Tourenleiter: Simon Brechbühler / Karin Stadelmann
Teilnehmende: Annemarie, Reto, Simon, Ruth W. Ruth K. Hanny (Bericht)
Bei schönstem Wetter starteten wir um 9:30 beim Lac des Dix.
Der Zustieg zum originellen Biwak Refuge-Igloo des Pantalons Blancs (3280m) führte uns noch ein Stück dem Stausee entlang, anschliessen über den felsigen Grat «Rochers du Bouc».
Unterwegs bestaunten wir eine Herde Steinböcke, die sich von uns überhaupt nicht stören liessen.
Der Ausblick auf dem Grat auf die umliegenden Berge und Gletscher einfach grandios.
Da es beim Biwak kein Wasser gab, mussten wir dieses auf dem Gletscher holen – auch zum Kochen unseres «Znachts».
Am Abend wurden wir noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.
Der nächste Morgen begrüsste uns mit Nebelschwaden und leichtem Nieselregen. Deshalb liessen wir den kurzen Aufstieg zum Pointe du Vasevay sein und stiegen wieder über den Grat zum Lac-des-Dix ab.
Unterwegs zeigte sich das Wetter dann doch noch versöhnlich. Die Sonne erwärmte uns und unser Gemüt.
Ein Herzliches Dankeschön Simon und Karin für die kompetente Leitung.
Tourenleiter : Samuel Oppliger
Teilnehmer: Gerhard, Martin, Franziska, Katja
Weil die Gletscher im Moment nicht so gut begehbar sind, hat Samuel entschieden, eine Ersatztour zu machen. Wir machten das kleine Furkahorn Südwestgrat 3026 m und den Lochberg Ostgrat 3078 m.
Am Samstagmorgen trafen wir uns bei Samuel, zusammen fuhren wir CO2-neutral auf den Furkapass. Beim Hotel Bélvedère parkierten wir, danach marschierten wir gemächlich Richtung Furkahorn. Nach ca. einer Stunde legten wir unsere Kletterausrüstung an, über den Grat mit zwei drei knackigen Stellen und Sicht auf den Rhonegletscher erklommen wir den Gipfel. Auf dem Gipfel hatten wir ein wunderbares Panorama mit Sonne und vereinzelten Wolken, wir genossen unseren Lunch und alle hatten gut Laune.
Zurück auf den Furkapass ging es über Geröll und Schutt immer dem Wanderweg entlang. Samuel holte seinen E-Bus und wir fuhren weiter zum Parkplatz Tiefenbach. Der Aufstieg zur Albert-Heim-Hütte war nicht mehr sehr weit, auf der Terrasse bei Aprikosenkuchen und Getränke plauderten wir über die schöne Tour und planten schon den nächsten Tag.
Am Sonntagmorgen um 6.oo Uhr starteten wir. Beim Aufstieg zur Lochberglücke trafen wir viele Schafe, die den ganzen Sommer hier verbrachten. In der Lücke angekommen, machten wir uns in nicht allzu schwerem Gelände auf den Weg zum Gipfel. Bei P.3040 m «Ostgipfel» machten wir eine kleine Pause und schauten uns um - einfach wunderschön. Ab hier wurde es nun anspruchsvoller, wir mussten die Abseilstelle suchen, der Beschrieb und das Gelände passt nicht mehr so gut zusammen. Bei der Abseilstelle seilten wir ab, unten waren wir in sehr lockerem Schotter unterwegs und die Route wäre am Bergschrund entlang weiter gegangen, doch wir entschieden uns, den Gletscher zu umgehen und seilten uns noch einmal ab. Weiter auf Geröll und Fels, vorbei an Kristallen, machten wir nun die letzten Höhenmeter bis zum Hauptgipfel. Beim Abstieg kreuzten wir noch einen Steinbock, der gemächlich das Weite suchte. Zurück auf der Hütte nahmen wir noch einmal das Standard-Menü und diskutierten über die lehrreiche Tour.
Ein grosses Dankeschön unserem erfahrenen Tourenleiter!!!!
Gerhard Schneider
Tourenleiterin: Beatrice Stebler
Teilnehmende: Michael, André, Sam, Simon
Auf den Spuren des verschwundenen Steinbocks
Am Mittwochmorgen wurden wir von Beatrice am Bahnhof Bern begrüsst – dem Wetter entsprechend in kurzen Hosen und Flipflops. Damit war zumindest schon einmal klar: Das Wetter sollte nicht das Problem dieser Tour werden.
Die etwas lange, aber sehr abwechslungsreiche Zugfahrt Richtung Bergün begann zunächst ganz unspektakulär. Erst ab Chur sorgte der Panoramawagen für eine kleine Überraschung: Der vermeintlich noch freie Sitzplatz entpuppte sich als nicht ganz einzuordnender Stehplatz. Wozu dieser gedacht war und welchen Komfort er bieten sollte, erschloss sich uns bis zum Schluss nicht ganz.
In Bergün stärkten wir uns im Restaurant Bahnmuseum Albula mit einer Kleinigkeit. Die alten Zugsitze, die dort als Sitzgelegenheiten dienten, waren erstaunlicherweise deutlich bequemer als unser Sitzplatz im Panoramawagen. Nach einer etwas längeren Diskussion darüber, ob das Fleisch in der Bündner Gerstensuppe nun tatsächlich Teil der Bestellung sein sollte, konnten wir diese schliesslich erfolgreich aufgeben. Mit vollem Magen stiegen wir anschliessend ins Alpentaxi, das uns nach Chants brachte.
Dort erwartete uns ein rund zweistündiger, wunderschöner, wenn auch teilweise recht anstrengender und vor allem schattenloser Aufstieg zur Keschhütte. Die Begrüssung in der Hütte war durchwegs herzlich – bis die Nachmeldung eines Vegetariers kurzzeitig für etwas Unmut sorgte. Das ohnehin für alle fleischlose Abendessen wurde schliesslich in der voll ausgebuchten Hütte eingenommen.
Nach dem Essen kontrollierten wir unser Material und erkundeten noch etwas die Umgebung. Beatrice schwärmte dabei vom Steinbock, der frisch auf dem Gipfel des Piz Kesch installiert worden war. Auch die angekündigte Sonnenfinsternis wollten wir zumindest ansatzweise beobachten. Leider lag sie ausserhalb unseres Sichtbereichs, und der Unterschied zwischen Dämmerung, Bergschatten und vorgeschobenem Mond war ohnehin nicht ganz eindeutig. Gut hatten wir keine Sonnenfinsternisbrillen gekauft und bis hierher mitgeschleppt.
Da Beatrice die Tagwache bereits auf 04:00 Uhr angesetzt hatte, ging es entsprechend früh ins Bett.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Zuerst folgten wir dem Bergweg, bis wir den Gletscher erreichten. Über diesen ging es weiter bis zum Fels. Mit drei Seilen für fünf Personen waren wir bestens ausgerüstet – fast schon etwas zu gut. Da uns dies bereits am Anreisetag aufgefallen war, hatten wir vorsorglich ein Seil in der Hütte zurückgelassen.
Im Juli hatte es genau auf dieser Route einen Felsabbruch gegeben. Die heikle Stelle musste deshalb möglichst geschickt umgangen werden. Die Wegfindung war nicht immer ganz eindeutig, doch Beatrice führte uns souverän durch das teilweise sehr lose Gestein. Ganz ohne Konzentration und vorsichtige Schritte war dieser Abschnitt definitiv nicht zu bewältigen.
Oben auf dem Piz Kesch angekommen, folgte dann allerdings die grosse Enttäuschung: Das Wetter war hervorragend und die Sicht – wenn auch etwas dunstig – erlaubte einen schönen Blick auf das Bergpanorama. Wir konnten uns über den erfolgreichen Aufstieg freuen.
Nur einer fehlte.
Der Steinbock.
Vom frisch installierten Gipfelsteinbock war nichts mehr zu sehen. Übrig geblieben war lediglich der hölzerne Sockel mit vier bündig abgesägten Beinen. Ein ziemlich eigenartiger Anblick – der allerdings nachträglich erklärte, weshalb wir am Vorabend trotz intensiven Starrens auf den Gipfel kein einziges steinbockartiges Objekt hatten ausmachen können.
Nach einer kurzen Pause machten wir uns an den Abstieg. Natürlich auf demselben Weg, auf dem wir aufgestiegen waren. Zumindest war das der Plan. Ganz einig waren wir uns nämlich nicht mehr an allen Stellen, wo genau wir eine Stunde zuvor hochgestiegen waren. Im Zweifelsfall wurde Michael konsultiert – und er wusste es tatsächlich immer.
Der Rückweg über den Gletscher ging beinahe wie von selbst. Erstaunlicherweise stellte sich dafür heraus, dass der Bergweg, dem wir am Morgen im Schein unserer Stirnlampen problemlos gefolgt waren, bei vollem Tageslicht plötzlich deutlich weniger offensichtlich war.
Obwohl wir ein flottes Tempo angeschlagen hatten, entschieden wir uns für das spätere Alpentaxi. So blieb genügend Zeit, sowohl in der Keschhütte als auch in Chants nochmals gemütlich einzukehren.
Die Rückreise entpuppte sich schliesslich als ungefähr gleich lang wie die Hinreise. Etwas müde, aber mit vielen schönen Eindrücken und einer erfolgreichen Gipfelbesteigung im Gepäck, kamen wir am Abend wieder zu Hause an.
Nur eine Frage blieb offen:
Wo ist bloss der Steinbock geblieben?
Mittwochwanderung Weissenburgbad-Leiternweidli
29. Juli 26 TourenleiterInnen:
Margrit Jordi
Katharina Schwarzmeyer
Hans Antener
Bei schönem und sehr warmem Sommerwetter erreichen wir das Simmental. Die Gruppe 1 verlässt den Zug in Weissenburg während die Gruppe 2 nach Oberwil weiter fährt. Nach einem Kaffeehalt auf dem Campingplatz Oberwil wandert die Gruppe 2 zum Weissenburgbad. Die anderen steigen auf dem kühlen Waldweg hinauf zum vorderen Weissenburgbad. Ab hier wird der Weg bereits etwas anspruchsvoller und vorbei am hinteren Weissenburgbad überqueren wir in der Schlucht den Morgetebach auf einer wackligen Brücke. Nun beginnt der steile und ausgesetzte Weg hinauf zum Leiternweidli. Trotz der Drahtseilgeländer und der Gitterrosttreppen ist dieser Aufstieg anspruchsvoll und verlangt von Allen Einsatz und Konzentration. Nach einer Verschnaufpause überqueren wir die 111m lange Hängebrücke. In der Mitte sind wir mehr als 100m über der Schlucht. Bald haben wir wieder festen Boden unter den Füssen und der gemütliche Abstieg zum Weissenburgbad folgt. Am Schluss steil hinunter an der ehemaligen Kapelle vorbei. Hier treffen wir auf die Gruppe 2. Wegen dem Feuerverbot verzichten wir auf das Grillieren. Die Frauen vom Camping Oberwil bringen uns Kaffee, Glace und Getränke zu diesem schönen Ort beim ehemaligen Hotel Weissenburgbad. Wir geniessen diesen schönen und historischen Ort. Nach dem Essen haben wir noch genügend Zeit für Gespräche, Kartenspiele und die Mutigen nehmen ein Bad an einer schönen Stelle im doch kalten Morgetebach. Nach kurzer Wanderung erreichen wir die Station Weissenburg und fahren mit der BLS zurück ins Emmental.
Hans Antener
Wanderung vom 29.07.2026 Weissenburg-Leitereweidli-Weissenburg
Eine motivierte Gruppe von Senioren steigt in Weissenburg aus dem Zug, bewundert erst noch das schöne alte Bahnhofsgebäude und den Brunnen, an dem frisches Quellwasser, made in Weissenburg, getankt werden kann.
Auf einem leicht ansteigenden Weg wandern wir zu den alten, ehemals sehr vornehmen Hotels. Hier liess sich die Berner Highsociety einstmals verwöhnen. Wie können nur noch ahnen, was hier alles vor sich ging. Wie stellen uns Damen in langen Röcken vor, die mit Sonnenschirmchen promenieren, eventuell sogar mit einem Kurschatten.
Beim hinteren Hotel wird es dann sehr angenehm kühl, allerdings steigen wir dann recht steil über eine wackelige Brücke und viele Treppenstufen in Richtung Leitereweidli. Auch wenn wir im Wald sind, ist es schweisstreibend, für einige auch grenzwertig, da ich als noch unerfahrene Organisatorin, kein Höhenprofil in der Beschreibung eingefügt hatte. Dank der Hilfe von Hans, der uns zur Seite stand, schaffen es alle gut.
Die Überquerung des Morgetebachs über die spektakuläre Hängebrücke, über 100m lang ist und auch ungefähr gleich hoch über der Schlucht schwebt, ist für alle ein Klacks.
Auf der anderen Seite sehen wir noch wie früher ein Landwirt als Unterhaltung der Reichen, eine eher gefährliche Einrichtung mit Astgabel und Seil installiert hatte und so die Schlucht überquerte. Sicher ein Spektakel das heute auf Instagram käme und von vielen Lebensmüden nachgemacht würde.
Ganz entspannt geht es dann zurück zum vorderen Hotel, wo wir unser Picknick gemeinsam mit der Gruppe 2 einnehmen. Als Höhepunkt hat Margrit ein Dessert organisiert, die Leiterin des Zeltplatzes von Oberwil verwöhnt uns mit Kaffee und Glace, sowie Apfelmost. Da es sehr heiß ist, ist das alles sehr willkommen.
