein, während die Hungrigen auf dem Stübleni-Gipfel bereits die Rucksackverpflegung auspackten und beim gemütlichen Picknick den wunderbaren Rundblick genossen.
Die kürzere Wandervariante führte über den AlpRundweg Leiterli. Unterwegs gab es einen interessanten Mix aus originellen Informations- und Erlebnisstationen, die Spannendes zum Thema der Geologie und der Lenker Geschichte erzählen. Auf dem zum Teil integrierten Alpenblumenweg können gemäss offizieller Informationen bis zu 300 verschiedene Arten von Alpenblumen, Gräsern und Flechten bestaunt werden. Gerne haben wir uns von der farbigen Artenvielfalt verzaubern lassen. Das Picknick beim Speichersee Leiterli rundete das schöne Erlebnis ab.
Vor der Rückfahrt nach Langnau blieb noch genügend Zeit, um im schönen Dörfchen an der Lenk den grössten Durst und den Gluscht nach etwas Süssem zu stillen.
Schön, sit dir aui mitcho (u o aui wieder hi cho 😉)
Annekäthi Blatter
Dani Liechti
Salii zäme
Am 20.7 heimers schlussamänd glich no gschafft es türli ds machä, obwou mer zersch bau zweni lüt wäre gsii u ds wätter ou nid so roosig het usgsee.
Mir si am morgä früech gnue losgfahrä aber hei du glich no bau müessä uf ds gondeli juflä😅
Nachemä churzä, heissä ufstig simer ids gälliwändli igschtigä.
Mir hei ca. 180 höhe meter u 9 Seillänge miterä schwirigkeit vomnä 4c vor üüs.
Mir si aui nid di gröschtä cracks u drumm hets glich di eint oder angeri usevorderig gää😂 z.b mithiuf vomnä knöistang, u sogar e chopf het mau müessä aus stang dienä🤫
Mit vereintä chräft heimers gschafft u si purlimunter dobä achoo. Dr Kita isch du ds fuhl gsii nidsi ds loufä u het d abchürzig mitem Gleitschirm gnoo😎
Tim, Renato, Ruben, Thömu, Benji, Kita
Teilnehmende: Elias, Raffael, Geru, Isabelle, Anne-Marie, Katja
Tourenleiter: Samuel O
Bergführer: Martin Reber
Tourenbericht: Katja D
Bei Sonnenschein machten wir uns auf den Hüttenweg in die Glecksteinhütte. Nach dem feinen Kuchen wiederholten wir die Seiltechnik am kurzen Seil und übten dies am kurzen Grat neben der Hütte. Am Abend planten wir die Tour für den nächsten Morgen das hiess noch bei Dunkelheit los da die Tour über das Wetterhorn in die Dossenhütte lang werden wird. Der Aufstieg machte nicht Probleme, ausser dem Wassereis auf den Platten vor dem Gipfel welche Martin Reber mit dem Pickel entfernte. Runter über den Gletscher über den Wellhornsattel. Es hatte eine super Spur im Schnee Richtung Dossensattel, der zu folgen wäre zu langweilig so machten wir einen kleinen Umweg über einen Aufstieg im steileren Eis und Firn Gelände. Es ging um Wegfindung auf dem Gletscher und Absicherung gegen Gletscherspalten Stürze. Ohne Sturz meisterten diese beide 4-er Seilschaften. Dann kurz vor dem Sattel gab es noch eine ca. 20m hohe Felswand mit Fixseil mit den Steigeisen zu erklettern, was ziemlich Spass machte. Von Dossensattel gingen wir den Klettersteig hinunter zur Hütte. Alle waren recht müde und freuten sich auf den Spaghetti Plausch zum zNacht. Wir wussten, dass am Nachmittag am nächsten Tag Gewitter angesagt war, so waren mussten wir uns Programm zügig erledigen. Trotzdem war der Start etwa später und stiegen anstatt über den Klettersteig in den Dossensattel, über das Schneefeld hoch. Es war super Trittschnee und in 2-Seilschaften gut vertretbar. Von Sattel aus auf den Dossen Gipfel war es nicht lang. Selbständig und mobile Absicherungen legend suchte jede Seilschaft selbst einen Weg. Auf dem Gipfel angekommen stellten wir fest dass es zwei Wege gibt die wieder zum Dossensattel zurückführen. Wir teilten uns auf und erkundeten beide. Wir diskutierten, wann welcher Weg besser wäre. Den Klettersteig zurück kannten wir schon. Zurück In der Hütte genossen wir eine wohlverdiente Rösti bevor wir uns auf den Abstieg Richtung Rosenlauli, wieder über einen anspruchsvollen mit Kettenversetzten weg machten. Martin erhöhte das Tempo, wir wollten doch nicht nass werden und die Engelshorn Hütte trocken erreichen. Ein Wettrennen gegen die Zeit begann. Wir kamen zügig voran und auch der kurze Gegenaufstieg zur Hütte schafften wir gerade noch vor dem Regen. Es war eine Punktlandung. Bei der Tür angelangt kam der heftige Regen. In der kleinen, aber gemütlichen Hütte planten wir den nächsten Tag. Der Regen war kurz und wir konnten draussen zNacht essen, was eine schöne Abwechslung war. Am Sonntagmorgen nach einem Frühstück mit selbstgemachter Züpfe machten wir uns bei Tagesanbruch auf zum Einstieg des kleinen Simeler. Die Überschreitung des kleine und grossen Simeler ist eine gut 8 Std. Klettertour meist im 3 Grad. Die Absicherung soso, das merkte man wirklich, die Abstände von den einzelnen Sicherungsmöglichkeiten waren manchmal eher weit voneinander. Was wir vorfanden wir nicht so einfach wie wir das Gefühl hatten beim Topo lesen am Vortag. Wir nehmen mit das Alpine Klettertouren, speziell die Länge noch mit Abseilen verbunden nicht unterschätzt werden dürfen und auch genügend Kletterreserve vorhanden ist bevor man sich an lange Grattouren ohne Zwischenausstiege wagt. Trotzdem konnten wir den Zeitplan einhalten und waren am Mittag wieder in der Engelshornhütte. Mit vollem Rucksack, nicht nur Material sondern auch an neuen Erfahrungen machten wir uns auf den Weg runter ins Rosenlaui zur Gletscherschlucht. Zum krönenden Abschluss gabs von Martin noch eine Glace spendiert. Danke an Samuel und Martin für die super Programm und die kompetente Leitung.
Ersatztour zum Stockhornbiwak
Am Morgen früh um 6.25 Uhr starten wir oberhalb Ausserberg und wandern der Suone Niwärch entlang, um ins Baltschiedertal zu gelangen.
Unser Ziel: das Stockhornbiwak
Nach einem wunderschönen Wanderteil im Baltschiedertal bis Hobitzu, gelangen wir zum Einstieg in den felsigen Couloir zum Stockhornbiwak.
Der Zustieg ist mit zum Teil fransigen Stahlseilen, Ketten und Tritten gesichert.
Mit einem Klettersteigset ist man bestens bedient und der Aufstieg macht Riesenspaß.
Im oberen Teil führt die Route elegant nach links und bald darauf folgt die Querung eines Blockgeländes.
Nun sehen wir das Biwak, und keine zehn Minuten später sind wir oben.
Nach einer kurzen Pause machen wir uns auf den Weg nach unten.
Wir haben uns eine längere Pause verdient, geniessen den feinen Baileyskuchen und die schöne Aussicht.
Den Rückweg nehmen wir zügig unter die Füsse die letzten anderthalb Kilometer geht es durch den Stollen und dieser spuckt uns direkt beim Auto hinaus.
Es war eine großartige Ersatztour.