Als krönender Abschluss gehen ein paar von uns noch an den Morgetebach, wo wir ein sehr sehr erfrischendes Bad nehmen können. Da dies nicht geplant war, fehlen halt die Badekleider, mehr dazu möchte ich jetzt nicht sagen……………………
Danke allen, die geholfen haben, die mitgekommen sind und somit diese Wanderung zu einem schönen Erlebnis gemacht haben.
Katharina
Petersgrat
Tourenleiter; Simon Brechbühler / Karin Stadelmann
Teilnehmende; Hanny, Sandra, Christian, Franziska, Andre, Urs, Ruth (Bericht)
Wir starten um 8.40 Uhr in Selden.
Der Weg führt durch das wilde und wunderschöne Gasterntal hinauf zum Kanderfirn. Die Steigeisen werden montiert und wir laufen auf dem apperen Gletscher hinauf Richtung Mutthornhütte. Wir kommen gut voran bis sich kurz vor der Hütte, auf einmal der Schnee- bedeckte Gletscher verflüssigt…
Kleine Bäche, Wasserlöcher und immer wieder knietiefe Überraschungen, zwingen uns eine andere Route zu suchen um dann heil und durstig in der Mutthornhütte anzukommen.
Mit einer fantastischen Aussicht und einem kühlen Getränk lassen wir die Seele baumeln.
Die neue Mutthornhütte ist sehr gemütlich, die Zimmer wunderschön und geräumig.
Stefanie die Hüttenwartin und ihr Team verwöhnen uns mit einem feinen Nachtessen.
Am nächsten Morgen steigen wir bei schönstem Sonnenaufgang zum Petersgrat hinauf.
Danach nehmen wir den Abstieg nach Fafleralp unter die Füsse.
Unterwegs kommen wir beim schönen Blawseeli vorbei.
Es werden die Füsse im kalten Wasser abgekühlt und es gibt sogar ganz mutige die ein kaltes Bad wagen.
Der letzte Teil des Weges ist mühsam und rutschig.
Eine Stunde früher als erwartet kommen wir im Tal an.
Der Busfahrer nimmt uns trotzdem mit, auf die chutzelige Fahrt über Weissenried bis zur Lauchernalp.
Dort gibt es endlich die verdiente Glace.
Danke vielmals Simon und Karin für die wunderschöne Tour.
Tourenleiter: Markus Wermuth
Teilnehmende: Gabi, Marion, Rahel, Dominic, Martin
Am Samstag ging's von Langnau Richtung Grächen – motiviert und voller Vorfreude auf ein alpines Abenteuer. Der Aufstieg zur Bordierhütte hatte es bei sommerlichen Temperaturen in sich. Zum Glück sorgte ein kurzes Gewitter für die ersehnte Gratis-Dusche. Vor dem Nachtessen durfte der obligatorische Theorieblock natürlich nicht fehlen – schliesslich soll man wissen, wie man sich am Berg verhält.
Kulinarischer Höhepunkt des Abends war eine Käsewurst in Übergrösse. Die bange Frage lautete: Rächt sich das heute Nacht? Die Antwort: Überraschenderweise schliefen fast alle ausgezeichnet – entweder war die Käsewurst harmlos oder die Müdigkeit einfach stärker.
Tagwache war am Sonntag bereits um 04.00 Uhr. Noch vor dem Frühstück wurde der Spielstand Schweiz–Argentinien (1:1) studiert. Um 04.45 Uhr marschierten wir los – zuerst über den Gletscher, anschliessend über einen luftigen Grat mit einfacher Kletterei. Pünktlich um 08.30 Uhr standen wir bei strahlendem Sonnenschein auf dem Balfrin. Die Gipfelfreude wurde allerdings kurz durch die Nachricht von der Niederlage der Schweizer Nationalmannschaft getrübt. Über den Grat ging es weiter zum Gross Bigerhorn, bevor der gefühlt niemals endende Abstieg von rund 2300 Höhenmetern begann. Nach einer Zwischenverpflegung auf der Bordierhütte – leider ohne den erhofften Aprikosenkuchen – erreichten wir müde, aber rundum zufrieden Gassenried.
Ein herzliches Merci an Küsu für die kompetente Tourenleitung.
Reisebericht vom 08.07.2026; Klewenalp
Frühmorgens haben sich 26 Wanderlustige am Bahnhof Langnau getroffen. Nach rund zwei Stunden Reisezeit mit Bahn, Bus und Gondelbahn erreichten wir unser Ziel, die Klewenalp.
Im Alpstubli genossen wir unser Startkaffee mit Gipfeli. Regula Pfister feierte mit uns ihren schnapszahligen Geburtstag und hat dies zum Anlass genommen, uns alle einzuladen! Wir durften dies mit einem Geburtstagsständli und Applaus verdanken. Danke viu Mau Regula und alles Gute.
Frohgemut nahm ein Teil der Wandergruppe bei schönstem Wanderwetter den Weg zum Brisenhaus unter die Füsse. Beginnend mit einem breiten Panoramaweg gings auf einem schönen Bergweg zur Bärfallen. Idyllisch führte der Pfad weiter, bis der Bergwanderweg stetig anstieg und wir unser Zwischenziel, die SAC- Hütte Brisenhuis (Sektion Pilatus), erreichten. Lohnend auch immer wieder ein Blick zurück und rundum auf die fantastische Berg- und Seenwelt dieser wunderschönen Region. Hinter der Hütte türmen sich die mächtigen Felsformationen der Brisen.
Wir durften unser mitgebrachtes Picknick an den Aussentischen der Hütte geniessen und haben dies dem Hüttenpaar mit der Konsumation von Getränken und Süssigkeiten verdankt.
Der Rückweg führt über einen gut begehbaren Weg über Alpweiden und Fahrwege zurück zur Klewenalp. Einige Wanderer kamen sogar in den Genuss, Ziegen beim «Hosefüdlerutsch» zu beobachten als wären sie auf einer Rutschbahn. Ein Bild zum Schmunzeln!
Nach Kaffee und Gipfeli machten sich die übrigen Wanderer bereit, den Blumenweg rund um den Klewenalpstock zu geniessen.
Da wir genügend Zeit hatten, wanderten wir noch zum Klettersteig. Das Klettern liessen wir aber dann doch sein, aber für eine Trinkpause war der Ort ideal. Auf dem Blumenweg gabs dann viele bekannte und unbekannte Blumen zu entdecken. Dieser Weg wurde mit viel Herzblut von einigen Pensionierten und Passionierten gemacht und unterhalten. Das hat uns Sepp, der Wirt vom Alpstubli, erklärt. Auch haben einige von uns riesige Vögel entdeckt, die sich dann aber bedauerlicher Weise als Kühe entpuppten und die gemeinten Flügel waren die Ohren der Kühe 😉. Die interessante und schöne Rundwanderung beendeten wir dann im Alpstubli mit einem feinen Dessert.
Trotz etwas Dichtestress aufgrund der vielen Pendler und Reisenden zur Hauptverkehrszeit sind wir alle gesund und wohlbehalten im heimischen Langnau angekommen.
Schön, sit dir aui mitcho!
Leider mussten wir während des Startkaffees erfahren, dass unsere langjährige Wandergefährtin, Annina Lüssi, nach tapfer ertragener Krankheit verstorben ist. Gemeinsam haben wir beim Brisenhaus, inmitten der von Annina geliebten Bergwelt, der Verstorbenen gedacht. Lieber Walter, liebe Familien und Angehörige, wir wünschen euch viel Kraft in dieser schweren Zeit des Abschiednehmens.
Annekäthi Blatter
Dani Liechti
Leitung: Martin Reber, Samuel Oppliger
Teilnehmende: Andreas, Matthias, Lisa, Franziska (Bericht)
Am Donnerstag starteten wir unsere Tour beim Grimsel Rätrichsboden. Zum Einwärmen für die kommenden Tage bestiegen wir den Alplistock. Eine abwechslungsreiche Tour, die uns auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereitete. Anschliessend ging es zur Übernachtung in die Bächlitalhütte, wo wir den Tag gemütlich ausklingen liessen.
Am zweiten Tag stand die Ausbildung im Mittelpunkt. Wir beschäftigten uns intensiv mit verschiedenen alpinen Techniken: Flaschenzüge, der Umgang mit Friends und Keilen, die richtige Seilhandhabung sowie das Setzen von Zackensicherungen. Die Übungen vermittelten wichtige Grundlagen und stärkten das Vertrauen in die eigene Ausrüstung.
Am dritten Tag ging es weiter zur Lauteraarhütte. Der Weg führte uns über die Obere Bächlilücke und die Hubellücke. Auf dem Gletscher standen praktische Übungen auf dem Programm: Spaltensturztraining, das Setzen von Eisschrauben sowie das Einrichten eines T-Schlitzes für den Pickel. Nach einer langen und eindrücklichen Tour freuten wir uns besonders, dass der Kuchen in der Hütte bereits für uns reserviert war. 😊
Auch die Natur zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Unterwegs konnten wir Schneehühner mit ihren Küken beobachten und sogar einen Steinbock entdecken.
Am vierten Tag stand für die meisten Teilnehmer der Rückweg über das Brandlammhoren und via Bächlitalhütte auf dem Programm, um die vergessenen Gegenstände abzuholen und anschliessend zurück zum Auto zu gelangen. Für die weniger fiten gab es als Alternative den normalen Abstiegsweg von der Hütte. Auch dieser bot mit seiner wunderschönen Fauna und Flora viele eindrückliche Erlebnisse.
Eine spannende, abwechslungsreiche und lehrreiche Tour mit vielen schönen Begegnungen, wertvollen Ausbildungsinhalten und unvergesslichen Eindrücken in einer beeindruckenden Bergwelt.
Vielen Dank an Samuel (Tourenleiter) und Tinu (Bergführer)
Teilnehmende: Elin, Sandra, Alea, Nina, Jael, Finja, Yolanda, Leana, Leandra, Gabriel, Elio, Ruben, Micha
Leitende: Salome, Manuel, Tinu, Karin
Mir hei grad ke Luscht zum Tuurebricht schribe u si o scho aui chli müed. Drum föh mir grad bir Verabschidig vom Socke ah: Bir Mittagspouse si aui Jugendleche über ds Bächli uf die angeri Site ga Lunche u es paari drvo hei d Schueh däne gla. Tinu het de leider nid uf üse Rat gloset u so isch de dr Socke uf Reise gange. Mir si när über ä Ozean glüffe u när hets einzelni Persone gä mit weniger Energie wo i Ozean gheit si, die nasse Socke si ämu de schnäu ume trocknet. Mir hei de no ä Powerbank mit 97% Akku gfunge gha u somit üse Verluscht vom Socke ume usgliche. Mir si när scho gli dobe acho, u si de när am Feus ä chli umegchrazlet. De si mir när zrügg id Hütte u hei gässe. denn si mir vom chuchiteam gfragt worde obs bi üs im Zimmer e Wasserschade gä het. Es het sich aber usegstellt das eifach numme e Flasche usglüfe isch u z Wasser nä id Chuchi het chöne abe tropfe. Bir Hütte isch no Pedro 2 (ä 🦊 ) u zwöi Steiböck wo hei Krach gha ds gseh gsi. U mir hätte o fasch no Krach mit de Leiter gha wöu mir si ga stürme, wenn dass si ändlech zum Bärgsee chöme. Ir Zwüschezyt hei mir üsi Tüechli zumene Seiligumpi zämegchnüpplet u hei seiligumpet bis d leiter äntdlech si cho. Bim See si di einte innerhalb vo sekunde im Wasser plantscht u angeri hei sehr viu überzügig brucht. O we bis z letzt nid aui dinne gsi si. Am Seeufer hei mir no chli Schnee gfunge u so e Schneeballschlacht im Wasser gmacht. Zum ufwerme nam Bade hei mir mitemne richtige Seili aui zäme Seiligumpet u nä no seilizoge. D Meitli hei natürlich gwunne. Vorem is Bett ga hei mir no chli gwerwölflet. U si de am nächste Tag frühe use, zum chlättere. Mir hei ufemne Bödeli wo mir zersch mau hei dörfe abseile gstartet. Näre hei mir eifach ä chli klätteret. U hei de wo mir aui wider komplett si gsi glunchet u de ume zrügg zur Hütte glüffe. Dert hei mir üser Rugine packt u hei de när dr Abstig mit meh oder weniger offete Chnöi i Agriff gno. Ungerwägs si de üs irgendwie es paar Schneebäu us dä Händ gfloge u hei usversehe es paar unschuldigi troffe. Wes dert ä Gwinner hät gä, hätte dert „natürlech“ d Giele gwunne… U de si mir scho gli ume id Gondle gstige. U itz hocke mir scho viu z‘lang im Zug u si geng no am Tuurebricht schribe. Danke viumau a aui Leiter für das tolle Wuchenend!
SAC Emmental Alpintechnikkurs Monte Rosa Hütte
26.–29. Juni 2026
Tourenleiter: Tinu Kunz
Teilnehmer: Joszef, Simu und Köbu
Vom 26. bis 29. Juni 2026 fand der SAC-Alpintechnikkurs auf der Monte Rosa Hütte statt. Unter der Leitung von Tinu Kunz verbrachten wir vier intensive und lehrreiche Tage in hochalpiner Umgebung. Während im Flachland Rekordtemperaturen gemessen wurden, bot die hochalpine Umgebung der Monte Rosa Hütte ideale Bedingungen für die Ausbildung. Gleichzeitig wurden uns die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar vor Augen geführt. Der markante Gletscherschwund und die dadurch laufend veränderten Verhältnisse im Hochgebirge waren ein Thema und zeigten eindrücklich, wie wichtig eine sorgfältige Tourenplanung sowie das Anpassen an sich ständig ändernde Bedingungen sind.