Danke Simon und Karin
Teilnehmer: Ruth, Karin B.
Wanderung Visperterminen
20. Juli 2025
27 Wanderlustige stiegen in Visp ins Postauto nach Visperterminen. Weiter ging es mit der Sesselbahn nach Giw. Hier auf ca. 2000m ü.M entkamen wir der Hitze des Rhonetals.
Nach Kaffee und Gipfeli im Bergrestaurant Giw startete Gruppe 1 den Aufstieg zum Alpenpässe-Weg. Die 14. Etappe dieses sehr schönen Wegs führte uns nach Gspon. Vorbei an blühenden Alpenrosen, Männertreu und vielen anderen Alpenblumen durchquerten wir das Naturwaldreservat Sädelwald. (50 Jahre absoluter Schutz)
Beim Aussichtspunkt Sädolti war Mittagsrast und Verpflegung aus dem Rucksack angesagt. Einige trauten dem Wetter nicht ganz, so nahmen wir den Abstieg nach Gspon (1900m ü.M.) etwas früher als geplant unter die Füsse. Das verschaffte uns ausreichend Zeit, auf der aussichtsreichen Terrasse des Hotel Alpenblick in Gspon den Durst und den «Gluscht» zu bekämpfen! Passt Bier und Glace wirklich zusammen?
Nach der Kabinenbahnfahrt nach Stalden und der Bahnfahrt nach Visp trafen wir dort wieder auf die Gruppe 2.
Die zweite Gruppe machte sich mit acht Personen wie gewohnt etwas später auf den Weg. Gemütlich stiegen wir bei angenehmer Temperatur über Rüspeck hinauf zum Alpenpässe-Weg. Auch wir freuten uns über die vielen blühenden Alpenrosen und all die anderen Blumen, genossen immer wieder schöne Ausblicke und durchwanderten den wunderschönen Lärchenwald. Auf dem Alpenpässe-Weg angekommen, gingen wir Richtung Gibidumpass. Schon ein gutes Stück vor der Passhöhe zweigten wir wieder nach Giw ab. Auch wir verpflegten uns aus dem Rucksack und wanderten nachher nach Giw.
Auf der Terrasse des Restaurants gönnten wir uns ein Dessert und liessen uns dann von der Sesselbahn wieder nach Visperterminen bringen. Wir hatten genug Zeit, um in aller Ruhe den alten Dorfkern und die Kirche zu besichtigen, bevor wir wieder das Postauto nach Visp bestiegen. Wie vereinbart trafen wir dort die erste Gruppe, und miteinander fuhren wir zufrieden zurück ins Emmental.
Aus guet gange, keni Verletzti, fasch aui müed!
Hansueli und Regula
Teilnehmende: Franziska, Rahel, Daniel, Regula, Sibylle, Samuel B
Tourenleiter: Samuel O
Tourenbericht: Samuel B
Ja, es war schwülheiss, auch auf der Engstligenalp Richtung Chindbettipass, auch bereits um ca. 09.00
Uhr… Umso mehr konnten wir den ersten Rundumblick auf dem Roten Totz geniessen, mit etwas Wind
und in kühlerer Höhe. Der frühe Start mit Treffpunkt in Thun um 07.00 Uhr hat sich gelohnt, so konnten
wir den ersten Tag gemütlich angehen und auch die Umgebung der Lämmerenhütte geniessen. Das Bad
im Seeli unmittelbar neben der Hütte war erfrischend, ein Ab- und Aufstieg zum Lämmerensee oder gar
eine Dusche in der im Jahr 2016 modernisierten Hütte daher nicht nötig.
Nach dem Abendessen, als neugierige und vor allem gierige Füchse um die Hütte streiften, planten wir
unsere Hochtour: Über den Lämmerengletscher, zwischen «Antennenberg» (von den Einheimischen
offenbar so genannt) und Leuker Rothorn über den Ostgrat aufs Rothorn, dann über den Grat Richtung
Schneehore und Chlis Schneehore auf den Wildstrubel, Abstieg über den Wildstrubelgletscher zur
Lämmerenhütte.
Morgenessen um 04:45 Uhr, Abmarsch um 05:15 Uhr. Aufstieg mit angenehmem Tempo zum
Lämmergletscher, Seilschaften in gutem Rhythmus zum Sattel zwischen «Antennenberg» und Leuker
Rothorn. Die anschliessende Kletterei und Kraxlerei war im gerade richtigen Schwierigkeitsgrad, etwas
anspruchsvoll, aber nicht überfordernd. Aussicht vom Rothorn überwältigend, auch dank optimalen
Sichtverhältnissen. Der Favergesee war gut sichtbar und bereits ansehnlich gefüllt, der Abfluss via
Moulins Richtung Lenk funktioniert. Danach Gratüberschreitung Richtung Schneehore und Chli
Schneehore. Auf Grund der heissen Wetterbedingungen, resp. des bereits sehr weichen Schnees,
entschieden wir uns, den «Strubel» auszulassen und uns etwas unterhalb des Lämmerejochs, via
Wildstrubelgletscher, auf den Rückweg zur Hütte zu begeben. Das anschliessende, deftige Mittagessen
auf der Hütte haben wir alle sehr genossen, im Wissen darum, dass die Käseschnitte oder Rösti mit
Spiegelei in der Gluthitze von Visp (kurze Wartezeit am Bhf) etwas schwer aufliegen könnte.
Herzlichen Dank an meinen Namensvetter für die super schöne, umsichtig organisierte Tour! Wir haben
uns alle sehr wohlgefühlt und folgen dir jederzeit auf weitere Gipfel! :-) Und vielen Dank auch an die
Teilnehmer/innen, so fägts!
Alpintechnikkurs vom 20. Bis 23. Juni 2025
Teilnehmende: Anke, Irene, Nikola, Patrick und Res
Kursleiter: Rony und Tinu
Von der Weissmieshütte aus haben wir vier Ausbildungstage genossen. Was wir gelernt haben: Stand einrichten auf Gletscher und auf Fels, T-Schlitz im Schnee, Gehen mit Steigeisen und als Seilschaft, Abseilen und Selbstaufstieg… und dass Helme auch vor Hagelschlag schützen.
Die Kursleiter haben uns mit grosser Fachkenntnis und viel Einfühlungsvermögen an den Alpinsport herangeführt. Mit viel Geduld und Herzlichkeit haben sie und auch herausgefordert und uns so über unsere Grenzen hinauswachsen lassen.
Wir haben uns als Gruppe schnell gefunden und hatten viel Spass beim Lernen.
Vielen vielen Dank die Kursleiter
Leitung: Karin Stadelmann, Simon Brechbühler und Nanoq
Teilnehmer: Alina, Renate, Marianne, Verena, Giovanna, Reinhard
Am frühen Sonntagmorgen treffen wir uns am Bahnhof Sachseln und besteigen das Taxi zur Älggi-Alp dem Mittelpunkt der Schweiz. Nach einem stärkenden Kaffee begeben wir uns auf den Weg und werden schon nach 20 Minuten durch einen kurzen Regenschauer ausgebremst. Danach geht’s aber flott via Sachsler Seefeld zum Chringengrätli, von dort dann steil hinauf zum Abgschütz. Immer wieder tun sich neue Perspektiven in die Bergwelt auf. Mit dem Tagesziel im Blick geniessen wir den Abstieg auf die Melchsee-Frutt. Gemäss Programm werden auch Wellness und Gourmet ausgiebig genossen an diesem Abend.