Der Schwerpunkt des Kurses lag auf dem Erlernen und Festigen der alpintechnischen Grundlagen. Das abwechslungsreiche Gelände rund um die Monte Rosa Hütte bot ideale Möglichkeiten, die verschiedenen Techniken direkt im Gelände anzuwenden.
Während des Kurses beschäftigten wir uns unter anderem mit: sicherem Gehen im Fels, Fortbewegung auf Firn (Sichelschritt), Gehen auf dem Gletscher, Gehen am kurzen Seil, Seilhandling, Abseilen, Selbstrettung aus Gletscherspalten, sowie dem richtigen Verhalten und der Zusammenarbeit in der Seilschaft.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem korrekten, sicheren Steigen im Firn mit und ohne Steigeisen. Tinu brachte es dabei mit seiner direkten Art auf den Punkt: «Giele, das üebe mir, bis dir's chöit. Isch mer gliich, wie lang das der heit.».
Dank der kleinen Gruppengrösse und den vielen praktische Übungen konnten wir die einzelnen Techniken schrittweise aufbauen und vertiefen. Dabei standen Sicherheit, saubere Ausführung sowie das Fällen von guten, faktenbasierten Entscheidungen im alpinen Gelände im Vordergrund.
Auch die moderne Monte Rosa Hütte trug zum gelungenen Kurs bei. Nach den Ausbildungstagen festigten wir dort die theoretischen Grundlagen und erweiterten unsere psychologischen Fertigkeiten mit anspruchsvollen Strategiespielen wie Mogle und Meier. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass Konzentration, Menschenkenntnis und ein überzeugendes Pokerface durchaus von Vorteil sein können.
Dank der kompetenten, motivierenden und ruhigen Kursleitung von Tinu sowie der kleinen und motivierten Gruppe konnten wir unser alpintechnisches Wissen deutlich erweitern und viele wertvolle Erfahrungen für zukünftige Hochtouren sammeln.
Ein gelungener und lehrreicher Kurs, der Lust auf weitere alpine Touren macht.
Merciviumou Tinu u Kollege für das tolle Erläbnis!
Hans-Jakob Gfeller
Leitung: Samuel Oppliger
Teilnehmende: Ruth, Annelies, Rahel, Daniel, Res (Bericht)
Was für ein herrlicher Sommertag in den Bergen! Bei besten Bedingungen durften wir eine abwechslungsreiche und aussichtsreiche Grattour erleben. Die ersten Höhenmeter meisterten wir ganz entspannt mit der Sunnbühlbahn, bevor es weiter zum Gällihore und über den eindrucksvollen Üschinengrat ging. Abseilen und rasante Schotterpassagen sorgten zusätzlich für viel Spass und Abenteuer.
Ein herzliches Dankeschön an Samuel für die kompetente und umsichtige Leitung dieses gelungenen Tages!
Wanderung vom 17. Juni 2026
In einer der grössten Moorlandschaften der Schweiz
Startkaffee für uns 27 auf der Terrasse des Selbstbedienungsrestaurants Rossweid/Sörenberg.
Gruppe 1 wandert rund um den Hunds-Chnubel: Auf Blattenegg schauen wir Richtung Stanserhorn und ganz weit hinten (dank Peakfinder) lugt der Gipfel des Säntis hervor. Und etwas näher auf der anderen Seite ragen Furgge- und Schibegütsch in die Höhe.
Nun folgen wir eine Weile dem Grenzweg Napf und sind uns bewusst, dass wir linkerhand mit Rosen und rechterhand mit Herz trumpfen könnten.
Mittagsrast beim Salwide Kiosk, wo die meisten eine Glace schlecken und den Schatten suchen.
Zurück auf der Rossweid haben wir reichlich Zeit fürs Dessert und zum Plaudern.
Einige legen sich in einen Liegestuhl, andere klopfen einen Jass mit mitgebrachten französischen Karten.
Peter Kläntschi
Gruppe 2 hatte sich den grossen Moorrundweg vorgenommen. Und weil dieser für eine Tageswanderung doch ein bisschen kurz ist, hängten wir noch die Schlaufe des sog. «Sonnentauweges» an. So waren wir von A bis Z in der Moorlandschaft unterwegs. Die Flachmoorwiesen waren übersät mit dunkelvioletten Orchideen (Breitblättrige Fingerwurz), knallgelben Ankebälli und zahlreichen andern feuchtliebenden Pflanzen. Den Sonnentau entdeckten wir zwar nicht, er wächst nur im Hochmoor, und das soll man nicht betreten, dafür andere fleischfressende Pflanzen. Immer wieder luden Geräte zur aktiven Mitwirkung oder zum Entspannen ein, andernorts hätte man Moor-Texte lesen können, an verschiedenen Orten waren Kurbeln zur Stromproduktion eingerichtet, dort konnte man mit Kopfhörern nach erfolgter Tat allerlei Wissenswertes anhören. Obwohl wir längstens nicht alles ausprobierten, brauchten wir für unsere Runde schliesslich drei Stunden, aber kurzweilige drei Stunden. Am vorgesehenen Mittagsplatz waren leider die Bänke bereits besetzt; aber die Müdigkeit sorgte dafür, dass wir auch mit dem Waldboden als Sitz- oder Liegegelegenheit zufrieden waren.
Ruedi Trauffer
Einsteigerhochtour oder so
Hochtour machä hets gheissä, und drum simer am Samstig morgä vo Bärn us mitem 2. Hingerstä gspann richtig Brig gschnützt. Nachdäm mir vor Kontrollörin usem Abteil verschücht si wordä , simer de oscho z Usäbärg acho.
Nacherä 20 minütigä Taxifahrt und emene 1.5 stüdigä zuästig siemer de scho ir wiwannihüttä acho.
Nacheme usgeprägte u delikate Lunch hets Usbiudig im Schnee gä. Dii paar Fläschezüg u verankerigä sii gar nid so leid gsi. Drufab het üs ids Vertikale zogä. Mit füfis u Sächsis hei mir üs hüt ufgwermt. D Rägätropfä hei üs id Hütte triebä. Mit as paar Nacktbadendä-Glutenfreiä-Winkinger am Tisch siemer miterä Vorspiis ids Bett. Nachere kuscheligä Nacht umä flottä Zmorgä isch das Grüppli richtig iistieg trottet. Drbi isch ds gschichtli vom härzigä Gemschi u vom Lieblings-Schisshuus verzeut wordä.
Üses Tagesziel isch Wiwanihorn (3000 müm). üsä wäg ufä Gipfel si 3 parallel verloufendi Mehrseillänginä. Nach plus minus 14 Seillänginä umänä feudalä Grat heimer de üsä Gipfu erreicht. Im Ahschluss heimer dr Chilägmeint konkuränz gmacht und mit üsem Alupickel diä ganzi umgäbig uf üsä erfoug ihbimbelet.
dr Abstig richtig Fürabäbier (Alkoholfrei) heimer überä Westgrat ahträttä.
Einsteigerhochtour oder so
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«Dr schöne grüene Aare nah»
An einem schönen Frühsommertag fuhren wir nach Bern und tranken im Garten des «toi et moi» den Startkaffee. Fritz und Erika haben uns dazu eingeladen. Herzlichen Dank! Eine Stunde später für Gruppe 1 mit dem Postauto zum Kappelenring und stieg zur Aare hinunter. Unter zartem Grün der Frühlingsbäume wanderten wir bis zum Schloss Reichenbach. Gruppe 2 fuhr mit dem Postauto bis zur Halenbrücke und erreichte nach gut 5km das Schloss Reichenbach, vorbei an Enten, Schwänen und romantischen Gärten. Eine schwimmende Frau erklärte, das Wasser sei 17° warm. Unterwegs machten wir mehrere Trinkhalte. Etwa auf halber Strecke ist Ruth dumm gestürzt und konnte nicht mehr weiter gehen. Zum Glück war die nächste Busstation nicht weit entfernt. Walter hat spontan die Leitung der Wanderung übernommen, herzlichen Dank! Im Schloss Reichenbach genossen wir im Garten ein herrliches Mittagessen.
Ruth Weber und Erika Leibundgut
Samstag
Tourebrichet fange immer glich a drum si mir scho ir Hefti obe gsi u hei hurti öppis gässe u när simer ga Steine trage, wius Ädu gseit het. Üsi Vorbiuder si natürlech Asterix u Obelix gsi u sogar e Hund, dr Idefix isch derbi xi. När heimer z gliche gmacht wie geng. Gäge Abe si de ou no d'Sandras id Hefti ufecho. Wos de Znacht gä het, het üs Luca agspornt d Pfanne z lärä. Üses wichtigste Projekt z Däcksgässli hei mir nach em Znachti i agriff gno. Dobe hei mir dr Sunneungergang a gluegt u hei es Schnägli tätowiert, es ghört jetzt o zur JO. Bim Gipfubuechitrag hei mir de no e Abstimmig gmacht weli Unterschrift welere Sandra ghört. Wes nech interessiert chöiter ja säuber ga abstimme (Stimmberechtigt ab 8 Jahren). Zrüg ir Hütte nach em Abseile hei mir de no chli gschnöizlet. Wär gwunne het wüsse mir nümm aber d'Yoli het vo hinger gwunne (wie geng ). U denn isch dä Tag scho z änd gsi.
Sunntig
Di klimmpernde Expresse hei üs aui usem schlaf grisse. Die einte hei nämlech z Gfühl ga, si müesse scho vorem Zmorge dr Tüfeler chlättere (Elio u Ruben). Mit wiederwiue si de d'Leiter o ufgstange u Ädu het siner Bedürfniss vom ne gsittete Zmorgeässe güsseret. Die einte si de när diräkt uf di grossi Nadle u di angere si schüsch ga chlättere. De isch e Teil uf d Idee cho für e Überschrittig vo de Zäng. Die angere hei vo Theorie über Bouldere und Schneeballschlacht fasch aues gmacht. Wäredem Tourebricht schribe hei mir üs no chli dopt mit abglüfnem Ovopulver u frisierte Güezi. Mir müesse jetzt no chli ga chlättere.
Mäntig
Am 5i isch ä Teil vor Gruppe d'Ostwand ufegjuflet zum dr Sunneufgang ga z‘luege… Dobe hei mir gmerkt: Äs Zmorge wär ono guet. So isch de dr Luca ache ga Zmorge hole. Währenddesse hei mir Handstang güebt u ä Gipfuitrag gmacht. Luca isch so schnäu wieder dobe gsi, dass mir gar nid hei chönne Seich mache. Danke viumau Luca, dass du das mit üs gmacht hesch, aber du weisch scho, dass das nächscht Jahr wieder darfsch mache?!? Dunge wieder acho, hets ds zwöite Zmorge gä, dasmau aber mit aune. De hets verschidnegi Projekt gä, meh oder minger flissig… När het Luca no d'Hüttkante gmacht u diser hei scho afa lunche. När hei mir über Schue diskutiert, weli äch funktioniere würde; Stögelischueh, Adilette u Gummistifle… Elio het de Säubstufstig mit de Adilette probiert u gschafft. Bim Acheloufe si de no äs paar Schneebäu gfloge…
Churz bevor dr Bus abgfahre isch, hei mir no es Flugi müesse aschtosse. Üsi Reis isch guet abglüfe, bis ds Truebschache e müehsami Kontrollörin isch cho.
Wanderbericht vom 6.5.26 Jäissberg
Der Wetterbericht für heute Mittwoch verkündet seit mehreren Tagen recht feuchtes Wetter. Das ist erfreulich für die Natur, aber für uns Senioren?? Jedenfalls stelle ich erfreut fest, unsere Wandergruppe ist Wetterresistent, anders ist nicht zu erklären, dass stolze 32 Wanderer, (uns inbegriffen) Den Mut aufbringen die feuchte, aber schöne Natur zu inspizieren.
Anfahrt erfolgt ab Langnau via Burgdorf nach Studen BE. Im Restaurant Wydenpark, gleich neben dem Bahnhof, sind bereits die Gipfeli aufgetischt. (allerdings erfolgte 2mal eine Rückfrage ob wir wirklich kommen bei dem Wetter? Ha, die kennen die Emmentaler nicht, wir kommen!!) Im angenehmen und geräumigen Lokal klappt das mit dem Znünikafi hervorragend. Gruppe 1 macht sich auf den Weg zum Jäissberg, der gleich westlich gegenüber der Bahn und Strasse beginnt. Vorerst noch trocken, dann zunehmend feucht bis zum klassischen Regenwetter, das zuverlässig bis zum Schluss anhält, wird mit etwas Wind noch ein bisschen aufgefrischt.
Wir wandern längs über den Jäissberg, abstieg Richtung Port. Links befindet sich Bellmund, vor uns Port wo wir den Nidau-Büren Kanal erreichen.
Gruppe 2 startet auf demselben Weg, biegt aber im unteren Teil am Jäissberg nördlich ab, passieren die römischen Tempelanlagen und gelangen etwas östlich vom Port ebenfalls zum Kanal und nach Brügg.
In Fliessrichtung folgen wir dem Fluss bis Brügg, und sind nicht unglücklich im Hotel Jura am Schärme das warme Mittagessen zu geniessen. Auch hier klappt alles bestens. Die Rückfahrt erfolgt auf der gleichen Strecke und da wir im vollen Zug ein bisschen die Übersicht verloren haben hoffe ich alle sind wohlbehalten am richtigen Zuhause angekommen. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer.