Am Montagmorgen fahren wir mit dem Frutt-Zug bis zur Tannalp, wo wir unsere Wanderung entlang von wunderschönen Blumen zur Engstlenalp fortsetzen. Unter der Gadmerfluh hindurch peilen wir das Sätteli an, wo uns der Nebel erwartet. Dementsprechend mit weniger Tiefblick nehmen wir den letzten steilen Abstieg zur Tällihütte in Angriff. Leider hat die Tällihütte 15 Minuten vor unserer Ankunft die Türen geschlossen und so verzichten wir auf den Apfelkuchen, besteigen das kleine Bähndli und nehmen das nächste Postauto, das uns wieder Richtung Emmental bringt.
Tourenbericht Pfingstklettern Hefti 07.06 – 09.06.2025
Samsti:
Am Samstigmorge hei mir üs ihr Climbox troffe. Mit de Bösse si mir de richtig Hirssegg. Doch de Buschauffeur het üs so gärn ga, dass er üs gar nid wöue use la. Wäge däm hei mir es Stück wieder müsse zrüg loufe. Ob em Bodehüttebord hei mir de üse Lunch uspackt. Nach äre usgibige Pouse sie mir witer glüfe u si aui zfride u troche dobe a cho wobi 2/3 vo üsne Leiter rächt müed sie gsi, aber nid wäge üs! Wiu z Wätter nid so schön isch gsi u mir no uf e Nachzügler gewartet hei, wo speter los glüfe isch, het Florian es Mittagsschläfli gmacht u mir hei gschnöizlet. Wo’s het afa hagle hei mir no bsuech übercho, es paar vom Wätter überraschti Gäst. U de isch o no üse Nachzügler, dr Tobias, plätscht-pfludi nass acho. Für ihn wär e Regenschirm guet gsi, aber dä het äbe scho d’Rahel mit gno mit ihrem Raketerucksack. Wiu z wätter eifach u eifach nid het wöue besser wärde, hei mir de Theorie fürs Abseile u z Fädlä vor dr Höhli im Schärme gmacht. Das isch eigentlich guet gange bis de d’Alea bim fädle dür ihri säubstsicherig gfädlet het. u näs Eigegou gmacht het. Zum Znacht hets Älplermagaroni ghä u für d Elin u Alea Spagetti mit Tomatesosse. Am Abe hei mir no gschnöuztlet u gmeieret. När sii mir i ds Bett gange u si drufabe glii igschlafe.
Sunnti:
Am Sunnti sie mir früsch u munter erwachet u hei zerscht Mau zmörgelt. Da hei mir schnäu gmerkt das ds Wätter nid viu besser isch worde. Deswäge si mir no chli ihr Hütte blibe. Wos de när ä chli ufta het, si mir hingere ga chlätterä. Wos zit isch gsi hei mir zmittag gässe u si näher a die grossi Nadle ga chlätterä. Eigentlich hei mir ou uf die chli Nadle wöue chlätterä aber mir hei d Route nid gfunge. När himer äs Teamprojekt startet wo jedä a weitere Express ghänkt het. Wo mir näre si fertig gsi, hei mir d’Gfüeu ga, dass mir no it Höhli wei. Ihr Höhli acho, hei mir die schöne Höllewäng u Höllegäng bewundert. Us dr Höhli dusse isch z'Wätter endlich e chli besser gsi. De isch es wieder ad Theorie gange, das Mau zum Thema Mehrseillengine. Dert hei mir üs entschiede, dass mir gar nid Abseile u abe gumpe. Oder nume a eim Seili abseile, oder bis it Mitti abseile. Mir hei gfunge das mache mir normaler wiiss nid so, drum wärs schlau d’Übige abschaffe, wüs viu gfährlecher isch. De hets de scho gheisse das ds feine Tomaterisotto fertig isch. So heissech aui abgseilet u schnäu a Tisch ghocket. Wo ds Ässe verschluge isch gsi, hei mir e Rundi UNO gspiut. Elio, Flöru u Tobias hei no bim Tüfeler Säubstufstieg gmacht u vo dert dr Sunneungergang bewundert. Di wo UNO hei gspiut si de ono ga dr Sunneungergang luege. Doch d’Sunne isch scho fasch dunge gsi, wo mir si Dusse gsi. Drum si mir schnäu wieder iche gange, ga Gützi ässe. Am Tisch isch no gredt worde u de si mir gli itz Bett.