Werner u Heidi
Tourenleiterin: Iris Kraaz
Teilnehmer-/innen: Markus, Thomas, Katya, Lisa, Isabel (Tourenbericht)
Am Donnerstag trafen wir uns am Bahnhof Meiringen – voller Vorfreude auf die kommenden Tage. Nach einer kurzen, aber stimmungsvollen Anreise mit ÖV und Alpentaxi erreichten wir den Räterichsbodenstausee, wo unser Abenteuer begann. Dichter Nebel hüllte die Landschaft ein, die Temperaturen fühlten sich bereits nach Frühling an. Schritt für Schritt arbeiteten wir uns Richtung Alplistock vor, wo wir vom Gegacker der Schneehühner begleitet wurden. Erst gegen Mittag brach die Sonne durch die graue Decke, der Aufstieg zeigte sich dadurch ganz in einem neuem Licht. Aufgrund der Wärme verzichteten wir auf den Gipfel, wurden dafür aber mit herrlichem Schnee belohnt, der uns eine genussvolle Abfahrt bescherte, gefolgt von einem kurzen Aufstieg zur Bächlitalhütte.
Nach einer kurzen Nacht starteten wir am Freitag in eine besonders abwechslungsreiche Etappe. Zunächst glitten wir ruhig über den Gletscher, bevor es plötzlich steiler und technischer wurde: Sechs Metalleitern führten uns hinauf zur oberen Bächlilücke, ein Abschnitt, der Konzentration verlangte. Nach einem kurzen Fussabstieg öffnete sich vor uns eine traumhafte Abfahrt auf den Hiendertelltigletscher. Beim Znünihalt tankten wir Energie, bevor wir erneut die Felle aufzogen und uns an den Aufstieg zum Hubelhorn machten. Die Anstrengung wurde reich belohnt: Pulverschnee vom Feinsten, ein atemberaubendes Panorama und eine hochalpine Kulisse, die uns staunen liess. Doch der Tag war noch nicht zu Ende, ein letzter Aufstieg bei frühlingshaften Temperaturen brachte uns schliesslich zur Gaulihütte.
Am dritten und letzten Tag hiess es früh aufstehen. Noch im Schein der Stirnlampen machten wir uns auf den Weg Richtung Gauligletscher. Langsam erwachte der Tag, und mit dem ersten Licht des Morgens gewannen wir an Höhe in Richtung Wätterlimi. Spätestens dort war jede/er wach denn ein kalter Wind empfing uns. Unbeeindruckt setzten wir unseren Weg fort: über den Gletscher und schliesslich mit Steigeisen hinauf aufs Rosenhorn. Nach einer kurzen Pause folgte der krönende Abschluss, die lange Abfahrt über den Rosenlauigletscher. Perfekte Schneeverhältnisse und eine eindrückliche Gletscherwelt begleiteten uns bis hinunter.
Der letzte Abschnitt führte uns zu Fuss nach Rosenlaui, wo uns das Taxi zurück nach Meiringen brachte. Müde, aber überglücklich, sassen wir schliesslich zusammen, mit einem grossen Grinsen im Gesicht und einer wohlverdienten Glace in der Hand. Während wir auf die vergangenen Tage zurückblickten, wurde uns klar: Diese Tour wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Mittwuch, 15. April
Am Morge hei mir üs mit fasch vouem Gepäck im Zug ufem Wäg zur Lämmere troffe. Mir hei ke fixe Träffpunkt abgmacht gha und de isch während der Reis üsi Gruppe immer wi meh gwachse, doch d Ski nid. Nach der länge fahrt im Boschi hei mir z Fuess ä haubi Wäutreis dür Leukerbad gmacht. Nach dr churzwilige Gondelifahrt si mir aui zum Gondeli usdroled u hei grätslet ob mir ä Heum söue alege oder nid. So hei mir bis zungerschtungerscht üses Züg drwüut. Nach äre churze Abfahr hei mir müesse d Fähli druftue. Dert hei mir mit Schrecke müesse feschtschteue ds mir zu 16 Ski nur 15 Fähli hei. Leider si üs entgägekommendi Lüt begägnet wo aui nid bereit si gsi, üs äs Fähli z verchoufe. O weme se mit Picku ir Hand het gfragt… Auso het sech Silä wider ufe Wäg für zrügg its Dorf gmacht u isch ga äs Fähli choufe. Mir si inzwüsche scho witer tüürelet so dass mir ou mau üses Tagesziu, d Lämmerehütte erreiche. D Anna het sech de gopfefet und isch mit nume eim Fähli üs ga vorspuure. Währenddesse isch Silä Barfuess dür z Dorf gsprintet so ds är no äs Fähli vor Ladeschluss het chönne choufe. Nach ämä zytli het üs Silä scho ume ufghout gha. U vo dert ischs nümm wit id Hütte gsi. Wärenddesse sie mir ir Sunne fasch vergange u düre sulzig Schnee gschuenet. Vor dr Hütte hei mir de üsi Fähli zum tröchne id Sunne gleit u hei dr nächst Tag planet bim Lunche.
Am Morge si mir abem viu z lute Wecker erwachet, di Meinig hei aber nid aui gha, di Einte hei ne gar nid ghört. Nä hets zersch mau Zmorge gä u mir hei üs abmarschbereit de gmacht. Schrib eifach Irgendöppis het Elin gseit! I gloube mir si fertig het d Finja gmeint u d Yolanda het gseit me git es da nid z brichte. U d Lina het gseit, schribet doch no wo mir häre si. Okay auso mir si uf z Steghorn ueche u hei drfür d Harschisse a gleit u speter wider abzoge u de wider a gleit. D Ussicht dobe isch ganz passabl gsi meint d Yolanda u di angere hei se sehr schön gfunge. De simer wider zdürab mit de Ski. Zersch uf em herte Schnee u nä ufem immer weicher u sulziger. Wiu mir früecher aus dänkt dobe si gsi si mir no Biz Richtig Wildstubel glüfe u das isch würklech mega warm gsi drum sie mir de gli drufabe id Hütte zrug gflüchted.
Hüt si mir wi gester am 6i ga Zmoge ässä, Silä isch natürlech wider mau dr letscht gsi wo isch a Tisch cho…. So hei mir üs vorgno am viertu vor 7i dusse parats z’si, was so haub klappt het. Hüt isch üse plan uf z’Schwarzhorn z’ga u när no ufe «Antennebärg». Am Afang hei mir d’Stigise agleit da äs herts u exponierts Gländ isch gsi. D’Stigise hei mir när igrabe u si uf z Schwarzhorn glofe. Nächer ufä Antennebärg. Ufem Gipfu von Antennebärg hei mir o uno dr «Pedro» gse, wo gloub ufem Rothorn isch gstange… äs zitli…. Bir abfahrt hei mir sogar no chli Powder gha, was aui gfröit het. Nachemne churze LVS Üäbig si mir zrüg it Hütte u hei richtig guäts Curry gässä, d’Lina het ghofft ds äs äs chräftigs Curry isch…… Mit 2 nöiä im Zimmer hei mir üs ruhig (z’erstemau) parat gmacht u si när ga pfuse.
Hüt si mir am haubi 6i mau nid vo üsem eigete Wecker gweckt worde. Silä hät das o guet ta, ihm hei o hüt sini 5 min nid glängt… Nachem Zmorge hei mir üs de ufe Wäg richtig mittlere Strubu gmacht u dä de nach öppe 3,5 h erreicht. Nachere churze Abfahrt hei mir de d Fääli no ds letschte Mau agleit u si de schliesslech i wunderschönem Powderschnee achegfahre ids Skigebiet Ängschtlige… Dert si mir miteme komische Lift zur Gondle gfahre u de nach ere Gondufahrt ire gstunget voue Gondle si mir ids Poschi gstige. Itz hocke mir müed aber ds fride im Zug u fröie üs uf di nächscht Skitour! Danke viumau Anna u Dobble-Wäutmeischter/ Olympiasiger (dä kennet dir sicher aui vor Olympia 1997 drum isch hie ke Name nötig :) …) für die tolli Skitourewuche!
Wanderbericht 15. April 2026 Chriesiwäg, Gipf-Oberfrick
Lange haben wir gebangt, doch schliesslich waren die Wetterprognosen nicht schlecht für den «Chrieiwäg» und so standen am 15. April 2026 am frühen Morgen 27 motivierte SAC-ler am Bahnhof Langnau. Via Bern – Olten – Aarau und mit dem Postauto über den Benken erreichten wir Gipf-Oberfrick. Unterwegs hatte das Wanderteam «Verstärkung» erhalten, so dass schlussendlich 31 SAC-Wanderer im Rössli Oberfrick zu Kaffee und Gipfeli Platz nahmen. Die 1. Gruppe startete bald einmal durchs Dorf (einst Bauerndorf, heute mit vielen neuen Häusern) Richtung Gipf und dann auf dem «Fricktaler Chriesiwäg». Wir waren zur rechten Zeit gekommen, in einer Woche wäre die Bluescht bereits vorbei gewesen, aber wir begegneten auf dem ganzen Weg immer wieder einzelnen blühenden Bäumen oder ganzen «Plantagen». Nicht nur die Kirschblüten waren offen, auch Apfel- und Quittenbäume blühten schon. In den letzten Jahren sind viele Bäume ausgerissen worden. Absatzprobleme, Auflagen, zu wenig Pflücker und die Kirschessigfliege machen den Landwirten das «Kirschen-Leben» schwer. Aber die Wanderung durch die Blütenpracht war dennoch sehr schön, einzig die Sonne versteckte sich leider den ganzen Tag. Beim «Brätliplatz» Farschberg wurde mit einem feinen Eier-Kirsch angestossen und manch einer oder eine streckte das Becherlein sehnsuchtsvoll zum Nachfüllen nochmals hin! Mit einem feinen Mittagessen im Gasthaus Adler wurden wir für die Wanderleistung belohnt. Auf dem gleichen Weg ging’s am späten Nachmittag zurück und gegen 18.00 Uhr waren auch die Letzten wieder zufrieden in Langnau.
Ruth und Gerold
Im Zug und Bus Richtung Saas-Fee wuchs die Gruppe immer weiter an. Nach kurzem Fussmarsch durch das Dorf Saas-Fee konnten wir noch den Komfort zweier Seilbahnen bis nach Längflueh nutzen, wo dann die eigentliche Tour startete. Ziel des ersten Tages war die Täschhütte. Bei eher kalten Temperaturen aber schönem Wetter und toller Aussicht stiegen wir über den Feegletscher am Alphubel vorbei in das Alphubeljoch, wo wir bereits Abfällen konnten und uns auf die Abfahrt zur Hütte freuen durften. Die Abfahrt unterhalb vom Alphubelgletscher bis zur Hütte wird wohl eher wegen den bescheidenen Schneebedingungen als wegen der tollen Aussicht auf das Matterhorn in Erinnerung bleiben. Am zweiten Tag stand die Etappe von der Täschhütte zur Britanniahütte auf dem Plan. Nach leichten Schneefällen in der Nacht begann der Aufstieg in leichtem Pulver. Nach einer kurzen Zwischenabfahrt auf den Mellichgletscher erreichten wir ohne Schwierigkeiten den Allalinpass. Die Wettervorhersage für diesen Tag kündigte bereits getrübte Sicht an. So war es dann auch, mit einzelnen kurzen Aufhellungen, weshalb wir uns entschieden, vom Allalinjoch direkt zur Britanniahütte abzufahren. Nach einem gemütlichen Abend in der Hütte wollten wir am Morgen zeitig aufzustehen, um noch eine Tour Richtung Fluchthorn zu starten, bevor der gemeldete Wind die Sache zu ungemütlich macht. Als wir dann am Morgen den ersten Schritt vor die Hütte wagten, war jedoch allen klar, dass wir lieber direkt die Heimreise antreten. Wir machten uns im starken Wind und schlechter Sicht auf den Weg ins Skigebiet von Saas-Fee. Die lange Abfahrt in der Dämmerung und alleine auf der Piste bis ins Dorf hinunter war dann nochmal ein Highlight zum Schluss der Tour.
Leitung: Samuel
Teilnehmer: Mirjam, Gerhard, Roland, Saskia, Christoph (Bericht)
Die Wandergruppe Edelweiss traf sich in Visp und erfreute sich der fast schon frühlingshaft anmutenden Vegetation. Zumindest bis ihnen in Saas Balen die Hüttenverpflegung ausgehändigt wurde und sich der Verdacht bestätigte, dass im inneralpinen Wallis der letzte Schneefall bis ins Tal bereits Monate zurückliegt und demnach mit einer Portage gestartet wurde. Umso mehr belohnt wurden wir später: Bei eisiger Kälte fanden sich einige statt bei der angedachten Spaltenübung auf dem langsam erwärmenden Ofen sitzend wieder. Immerhin schafften wir so im schmucken Fletschhornbiwak 6 °C plus. Dafür wurden wir am Morgen von ein paar Zentimeter feinstem Pulver, eisigem Wind und abwechslungsreichem Wetter verwöhnt und waren die einzigen weit und breit :-).
25. März 2026 Der Emme und der Aare entlang
Ein Wetterumsturz prägte den Ablauf. Für den frühen Nachmittag sagten die Meteorologen einen Kaltfronteinbruch voraus. Sie hatten Recht. Hinreise bei schönem Wetter und mit Sonne. Die Gruppe 1 stieg in Utzenstorf aus, eine Station vor der Gruppe 2. Diese fuhr bis Biberist. Merke: Es war "Biberist Ost". Nicht etwa der andere der zwei Bahnhöfe. Die Biberister bilden sich etwas darauf ein. Für die Einer gab es keinen Kaffee. Dafür konnten sie das Schloss Waldshut aus der Nähe sehen. Dann ging es weiter der Emme entlang gegen die Aare. Bis … (eben. Dazu später.) Die Zweier konnten den Kaffee im Coop-Restaurant nehmen. Das war gäbig und schnell. Während der Wanderung trübte es langsam ein. Die Gruppe 2 machte einen Halt beim Ämmespitz, wo die Emme in die Aare mündet. Nun zeichnete sich der Wetterwechsel mit dem Temperatursturz immer mehr ab. "Mir wei ga", hiess es bald. Einige nahmen die ganz Langen hervor. Ich ging an die Spitze, damit später die Abzweigung zum Restaurant nicht übersehen werde. Im Nachhinein muss ich mich bei den Langsameren entschuldigen. Ich hätte mich besser um sie kümmern sollen. Es begann zu tröpfeln. Immer stärker. Innerhalb einer halben Stunde fiel das Thermometer um 5°C, wie eine Recherche bei Meteo Schweiz ergab. Gefühlt waren es sogar mehr. Als wir bei der "Fleur de Soleure" ankamen, so hiess das Restaurant, fielen Schneeflocken. Walter Lüssi leitete die Gruppe. Auch sie sahen und fühlten die Kaltfront sich nähern. Walter reagierte souverän. Abkürzen! "Hat es einen Bus', der uns in die Nähe der Fleur de Soleure bringt?" Suche im Handy: Für Waler ein Nasenwasser. Bus nach Solothurn. Von dort zu Fuss der Aare entlang bis zum Restaurant. Die Gruppe kam fast gleichzeitig mit den Zweiern in der Beiz an. Nun konnte es draussen strubussen. Und tat es auch. Im Restaurant war Selbstbedienung, was sich als ideal herausstellte. Alle wählten einen Teller und bezahlten eine Pauschale je nach dessen Grösse. Nachher man sich am reichhaltigen Buffet gemäss seinen Vorlieben bedienen. Das ging nicht nur schnell, es war auch gut. Der Rückweg führte über Solothurn. Ein grosser Teil nahm nicht wie vorgesehen den Bus, sondern wanderte entlang der Aare dorthin.
Hannes Tanner
Eigentlich wollten Silas und Anna mit uns auf den Wildstrubel, aber das Wetter wollte es anders.
Püktlich um 10h, gerade als der Regen zum Schneefall übergeht, steigen wir also beim Restaurant Grimmialp aus dem Bus (unser Leiter hat das Meteo auf die Minute genau studiert). Voll motiviert starten wir bei bereits starkem Schneefall unsere Tagestour in die Traumlücke. Nach wenigen Minuten ist bereits unklar, ob das T-Shirt vom Schwitzen nass ist oder ob es mangels Imprägnierung der Hardshell-Jacken zu diesem Phänomen kommt. So kam es, dass der Neuschnee bei zunehmender Höhe mehr wurde und allmählich auch zu Pulver übergeht. Umso schöner war danach die Abfahrt. Auch wenn die Sicht nicht topp war, war es doch eine grandiose Abfahrt. Dank dem Neuschnee wars auch nicht schlimm, wenn man eine 2m klippe runtersprang aber meinte es ist nur so ein kleines högerli.🙃
...
Wieder unten, war die Landschaft kaum noch zu erkennen: Statt Portage tief verschneit, lag selbst in Spiez mehr Schnee als beim Start auf der Grimmialp.
Teilnehmer: Rahel, Vali, Samuel, Tobias, Oli, Thomas
Da wenig Schnee und Südseiten viel besser zu fahren, sind wir an den Arnihaggen und Arnitristen gegangen. Wunderschöne Frühlingsverhältnisse:-)
Matthias, Michu und Oli
Wanderbericht vom 4.3.2026
Im wahrsten Sinne des Wortes: «e gschänkte Tag». Ein Tag, der zum Wandern einlud. Oder war es doch der unbekannte Soppensee (Soppisee genannt), der eine grosse Anzahl Teilnehmende lockte? Auf jeden Fall starteten wir mit 30 Wanderfreudigen in Langnau Richtung Entlebuch. Trotz knapper Umsteigezeit schaffte es die grosse Gruppe in Wolhusen problemlos, das Postauto Richtung Ruswil zu erreichen. Nach dem obligaten Startkaffee in Ruswil, wo uns im Café Willi, trotz Arbeiterznüni – Andrang, genügend Plätze reserviert wurden, startete Gruppe 1 direkt ab Ruswil, während Gruppe 2 den Bus bestieg und drei Stationen weiterfuhr, was ihre Strecke um einiges verkürzte. Aus diesem Grund entschieden sie kurzerhand den längeren Weg um den See zu nehmen, was sie nicht bereuten. Lauschige Bänklein boten sich zum Verweilen an, doch das bestellte Mittagessen im Hirschen in Buttisholz, liess mich immer wieder auf die Uhr schauen. Im Nachhinein war ich mit dem «Weitertreiben» meiner Gruppe doch etwas zu streng. Kurz vor Buttisholz, als wir aus dem Soppiwald heraustraten, sahen wir in der Ferne Gruppe 2 vor uns. Kurz vor dem Eintreffen beim Hirschen holten wir sie ein. Nach einem freundlichen und speditiven Service machten wir uns wieder auf die Heimreise. Viele zufriedene Gesichter bestätigten uns, dass sich der Ausflug an den Soppisee gelohnt hat.
Annemarie Marthaler
Monika Schwander
Mit dem Bähnli ging es von unter dem Birg hinauf auf die Engstligenalp. Noch im Nebel-/Wolkengemisch machten wir uns auf in Richtung Entschligegrat, das imposante Tschingellochtighore immer im Blick. Während des Aufstiegs wurde auch das Wetter immer besser und wir konnten die Wärme der Sonne geniessen. Auf dem Grat angekommen, bot sich ein super Ausblick auf die umliegende Berglandschaft. Nach einer wohl verdienten Gipfelrast im Windschatten konnten wir die Abfahrt im grösstenteils guten Sulzschnee geniessen. Alles in allem eine sehr schöne Tour, auch wenn die Temperaturen für den 1. März schon sehr frühlingshaft waren. Danke Elias für die super Leitung.
Leitung: Elias
Teilnehmer: Daniela, Katja, Stefan, Samuel, Ursula, Mirjam, Christof
Teilnehmende: Gaby, Thomas, Marion, Brigitte, Franz, Christine / Tourenleiter: Markus / Bergführer Bruno Renggli
Nach knapp dreieinhalb Stunden und fünf mal umsteigen erreichst du Arolla auf 2000 M ü. M. Die Reise in dieses Skitourenmekka hat sich gelohnt.
Der Einstieg mit der Tällerliliftprüfung war für einige etwas anspruchsvoll. Mit gutem Zuspruch der Gruppe haben es alle geschafft. So konnten wir etwas Höhe gewinnen. Anschliessend hiess es Felle aufkleben und ins Tourenfeeling einsteigen. Der Pas de Chèvres 2855 M ü. M war unser heutiges Ziel.
Am Donnerstag starteten wir mit einem kurzen Aufstieg entlang der Skipiste. Über den Glacier de Piece stiegen wir hinauf zum Col de Vignettes 3153 M ü. M. Mit bester Aussicht auf die Pigne d Arolla und den Mont Collon genossen wir unseren Lunch im windgeschützten Vorraum der geschlossenen Cabane des Vignettes. Auf der Abfahrt kurvten wir durch wunderbaren Pulverschnee.
Zur Abwechslung baute Bruno am Freitag einen Sulztag ein. Daher mussten wir etwas früher aufstehen und uns bei abnormaler Vorfrühlingshitze über die breiten und offenen Hänge zur La Palantse de la Cretta 2929 hinauf kämpfen. Um den Abfahrtsspass nicht zu verderben machten wir nicht lange Pause. So konnten wir noch beste Sulzverhältnisse geniessen.
Beim Aufstieg am Samstag machten wir uns Sorgen, dass wir auf dem Rückweg wieder auffellen müssten. Das Tal und der Gletscher um den Mont Collon erschien uns auf langen Strecken zu flach für eine Abfahrt. Nach fünf Stunden erreichten wir den Col de Collon 3069 M ü.M. und machten sogleich den Grenzübertritt nach Italien. Unsere Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Bruno fand sogar noch pulvrige Hänge und lotste uns über die Ideallinie zurück ins Tal.
Am Sonntag war nochmals Tellerlilift angesagt. So konnten wir mit kurzem Aufstieg dank Brunos Superspur noch einen NoName Pigne erklimmen.
Herzlichen Dank an Markus für die perfekte Organisation und Bruno für die sichere und professionelle Führung .
Tourenberichte Skitourenwoche La Fouly, Val Ferret
Teilnehmende:
Franziska, Gertrud, Werner, Christof, Hans, Gerhard, Christian, Markus V.
Organisation:
Markus T.
Bergführer:
Martin Tinu Reber
Sonntag:
Anreise und Eingehtour Tête de Ferret.
Unser super Tourenorganisator Markus Thommen sammelte mit dem Tourenbus am Sonntagmorgen früh alle Teilnehmenden von Burgdorf über Emmenmatt – Langnau – Worb – Bern mit Ski, Sack und Pack zusammen, bevor wir Kurs aufs Unterwallis nahmen. Der Schnee war in unseren heimischen Lagen noch sehr spärlich und auch bis kurz vor La Fouly - unserem Tourenwochen-Basecamp – war der Winter nicht wirklich sichtbar. Die Wochenwetterprognose für dieses Gebiet versprach aber Schnee in rauen Mengen und so reisten wir voller Spannung und Winter-Vorfreude ins Val Ferret. Am Nachmittag legten wir gleich los und stiegen als Eingehtour bei wechselnder Bewölkung auf die Tête de Ferret. Die Abfahrt durch die Combe de Fonds bescherte uns schon ein paar schöne Bögen im Pulver. Im unteren Teil wurde unsere Aufmerksamkeit jedoch vermehrt auf das rechtzeitige Erkennen der nur knapp schneebedeckten Steine geleitet, bevor wir auf der Loipe elegant zurück zum Hotel Edelweiss und dem anschliessenden Begrüssungsapéro gleiten konnten.
Bericht: Christian
Montag:
Monts Telliers.
Nach einem genüsslichen Morgenessen machten wir uns mit unserem Bus auf den Weg Tal auswärts Richtung Grosser St. Bernhard. Markus, unser Organisator und Chauffeur, bringt uns zielstrebig zu unserem Ausgangspunkt. Vom Parkplatz aus konnten wir den Gipfel schon sehen. In einem gemütlichen Tempo und lustigem Ambiente marschierten wir los. Es hat noch nicht allzu viel Schnee, doch die Sonne scheint und die Wolken machten das Panorama recht abwechslungsreich. Auf dem Monts Telliers, 2951m, genossen wir die fantastische Bergwelt. Wir hatten Glück, die Wolken gaben die Sicht frei, so dass wir den Mont Blanc sehen konnten!
Die Abfahrt war genussvoll!!! Tinu fand immer eine gute Linie, wo wir unsere Kurven ziehen konnten. Zurück beim Bus hatten alle ein Lachen auf dem Gesicht! Mit schönen Bildern im Kopf machten wir uns auf den Heimweg, in Orsières machten wir noch einen kurzen Stopp in einem Restaurant. Um 18.00 Uhr trafen wir uns zu unserem obligaten Apéro.
Ein Grosser Dank geht an unsern Bergführer Martin Reber, der uns mit viel Engagement sicher durch die wilde Natur geführt hat.
Bericht: Gerhard
Dienstag:
L’A Neuve, Grand-Luy.
Der letzte Tag vor dem angesagten, grossen Schneefall. Vielleicht würde es die letzte Chance für eine Tour in dieser Woche werden. Wir machten uns auf in Richtung Grand-Luy. Wussten aber, dass wir aufgrund der Lawinensituation sicher nicht den Gipfel anpeilen und auch nicht bei der Cabane de l’A Neuve vorbeischauen werden. Das Ziel war, irgendwo zwischen 2400 bis 2800 hochzusteigen.
Und hier, in diesem breiten, windgeschützten Tälchen „L’A Neuve“, lag tatsächlich die grosse Schneemenge, die für das Val Ferret angesagt war. Zuerst ging es durch einen Lärchenwald und in einem, mit gut einem halben Meter eingeschneiten, Bach hoch. Danach folgten flache, weite Hänge. Je weiter hoch wir kamen, desto mehr konnten wir uns auf eine Tiefschneeabfahrt freuen.
Auf rund 2400 Meter über Meer entschied Tinu, dass wir nicht mehr weiter gehen. Es wurde steiler und die Sicht war schlecht. Wir bildeten zwei Gruppen. Die eine sollte direkt ganz hinabfahren, die andere würde am Mittagsrastplatz nochmals auffellen und erneut an diesen Punkt hochsteigen.
Die Abfahrt durch den über die Knie ragenden Pulverschnee war so schön, dass sich die zweite Gruppe auch zum erneuten Aufstieg entschied.
Wieder oben angekommen, war die Sicht viel besser und die Sonne zeigte sich ganz leicht. Unter diesen Bedingungen konnte Tinu das Gelände besser beurteilen und entschied, dass wir nochmals etwas weiter hochsteigen können. Etwa 200 Höhenmeter weiter waren wir in hüfthohem Schnee und konnten eine super Abfahrt in Angriff nehmen: zuerst über zwei steile Hänge, dann in das flachere, weite Tal und am Schluss durch den lichten Lärchenwald.