Mänti:
Am Mänti hei mir de ändlich bi schönem Wätter dusse chönne zmörgele. -bim ufrume und parat mache zum chlättere isch de e Teil vor Muur vor dr Hütte abbroche und het es Loch hingerlah. Nach däm Schreck hei mir üs aber de trotzdäm parat gmacht zum chlättere und hei üs i zwöi Gruppe ufteilt. Die einte si düre Ostriss düruf u die andere ds Dräcksgässli. Obe het me sich de wieder troffe und gmeinsam uf e Hüttebode abgseilet. Aschliessend hei no aui versuecht möglichst viu Lunch ds ässe, damit er nid abetreit muess wäre, d’Hütte isch putzt worde und mir hei üs uf e Wäg in Richtig Hirsegg gmacht. Ds Abeloufe isch sehr ring gange sodass mit i angerhaub Stung dunge si gsi.
SAC Wandergruppe Langnau Rundreise mit Wanderung am Lungerersee Mittwoch 4. Juni 2025
Seit Tagen beobachte ich die Wetterentwicklung auf meinem Wetterapp! Sieht teilweise nicht lustig aus. Kräftige Gewitter sind angesagt. Dank Föhn, der auch mitspielen soll, hoffen wir auf einen friedlichen Wandertag. Und siehe da, ein grauer aber trockener Morgen erwartet uns heute. Der Start wäre schon mal gelungen. Eine aufgestellte Wanderbandi versammelt sich rechtzeitig am Bushof in Langnau. Alle 29 Angemeldeten sitzen fröhlich im Bus und rauschen Schüpfheim zu. Ab hier geht’s wie gewohnt mit der Eisenbahn weiter nach Luzern. Pünktlich stehen wir hier vor den noch verschlossenen roten normalen „ZB“ Wagen. Die Reservationszettel kleben schon. Ich nehme mit der Zugsbegleiterin sofort Kontakt auf. Wie ich weiss wird in diesem schnittigen roten Zug auch ein Speisewagen mitfahren. Das Startkafi in diesem Wagen wäre cool. Es funktioniert. Die junge, schigg uniformierte Frau, zückt ihre Händys und schon dürfen wir im Speisewagen Platz nehmen. Alle haben wir Platz und werden bestens mit Kafi und Gipfeli verwöhnt. Als krönender Höhepunkt wünscht Trudi Mosimann diese Kafiparty bezahlen zu dürfen. Am kommenden Samstag wird Trudi 75gi. Danke Trudi!! Pünktlich um 10.45 Uhr treffen wir in Kaiserstuhl, unserem Wanderstartpunkt, ein. In Luzern und hier treffen wir die letzten zwei Wanderfreudigen die zu unserer Gruppe stossen. Wie geplant wandert Gruppe 1 und 2 gemeinsam dem vollen Lungerersee entlang via Bürglen nach Obsee und Lungern. Leni Aegerter und Elisabeth Gerber reisen, ihrer Gesundheit zuliebe, mit dem Zug nach Lungern. Ein Himmelblick verspricht eigentlich gutes Wetter. Kurz nach dem Start fallen jedoch vereinzelt Wassertropfen vom Himmel. Sicherheitshalber rüsten wir uns auf dem Kirchenplatz Bürglen entsprechend aus und gehen unseren Weg regensicher weiter. Wenig später wird’s den meisten zu warm. Wir stellen wieder um auf Sommerwanderwetter. Dieses hält denn auch bis am Abend. Genüsslich geniessen wir die flache Wanderung auf breitem kurvenreichem Naturweg dem dunkelgrünen Lungerersee entlang. Plauder- und Trink pausen sorgen für die nötige Abwechslung. Kurz vor Obsee