Wir waren uns einig, dass dies eine wunderbare Abfahrt und - falls das Wetter keine weiteren Touren mehr erlauben würde - eine sehr lohnende und schöne letzte Tour dieser Tourenwoche war. Und trotzdem - zum Glück ging es noch weiter…
Bericht: Markus V.
Mittwoch:
Crêtet de Létemeyre.
Gemütlich ging es um 9 Uhr in wunderbarem Schneetreiben los vom Hotel in südlicher Richtung, entlang der Dranse de Ferret Richtung Ferret. Nach kurzer Zeit verliessen wir den Fluss und stiegen zum Teil im knietiefen Schnee durch einen wunderschönen tief verschneiten Lärchenwald auf (in welchem ich sogar einen Hirsch gesehen habe). In den unteren Höhenlagen war der Schnee noch nass und schwer, doch je höher wir stiegen, umso besser und pulvriger wurde dieser. Das Spuren glich einem Kraftakt, doch die «jungen Wilden» unserer Gruppe meisterten auch diese Aufgabe mit Bravour. Herzlichen Dank für diesen Kraftakt!
Auf dem Rücken des Crêtet de Létemeyre, auf der Höhe von ca. 2100 m rüsteten wir die Ski auf Fahren um und freuten uns auf den unberührten frischen Pulverschnee. Weil es soooo schön war, schnallten sich einige die Felle noch ein zweites oder sogar drittes Mal unter die Skis, um die wunderbaren Pulverhänge gleich mehrmals zu geniessen. Es war einfach nur magnifique!!
Durch den dauernden Schneefall waren wir am Schluss doch ziemlich durchnässt und machten uns deshalb auf den Rückweg. Im Skatingschritt ging es der Langlaufloipe entlang Richtung Hotel. Dort waren wir sehr froh über den super Trocknungsraum. So waren unsere Kleider und Rucksäcke auch nach einem ganzen Tag im Schneegestöber schon am nächsten Tag wieder für ein neues Touren-Abenteuer bereit.
Bericht: Franziska
Freitag:
Pisten in La Fouly.
Nach den sehr ergiebigen Schneefällen in den letzten Tagen war für den Tag der Rückreise schönes Wetter angesagt. In der Tat konnten wir bereits beim Frühstück eine wunderschöne, tief verschneite Winterlandschaft mit blauem Himmel bestaunen. Da wegen der aussergewöhnlich sehr hohen Lawinengefahr kaum eine Skitour möglich war, entschieden wir uns, zum Schluss der Tourenwoche, den Vormittag auf den bestens präparierten Pisten in La Fouly zu geniessen.
Doch das Geniessen brauchte zuerst etwas Geduld. Die Transportanlagen wurden wegen den notwendigen Lawinensprengungen erst gegen 10h freigegeben, so dass wir noch gemütlich einen Kaffee geniessen konnten.
Doch danach ab auf die Piste, oder besser gesagt, in die genialen, noch nicht verfahrenen Pulverschneehänge direkt neben der Piste.
Es war ein krönender Abschluss der diesjährigen Skitourenwoche!
Bericht: Werner
Wochenplanung, Wochenrückblick und Bericht vom Donnerstag:
Der Bericht für Donnerstag erscheint am Ende der Berichtswoche als Zusammenfassung unseres Bergführers. Einmal mehr lässt Tinu uns an seinen Gedanken zur Planung, zu den Voraussetzungen, den Zielen und den erreichten Resultaten teilhaben – ein Lehrstück.
Die Tourenwoche aus der Sicht des Bergführers.
Zwar fiel anfangs Winter eine schöne Portion Schnee im Val Ferret, aber mit Wind und längerem Schönwetter wurde mit der Zeit daraus eher ein Portiönli. Einen Tag vor der Woche gabs dann noch 20cm Neuschnee, was fürs Auge eine Wohltat war.
Kurz gesagt: wenig Schnee, eine frische Kosmetikschicht, welche die Steine knapp versteckte, ein markantes Altschneeproblem und eine turbulente Wetterprognose, die nach richtig viel Winter aussah, zu viel Winter für Schneesport?
Kombiniert mit Leuten, die eine grosse Motivation hatten gemeinsam unterwegs zu sein, jedoch ebenso grosse technische und konditionelle Unterschiede aufwiesen, versprachen auch für mich interessante Tage zu werden.
Somit war schon vor der Woche rasch klar, dass die jeweilige Wahl der Tour gut auf Verhältnisse und Wetter abgestimmt werden musste, um die ganze Woche sinnvoll unterwegs sein zu können. Dementsprechend waren auch die Schwerpunkte für die Planung zuhause.
Wo liegt die Schneegrenze im Gebiet? Was sind attraktive Ziele bei Schönwetter? Wo können wir bei starkem Wind unterwegs sein? Wo können wir bei hoher Schneefallgrenze und schlechter Sicht unterwegs sein? Wo können wir bei schlechter Sicht und Lawinenstufe Erheblich unterwegs sein? Wo können wir bei schlechter Sicht und Lawinenstufe Gross unterwegs sein? Welche Täler sind bei Lawinenstufe Gross nicht mehr zugänglich? Wie markant ist das Altschneeproblem wirklich? Welches Lawinenmuster ist am jeweiligen Tag aktueller, Altschnee oder Neuschnee? Wie kann ich die Niveauunterschiede möglichst ausgleichen, damit niemand gestresst oder gelangweilt ist?
Auf alle diese Fragen versuchte ich zuhause auf der Karte eine Tourenmöglichkeiten zu finden. Auf dem Papier hat das prima geklappt. Nun galt es baldmöglichst herauszufinden, ob das auch vor Ort funktionieren würde.
Sonntag
Voraussetzung: Anreise und somit später Tourenstart, Angewöhnung der Gruppe, sonniges Wetter, Altschneeproblem, erheblich, schneearm in unteren Lagen.
Ziel: Guter Tourenstart für alle, Tag wegen Schönwetter möglichst ausnützen -> Rundtour, Infos sammeln bei guter Sicht für die Folgetage damit ich weiss, wies aussieht, wenn wir nichts mehr sehen.
Resultat: Ausgedehnte Eingehtour weswegen wir beinahe den Apéro verpassten. Während Aufstieg und Pausen konnte ich in aller Ruhe die Möglichkeiten einsehen und mir Gedanken machen -> Infos von Geländekessel l`A Neuve (Dienstag) Infos von Waldpassage Dotse (Mittwoch), Infos von Gelände Skigebiet (Freitag). Die Infos waren vielversprechend.
Montag
Voraussetzung: Schönster Tag der Woche, Altschneeproblem Erheblich.
Ziel: Weitsicht auf Mont Blanc, wenn irgendwie möglich auf einem Aussichtsgipfel stehen, Infos weiter unten im Tal sammeln für Lawinenstufe Gross.
Resultat: Mont Blanc gesehen, Skigipfel erreicht, Infos über die Waldschneise und die knappe, aber genügende Schneelage bei Dranse gesammelt (Donnerstag). Nun hatte ich alle nötigen Infos damit wir uns während dem kommenden Grossschneefall sicher bewegen können. Auch diese Infos waren vielversprechend und ab diesem Zeitpunkt hat sich die Situation in mir für die ganze Woche entspannt, bevor die erste Schneeflocke gefallen war.
Dienstag
Voraussetzung: starker Westwind, leichter Schneefall, schlechte Bodensicht, eventuell Aufhellung am Nachmittag, letzter Tag mit Erheblicher Lawinensituation, dann steigt sie an.
Ziel: Nochmals hoch für möglichst alpines Ambiente und „steileres“ Gelände, vom Wind geschützt, Sicht durch Sträucher, oberhalb der Baumgrenze einfache Geländeform (Tal) und gut eingeschneites Gelände wegen eventuell schlechter Sicht, Zeitplan für die Abfahrt bei möglicher Aufhellung, Möglichkeit für individuelle Betätigung.
Resultat: Windstiller Ort gefunden, Gletscherhöhe erreicht, individueller 2. Aufstieg, prima Abfahrt.
Mittwoch
Voraussetzung: Intensiver Schneefall, Anstieg der Lawinengefahr auf Gross, hohe Schneefallgrenze, schlechte Sicht für Skifahren und Gelände beurteilen.
Ziel: nicht im Regen unterwegs sein, genug steiles Gelände finden zum Skifahren, genug sicheres Gelände finden, wo weder Altschnee noch Neuschnee heikel wird, Skigelände mit Bäumen finden, Möglichkeit sich länger im Schnee auszutoben oder früher zurück.
Resultat: Jojo-Tag im Lärchenwald.
Donnerstag
Eigentlich wurde mir der heutige Tag fürs Bericht schreiben zugeteilt…
Nun war sie da die grosse Schneemenge, ab ca. 1800m. In La Fouly auf 1600m konnte man die Menge erahnen, bei unserem Ausgangspunkt in Dranse 1300m nicht wirklich. Meine Frage in die Runde, ob das Programm immer noch für alle stimmt, wurde irgendwie mit Ja beantwortet. Und so starteten wir nur knapp über der Schneefallgrenze auf der alten, vom Vortag durchnässten, wenig «gluschtigen» Schneeschicht von Anfang Winter. Ich war mir beim Loslaufen überhaupt nicht sicher, ob sich alle Teilnehmer bewusst waren, was uns erwartete, oder ob einige einfachmal hinterherliefen, so wie man das manchmal in einer Herde ebenso tut.
Je höher wir kamen, desto mehr Schnee gabs. Wir wechselten uns ab mit Spuren. Und schon bald wars eigentlich gar keine Spur mehr, sondern eher ein 1-Meter tiefer Kanal, den wir ins Gelände pflügten. Bedenken, dass ein Teilnehmer seinen eigenen Weg geht, brauchten wir nicht zu haben. Auf der Höhe von ca. 2100m war Schluss. Die Bäume wurden seltener und wir hatten uns ausgepowert.
Man sagt fürs Skifahren sei nur die oberste Schneeschicht wichtig. Dies galt besonders an diesem Tag. Wenn nach 2 Tagen Intensivem Schneefall diese ungesetzte Schneeschicht über einen Meter beträgt, wird mit unseren mickrigen Skitourenskis aus Skifahren ein Fortbewegen.
Das Hauptziel beim Abfahren war, dass niemand bei einem Sturz im vielen Schnee sich „verlochte“ und nicht mehr selber rauskam. Für diesen Fall sorgten unsere zwei Abfangjäger für die nötige Beruhigung. Oftmals war ein Runterfahren nur in der Aufstiegsspur möglich. An ein paar steileren Abschnitten gabs ein paar prächtige Bögen, wo der Schnee bis hoch zum Gesicht stiebte. Es war bestimmt ein prägendes Wintererlebnis, das vielen in Erinnerung bleibt, als wäre es gestern gewesen.
Voraussetzung: erneut intensiver Schneefall, Lawinengefahr Gross, zu viel Schnee zum Skifahren, sehr grosse Einsinktiefe, etwas tiefere Schneefallgrenze, schlechte Sicht zum Skifahren und um das Gelände zu beurteilen.
Ziel: Wintererlebnis in der grossen Schneemenge, Geländeform wählen, die auch grossräumig sicher ist -> Bergrücken, Sicht trotz Schneefall -> Wald, Backup bei einem Sturz damit man wieder aus dem Schnee rauskommt.
Resultat: Bleibendes Wintererlebnis auf dem Waldrücken oberhalb Dranse, abwechselndes Spuren im Team, Rückweg mehrheitlich in der Aufstiegsspur.
Freitag
Voraussetzung: Sonnig, Lawinenstufe Gross, Heimreise.
Ziel: Dilemma beheben von starkem Tätigkeitsdrang wegen Schönwetter und stark eingeschränkten Möglichkeiten wegen Lawinengefahr Gross.
Resultat: Pülverlen in Kleingruppen im Skigebiet, Geduldspiel wegen später Öffnung der Lifte. Im Skigebiet werden heikle Hänge oberhalb durch Sprengungen gesichert. Das steile Offpistgelände hat dank ständigem befahren einen besseren Schneedeckenaufbau und ist somit auch bei Lawinenstufe Gross sicher.
Es waren interessante Tage mit vielfältigen Erlebnissen! Die Überlegungen im Vorfeld waren etwas ausführlicher als sonst. Aber ehrlich gesagt ist dann die Durchführung einer solchen Woche vor Ort nicht sehr anstrengend. Mit den Wetterprognosen und der Lawinengefahr beschäftigten sich alle Teilnehmer schon im vornherein. Entsprechend tief sind die Erwartungen zusammen mit einem breit abgestützten Verständnis für die getroffenen Entscheidungen.
Momentan bin ich grad im Binntal. Die Zeit der Lawinengefahr Gross ist vorbei, der ersehnte Neuschnee da, das Wetter sonnig und die Erwartungen der Teilnehmer dementsprechend hoch. Aber die grosse Erwärmung sowie das hartnäckige Erheblich+ sind nicht gerade hilfreich, um die Erwartungen zu erfüllen; sowas finde ich eher anstrengend... Das genaue Gegenteil von der Val Ferret Woche 😉
Bericht: Tinu
Abschluss:
Vielen Dank euch allen, für euren täglichen positiven Beitrag, welcher zum erfolgreichen Gelingen dieser Winter-Wonderland-Woche beigetragen hat.
Markus T.
Teilnehmer:
Christine, Daniela, Dominica, Flurina, Katja, Jeanette, Joel, Monika, Ursula, Yvonne
Leitung:
Franz und Markus
Bericht:
Daniela
Frühmorgens machten wir uns auf den Weg ins Wallis, das Lötschental war unser Ziel. Bald mussten wir feststellten, dass wir nicht die einzigen waren mit Skiplänen auf der Lauchernalp. Bus und Gondel waren dementsprechend voll und die Anreise hatte es in sich. Auf der Alp angekommen, genehmigten wir uns deshalb erst mal einen wohlverdienten Kafihalt. Gestärkt nahmen wir noch die Sessellifte auf den Hockenhorngrat in Angriff. Nach einer kurzen Pistenabfahrt gings aufwärts Richtung Elwertätsch 3208m, fernab der vielen Leute. Bei strahlendem Sonnenschein und wunderschönem Bergpanorama war der Aufstieg ein wahrer Genuss, wenn auch schweisstreibend bei den warmen Temperaturen. Die anschliessende Abfahrt in herrlich neuem Pulverschnee war dann ein Traum und machte jede Schweissperle mehr als lohnenswert.
Danke Franz und Markus für diese herrliche Tour! Es war wie immer Gutschnee!
Teilnehmende: Katja, Marion, Jeanette, Mathias Christine
Leitung: Samuel
Bericht: Christine
Die Lücke die ihren Namen verdient.
SOPUPO-Sonne-Pulver-Pommes sind nur einige Highlights der heutigen Tour. Anfang Woche hat uns Samuel mental noch auf schlechte Wetter- und Schneeverhältnisse vorbereitet. Heute war aber das Glück auf unserer Seite und konnten einen perfekten Tourentag erleben. Wir fellten von der Grimmialp über die Alpstrasse und durch Waldlichtungen in Richtung Traumlücke. Oben auf dem Grat erwartete uns die Sonne. Es hatte mehr Schnee als wir erwartet hatten. Ein Genuss unsere Schwünge in den Pulverschnee zu schreiben. Zum Schluss noch das Race über die Alpstrasse. An der Sonne genossen wir dann in der Beiz noch Pommes, die auch von Kennern als sehr gut benotet wurden. Danke der tollen Gruppe und insbesondere an Samuel für die kompetente Leitung der Tour.
Teilnehmer: Ursula, Vreni, Franz, Annemarie
Leitung: Karin, Simon
Bericht: Annemarie
Aufstieg von Les Près-d’Orvin via den Ostgrat zum Sendeturm Chasseral, Abstieg nach Nods
Ein kleines, aber motiviertes „Trüppli“ SAC-ler unter der Leitung von Karin und Simon mit treuem vierbeinigem Begleiter Nanoq darf auf eine wunderbare Schneeschuhtour zurückblicken: das Wechselspiel von Nebelschwaden mit unerwartet viel Sonnenschein und eine märchenhaft verschneite Landschaft sorgten für eine mystische Stimmung. Herzlichen Dank an alle für diese schöne und zufriedene gemeinsame Sonntagstour und Karin & Simon für die tolle Organisation und Leitung und besonders auch für die exklusive Kaffeepause unterwegs!
Leitung: Silvan Gerber
Teilnehmende: Markus, Franz, Ronny, Florian, Lisa, Annelies
“ACHTUNG LAWINEN” bei Haslikuchen und Kaffee
Nach der Tourenplanung geht es ab in den Schnee
Die Steine schauen zahlreich hervor
Wir steigen zu steileren Hängen empor
Einzelhangbeurteilung und Risikocheck wird trainiert
Die Abfahrt zwischen den Steinen ist dann fokussiert
Statt Studencup gibt es einen kurzen Fussabsteig
Bis zur Strasse ein paar Schwünge im Rauhreif – ein klarer Sieg
Raclette in der Brochhütte zum Tagesabschluss
Die Abendstimmung ist ein wahrer Genuss
Die Unterrichtsmethoden sind kreativ
Es gibt einen neigungsflexibeln Hang aus Skis
In die Schneefläche werden Grafiken gemalt
während die Sonne immer noch freundlich strahlt
Das Altschneeproblem beschäftigt uns sehr
Die aufbauende Umwandlung kommt als Erklärung daher
Nun gilt es noch ernst, ein Hang hängt ab
LVS, Sonde, Schaufel – jetzt sind wir auf Trab
Zum Glück war Phantasie beteiligt zu Übungszwecken
Wir möchten nicht unter einem Schneebrett stecken
Zurück auf der Schwarzwaldalp zum Abschluss
Bei Kaffee mit Cremeschnitte und ohne Schluss
Ein grosses MERCI an Silvan für die beiden Tage
lehrreich und angenehm ohne Frage!
geleitet von Markus Vögeli und Annelies Etter
Teilnehmer*innen: Brigitte, Katja, Katja, Dominica, Toni, Martin, Stefan
Bericht: Dominica
In diesem wenig schneereichen Winter einen Ort in der Schweiz zu finden, wo man doch eine anständige Tour machen kann, ist nicht ganz einfach. Markus und Annelies haben aber einen dieser Berge gefunden, der auch nicht die Menschenmassen angezogen hat. Bis zur Alpsiedlung war der Aufstieg ruhig und angenehm. Bei der Alp blies uns aber der Föhn so stark um die Ohren, dass wir bezweifelten, ob ein Aufstieg zum Arnitriste möglich sein würde. Zu unserer Überraschung war der Wind weiter oben aber viel abgeschwächter, so dass wir den Ausblick aufs Nebelmeer des Mittellandes umso mehr geniessen konnten.
Danke, Markus und Annelies, für die umsichtige Planung und Durchführung der wunderbaren Tour.
Mir si am Morge individuell, wie mir o si, igschtige. Nächär hei mir scho Angst gha, dass d Elin nid istigt. Ds Schüpfheim si mir de aui versammlet gsi, u si de när ids Poschi. Dert hei mir zwöi Ching gha, eis drfo het die ganz Zyt dr Stopp-Chnopf drückt u dises het o unbedingt wöue, aber het nid dörfe u dr ganz Bös unterhaute. Da flossen bei Karin auch gerade die Tränen. Mir hei när miteme hoch effiziente Förderband ds Hirsegg dr Vercher gstoppet. De hei mir üsi Fäu a d Ski da u hei dr Ufstig i Agriff gno. Nach em erschte Zähtu isch de scho überne Stung vergange. D Höchi isch gschtige u dr Lunchsack het Gwicht verlore. Ädu het gschpuuret u derbi dr Waud entscherft. Ugerwägs heimer no ideene gsuecht für Wärbeartiku fürfs KIBE u no überne müglechi Toufi diskutiert. Mir hei de no es Fotoshooting gmacht u fürnes guets Foto isch de d Yolanda sogar i Schnee gläge. Mir hei zäh Spitzcherine z guet gha u Ädu het de plötzlech numeno 6,5 z guet gha. D Rettigsspezialischte Elin u Hanna hei ä Alarmmäudig becho u si de losdüset. D Ruckseck vo Leana u Leandra hei müesse grettet werde. U wöus ja süsch ds längwig wär isch d Elin no ines Loch ichegfahre. Währenddesse hei d Reschtleche dr Wäg freigschuflet. Wo mir de aui komplett dobe si gsi, heimer de no chli wytergschuflet u Leana u d Leandra hei e Gruebe gmacht - e Uffangbehäuter für nächtlechi Spaziergänger. Ädu het flissig Schnee gschmeuzt u hofft nächscht Jahr chöme chli weniger mit, so dass er chli weniger mues Schnee schmeuze. Aui si fasziniert gsi vom chline Rugi vor Hannah. De heimer de fein u viu Znacht gässe u tolli Gschichtli über Velofahre erfahre u beschlosse, das mache mir o! Statt das mer gmeieret hei, heimer das mau ganz viu verschideni Rätsu gmacht u beschlosse mir mache e Wäutreis zur Insle Keinikeinu. Da chame äbe leider nume mitem grosse Boot oder mitem Velo gha. Mit em Chrüzfahrtschiff heimer leider nid chönne ga. Nacheme feine Dessert si mir de mau ga schlaffe.
Am nächschte Morge het d Leana scho 127 Schritte gha u d Hannah isch vom Fues vor Leandra no so richtig gweckt worde. De hei Zmorge gässe: Drü vo Sibe hei Miuch wöue, wo de d Miuch ufem Tisch isch gstange hei de plötzlech aui wöue. D Erliechterig isch am Ädu grad agsee gsi. Nachem letschte Rätsu hei mir aues zämepackt und Karin u Ädu hei no d Hütte putzt während di angere äs Fotoshooting gmacht hei. Wo si fertig mit putze si gsii si mir afe abefahre. Mängisch heimer müesse ufpasse das üsi schii no ganz bliibe. Ungerwägs hei mir de gmüetlech Glunchet u speter heimer no ä Barryvox Üebig gmacht. Mir sii när gmüetlech achegfahre. U wüu mir sövu müed gsi sii, sii mir no chli umgheit. Wo mir när dungr sii gsi, hei mir när ski zäme tha. Wüu mir gwüsst hei ds zboschi nid pünktlech chunt, hei mir nid grad bressiert. Wo zboschi ändlech isch cho (mit 8 min vrspätig) hei mir när de im zweite boschi platz gfunge. Im boschi hei mir leidr ke ungrhautig meh gha. Im zug sii mir de när induviduell usgstige. U när isch leidr die tour zur hefti-hütte leidr oscho z änd gsi...
Touurepricht vo: Elin, Hannah, Nina, Leandra, Lena, Yolanda, Sandra
Leiter: Ädu & Karin
Wintertage vom Sonntag, 11. bis Freitag, 16. Januar 2026 auf der Lenzerheide.
Bei recht schönem Wetter und guten Wegverhältnissen konnten wir die Wintertage in der Lenzerheide erleben. Untergebracht waren wir im Hotel Waldhaus in Valbella, wo wir gut aufgenommen wurden. Nach den Schneefällen in den Tagen vorher zeigte sich die Gegend in märchenhaftem Weiss, obschon relativ wenig Schnee lag.
Sonntag: nach einer Erbsensuppe spazierten wir zum Einstimmen um den Heidsee.
Montag: Wir wanderten vom Hotel aus über Valbella und dann durch den Got Scharmoin nach Lenzerheide. Im Berggasthaus Crest’ota genossen wir ein feines Gorgonzola-Risotto.
Dienstag. Die Gruppe 1 fuhr mit dem Sessellift hoch nach Tgantieni und wanderte dann auf dem Höhenweg zurück zum Hotel. Unterwegs wurde gepicknickt. Die Gruppe 2 wanderte zur Talstation des Sessellifts Pedra Grossa und liess sich auf die Alp Nova hinauftragen. Nach genossener Aussicht und Einkehr im dortigen Restaurant ging es mit dem Sessel wieder hinunter und um den Heidsee zurück zum Hotel.
Mittwoch. Wir wanderten alle von Lenzerheide nach Vaz, wo uns im Restaurant Schyn eine Kartoffelsuppe serviert wurde. Wer mochte wandert dann in 2 Stunden wieder zurück nach Lenzerheide. Der Rest fuhr mit dem Postauto dorthin.
Donnerstag. Mit dem Postauto nach Parpan und dann um den Tschuggawald hinauf zum Restaurant Tschugga. Von dort dann direkt hinunter nach Parpan.
Freitag. Heimreise.
Wir danken allen, die dabei waren für die immer gute Stimmung und sind froh, dass keine Unfälle zu verzeichnen waren.
Ruth und Walter
Teilnehmende: Lea, Flurina, Nikola, Toni, Jakob, Saskia, Janick
Leitung: Annelies, Samuel
Bericht: Saskia
Nach einer Planänderung, weil ein Auto trotz 4x4 nicht bis zum geplanten Startpunkt gekommen ist, sind wir nicht zum Meniggrat sondern Richtung Turne gelaufen. Als wir dann nach spontaner Umgestaltung loslaufen konnten, haben sich die Wolken immer mehr verzogen und die Sonne hat das wunderbare Powdererlebnis perfekt gemacht. Etwa 400 hm vor dem Turne sind wir beim Spicherböde an unserem Tagesziel angelangt und haben die Sonne genossen. Das schöne Neuschneeerlebnis haben wir mit dem anschliessenden Kettenlösen vom einen Fahrzeug ausklingen lassen. Vielen Dank an Annelies und Samuel für die tolle Tourenführung!
Tourenbericht 11. Januar 26
Am nüni am morge he mr üs bir Climbox troffe dert hei mr üs usgrüste und näre aues iglade. Mit em Outo si mr näre de a Bahnhof düset u hei dr räst ufgablet. Vo dert si mär richtig Ghol kruset. Dert hei mr üs näre de parat gmacht. D Fälli azoge u no dr Lvs test gmacht. Langsam si mr de mau lostschirget u he de mau üsi latti mit de falli ad ltasche klemmt. U de si mr o scho wie dr Blitz ufe düset. U baud he mr ou scho öpis gfrämslet u e chli verschnufet. Baud druf abe he mir üsi mega giga spitzcheri gmacht. När si mr de ömu mau obe achi u hi zmittag gmampfet. Mit grosser freud uf d powder schnee abfahrt si mr vom gipfu ache gschosse. Es het vili toli schanz gha wo vo lina, luca und hannah testet wärde. Nätürlch he mr sehr professionell e lvs kurs igleit. U de si mir o scho witwr powderet. Leider si mr de o scho gli dunge gsi. Churz vorem Outo het d Hannah no churz e neue trick erfunde de heisst Deep snow diving de hett d lina o no gad usprobiert. U de isch üsse tag eig o scho ds endi gsi.