führt eine Abzweigung rechts auf kurzem steilem Weg zum Dundelbachfall. Ein grosser Teil unseres Wandertrosses gönnt sich den Abstecher. Angenehm werden wir vom klaren Wasserstaub gekühlt. So, jetzt müssen wir uns aber wieder unserem Wanderziel, dem „Bahnhöfli“ in Lungern zuwenden. Der letzte Wanderteil führt auf asphaltiertem Pfaden, recht steil, durchs beschauliche Dorf Lungern hinauf zum Bahnhof. Rechtzeitig um 13 Uhr finden wir alle unsere Plätze am schön gedeckten Tisch im gemütlichen „Bahnhöfli“, zuoberst im Dorf. Nach ausgiebigem Mittagsschmaus, mit feinem Menu und Dessert, geniessen wir die abwechslungsreiche Weiter– und Heimfahrt über den Brünig nach Meiringen, den beiden Oberland Seen entlang nach Thun, und via Konolfingen heim nach Langnau. Trocken und glücklich steigen wir in Langnau aus. Und stellen fest, dass soeben eine kräftige Regenschauer unser Dorf bespritzt hat. Glück muess me ha!
Peter u Leni Aegerter
Wanderbericht vom 14.Mai. 2025 Schüpfheim – Flühli
Um 8.09 Uhr bestiegen in Langnau 33 Wanderinnen und Wanderer den Bahnersatzbus nach Schüpfheim. Im Restaurant Bahnhof genossen wir das Obligate Kaffee mit Gipfeli/Weggli.
In drei verschiedene Gruppen aufgeteilt, gings dann los in Richtung Flühli. Gruppe 1 mit (17) marschierte, mit Hans als Führer, ab Schüpfheim. Gruppe 2 mit (10) mit Gerold als Leiter, für von Vreni, die wegen einer Operatsion nicht Teilnehmen konnte, und Gruppe 3 mit (6) mit Leiterin Regine, bestiegen den Bus und Fuhren bis nach Klusstalden bzw. Chrutacker. Wo sie ihre Wanderung begannen.
Bei schönstem Wetter und guter Laune ging es dann der Waldemme entlang bis nach Flühli.
Im Restaurant Fürstei genossen wir das das Gute, mit Liebe servierte, Mittagessen. Das Dessert, ein Stück Kirschtorte, spendete Regine Rychener zu Ihrem 81. Geburtstag. Noch einmal vielen Dank.
Für die Heimreise bestiegen wir 16.07 den Bus und kamen wohlbehalten 17.03 in Langnau an.
Die Wanderleiter Hans und Vreni
Wahrlich braucht es wenige Worte um die diesjährige E-MTB-Tour, mit Franz Morger als Tourenleiter, zu beschreiben:
‘EIFACH ÄRDESCHÖN’
Gestartet wurde in Cormoret (Jura, Anreise per Zug), über Strässli, Wägli und Träili ging es, manchmal streng, manchmal nach dem Motto ‘wer sein Bike liebt der schiebt’, ein kleines Gruselkabine unterwegs (Hände die aus Baumstämmen wachsen), spannend (sieht man den Turm vom Chasseral im Nebel), aussichtsreich, und unbedingt verschönernd (ein kurzer heftiger Mai-Regenschauer mache bekanntlich schön ;-) ) über den Chasseral und dann ganz wunderbar lange über Frühlingsmatten mit riesigen Bäumen (typisch Jura eben) und durch hellgrüne Wälder hinunter nach Frinvillier und Biel.
Einmal mehr eine rundum gelungene, einfach tolle Biketour.
Herzlichen Dank Franz!
Die begeisterten Teilnehmerinnen: Christine, Katja und Verena
Die noch in Erinnerungen schwelgende Berichteschreiberin: Katja