Merci vieu mau a Karin, Ädu u luca es isch e mega schöne sunnige Tag gsi. D powder schnee isch wücklech eif nür subbi dubbi gsi. D truppe isch o mega e tolli gsi
Geschrieben von Lina und Hannah
Teilnehmer
Alina, leana, leandra, Nina, Sandra, Finja, Lina, Hannah
Am 4. Januar 2026 fanden wir uns bei der Talstation Sunnbühl ein. Wir bedeutet eine hoch motivierte 9-Köpfige Gruppe, die den Tag mit Lawinenproblematiken verbringen wollte. Damit das Praxisfeld noch etwas realer und schneereicher gestaltet werden konnte, nahmen wir die Gondel bis zum Bergrestaurant Sunnbühl, um dort gleich den ersten und vorerst letzten Kaffee des Tages zu geniessen. Die Gruppe eines anderen SAC-Verbandes beobachtete sie neidisch (diese “mussten” aufs Undere Tatelishorn). Unter der Anleitung von Iris und Marcel Kraaz tauchten wir sogleich in die Materie ab. “Achtung Lawinen!” dient uns als Orientierung. Neuschnee, Altschnee, Triebschnee, Nassschnee, Gleitschnee, Lockerschnee, Schneebrett… viel Schnee auf Papier wenig in der Natur. Was sind Merkmale, wo/wie erhalten wir Informationen dazu und wie können wir das Risiko minimieren. Aus den Unterhaltungen entstehen spannende Erkenntnisse. Nun heisst eine erste kurze Abfahrt in Angriff nehmen und auffellen. Bevor wir weiterziehen, schauen wir noch das Ablaufschema einer Rettung/Suche an. Ein doppelter Gruppentest (ent-)lässt uns ins Gelände. Bei schönstem Wetter überlegen wir uns Wahrnehmungsfallen, in welche wir tappen können und tappen sogleich in die Mittagspause. Nun schauen wir neidisch zur Gruppe des anderen SAC-Verbandes, die wir im Aufstieg zum undere Tatelishorn erblicken. Wir stärken uns, denn nun werden wir nicht nur geistig sonder auch körperlich gefordert. Wir testen die Reichweiten unserer LVS-Geräte und stellen fest, dass Hochspannungsleitungen in der Nähe sehr störend sind. Auf und neben Feldlinien bereiten wir unseren Lawinenhang vor und üben die Suche/Rettung einer einfach Verschüttung. Nicht Suchende vertreiben sich die Zeit bei einem Kartenspiel, wo die zuvor disskutierten Themen überprüft werden. Wer noch zu wenig warm hatte bis anhin, wird spätesten mit dem ausgraben ins Schwitzen gebracht. Drei Minuten können streng sein, selbst bei wohlfühl Bedingungen. Eine kleine Abfahrt am Schluss und wir beenden den Tag mit einem Rückblick in der Gondel. Herzlichen Dank an die Tourenleiter Iris und Marcel und allen Teilnehmenden für den spannenden Tag.
Teilnehmende: André, Cora, Elio, Franziska, Gian, Jeanette, Stefan, Thomas, Thomas
Leitung: Iris und Marcel Kraaz
Bericht: Elio
Samstag, 03.01.2026 Unders Tatelishore
Teilnehmende: Yvonne Stalder, Daniela Stalder, Christoph Müller, Brigitte Steck
Leiter: Markus Vögeli
Bericht: Brigitte Steck
Yess, die SAC Emmental Skitourensaison ist eröffnet.
Leider fällt der Schnee nur zögerlich vom Himmel, so dass das angepeilte Ziel, Chirschtihubel, schnell mal abgesagt werden musste. Die Alternative lautet nun «Unders Tatelishore». Und da der Wetterbericht sogar noch etwas Schnee verspricht, sind wir zuversichtlich.
Die Freude ist gross, als am Samstagmorgen in Langnau 20 cm Neuschnee liegt! Interessanterweise reichte die weisse Pracht nur grad bis Frutigen…also kein Neuschnee auf Sunnbüel…dafür Kaffee und Sonne!
Nach der Schussfahrt auf dem Winterwanderweg Richtung Schwarenbach, montieren wir dann die Felle. Langsam schlägeln wir uns unserem Ziel entgegen. Als das Gelände steiler wird, montieren wir unsere Harscheisen. Yvonne bekundet etwas Mühe mit der Montage. Die Eisen wollen einfach nicht passen. Ja, es stellt sich dann heraus, es sind die Falschen! Yvonne lässt den Kopf nicht hängen und prästiert die 650 Hm auch ohne Harscheisen souverän, im teils sehr rutschigen Gelände, bravo!
Die Abfahrt, wieder erwarten, super genussvoll.
Markus, die Feuertaufe ist dir super geglückt!
Merci bestens für deine Führung. Wir freuen uns auf weitere Skitouren mit dir!
Brigitte
Wanderbericht, 17. Dezember 2025
Jahresausklang
Für diese Jahreszeit herrschten gute Wetterbedingungen. Keine grosse Kälte, kein Glatteis, keine extremen Regengüsse. Wie immer, gut gelaunt fuhren wir mit dem Bus nach Zollbrück. Im Tea-Room Liechti genossen wir das Startkaffee und Gipfeli.
Drei Wandermöglichkeiten standen zur Auswahl:
-Schwändeli, Ebnit, Unterhochfeld, Alischbach zum Gasthof Sternen, Neumühle.
-Der Emmen entlang, Obermattbrücke, auf dem rechten Emmeufer direkt zum
Gasthof Sternen.
-Der Emme entlang bis Brameggmatte und zurück zum Gasthof Sternen.
Im warmen Sternen-Saal genossen wir ein herrliches Fondue oder ein chüstiges Raclette. Dazu Schwarztee oder einen feinen Schluck Wein. Ein Dessert nach Wahl durfte auch nicht fehlen.
Walter Lüssi und Werner Kunz liessen uns die Wandertage und die Wanderwochen des Wanderjahrs 2025 bildlich und mit passenden Worten vorüberziehen. Die Örgelieinlagen von Werner und Fritz sorgten für fröhliche Stimmung.
Die zufriedenen 58 Wanderfreunde genossen den Jahresausklang in vollen Zügen.
Ich bedanke mich ganz herzlich!
Dora Bähler
Die sagenumwobene Hohgant-Expedition 2025
Und es begab sich im Jahre 2025, dass zehn tapfere Wander- und Schneeschuhhelden, teils Gipfelträumer – mit Schneeschuhen auf dem Rücken und Hoffnung im Herzen gen die Hohganthütte zogen.
Über Stock und Stein, Wurzel und Schnee kämpften sie sich voran und erreichten schliesslich den Ort der Erholung, des Essens und der warmen Getränken.
Vor der Hütte wurde der Sonne gehuldigt, drinnen am Ofen geschnippelt, Rahm geschlagen, Wasser geschleppt und Geschichten die das Leben schrieb erzählt, bis Franz und seine Gemahlin ein Mahl auftischten, das einstimmig mit dem Prädikat ‘ausgezeichnet’ geadelt wurde.
Noch fast im Dunkeln machten sich die Unerschrockenen auf zum Gipfel, kletterten, schwitzten und ächzten, beobachtet von irritierten Gämsen und kopfschüttelnden Steinböcken.
Just als die Sonne erschien, standen sie auf dem Grat des Hohgant-Massivs und riefen ehrfürchtig ‘Ah’ und ‘Oh’, bevor die obligaten Beweisfotos entstanden.
Der Abstieg gelang – dank Führung, Technik und göttlichem Beistand – erstaunlich elegant und glücklicherweise sturzfrei.
Zur Belohnung wartete auf der Sonnenterrasse ein königliches Frühstück, zubereitet von den fleissigen Hütern der Hütte.
Gemeinsam stieg die Schar schliesslich ins Tal hinab, bis Schnee und Schneeschuhe ein Ende fanden.
So ging eine äusserst erfolgreiche, kameradschaftliche, lustige und kulinarisch legendäre Tour zu Ende.
Dank an Franz – es war wieder einmal ‘obeuse’ und einfach traumhaft schön – und an alle Mitstreiter. Es hat mega Spass gemacht.
Tourenleiter: Franz Morger
Teilnehmende: Christine, Annemarie, Martha, Verena, Franz, Bernhard, Werner, Janick
Bericht: mit Augenzwinkern und heftigem Muskelkater, Katja (mit etwas Hilfe von KI)
Reisebericht vom 26.11.2025; Rund um Rüegsau
Gegen das Jahresende zu darf es auch Mal eine Wanderung in der Nähe sein.
Trotz misslichen Wetterverhältnissen und noch trüberen Aussichten haben sich 25 wetterfeste Wandersleute am Bahnhof Langnau getroffen. Um ein Haar wäre die Pünktlichkeit der SBB unserem geschätzten Alt-Schreinermeister-Ehepaar zum Verhängnis geworden. Nur der während der vielen SAC-Wanderungen gewonnenen Fitness war es zu verdanken, dass die Beiden dem ausfahrenden Zug nicht nur noch nachwinken konnten.
Das obligate Startkaffe mit Gebäck in der Confiserie Meier in Hasle Rüegsau wurde uns von Christine Wüthrich und Annekäthi Blatter offeriert. Herzlichen Dank den grosszügigen Spenderinnen!
Die eine Wanderung führte direkt ab dem Startkaffee via Schweikboden, Otzenberg, Schallenberg, Mannenberg zum höchsten Punkt der Wanderung, den Rachisberg. Immer wieder erstaunlich und schön, dass doch die Meisten jeder Witterung etwas Positives abgewinnen können. Und tatsächlich: der leise fallende Nassschnee, die feinen Nebelschwaden, zauberten eine besondere Stimmung über die Landschaft. Geschenkt, dass man das eigentlich herrliche Alpenpanorama nicht einmal erahnen konnte.
Die zweite Wandergruppe fuhr mit dem Bus nach Rüegsau und schlenderte anschliessend via Hagsbach, Eichneuhaus und Mättenhof nach Rüegsbach. Mit einem spontanen «Dona nobis pacem» wurde der Kirchenraum der kleinen, schmucken Kirche wohltönend beschallt.
Im Restaurant Krone Rüegsbach wurden wir bestens verköstigt. Schön, durften wir zum Dessert noch eine Spezialität des Hauses geniessen. Es hat besser geschmeckt als der Name vermuten liess: Chrone-Gschlabber!
Mit Bus und Bahn ging es anschliessend wieder ins heimische Langnau zurück.
Schön, sit dir trotz Huduwätter mitcho!
Annekäthi Blatter
Dani Liechti
Wanderbericht der SAC-Wanderung vom 5. November
Das frühe Aufstehen lohnte sich: Im Osten leuchtete die Venus, im Westen der Vollmond. Eigentlich war für diesen Tag eine Wanderung durch die Gottéron-Schlucht (deutsch: Galterngraben) geplant, doch wenige Tage vorher war auf der Homepage der Gemeinde Tafers zu lesen, dass ein Erdrutsch niedergegangen sei, der den Wanderweg unpassierbar gemacht hatte. So wurde kurzfristig umgeplant und neu rekognosziert. Über die Routenänderung war an diesem strahlenden Herbsttag wohl niemand traurig. Nach einem Marsch vom Bahnhof durch die Freiburger Fussgängerzone, dem obligaten Startkaffee im authentischen und angesagten Café des Arcades (erst noch günstiger als jenseits des Röstigrabens) und einer Besichtigung der imposanten gotischen Nikolaus-Kathedrale bestiegen wir alle den Bus. Eine kleine Gruppe stieg bereits in St.Ursen aus, der Hauptharst erst in Rechthalten. Auf dem offiziellen Freiburger Voralpenweg wanderten beide Gruppen auf unterschiedlichen Wegabschnitten wieder der Stadt Freiburg entgegen.
Die Rechthalten-Gruppe gelangte nach einem kurzen Anstieg auf eine aussichtsreiche Anhöhe. Der Blick öffnete sich nach allen Richtungen: Die Freiburger Alpen, das Guggershörnli, die Jurakette in voller Länge boten sich dar, davor ein Nebelmeer über Bieler- und Neuenburgersee. Wir staunten über die farbigen Laubwälder, die in dieser Landesgegend dominieren, ein deutlicher Gegensatz zum tannenreichen Emmental. Immer wieder durchquerten wir kurze Waldstücke, wo wir mit den Füssen im Laub raschelten und aufpassten, dass wir auf den vielen Eicheln nicht wie auf einem Kugellager ausglitten. Nach abwechslungsreichen Wegstücken gelangten wir schliesslich – kurz vor dem Ziel durch den Wanderleiter etwas arg gehetzt – zur Busstation Tasberg.
Die St.Ursen-Gruppe genoss ihre Wanderung entlang von herbstlichen Hecken, über frisch spriessende Getreidefelder und durch raschelndes Buchenlaub, begleitet von guter Fernsicht. Bereits in Stadtnähe, im Dorfe Bourguillon, bestieg auch diese Schar nach gut zwei Stunden wieder den Bus.
Dieser führte uns zurück an den Bahnhof. Von dort erreichten wir in wenigen Minuten die Mensa der Universität, wo wir - inmitten von StudentInnen und ProfessorInnnen – als willkommene Gäste gut und reichlich verpflegt wurden.
Die Teilnehmerzahl war diesmal mit 23 unter dem Durchschnitt. Schuld daran war u.a. sicher das Seniorentheater («Mordswyber»), bei dem acht potentielle Wanderer/Wanderinnen in irgendeiner Charge beteiligt waren - und sicher noch etliche im Publikum sassen.
Die Gottéron-Schlucht muss warten. Einmal an einem heissen Sommermittwoch werden wir dort bestimmt willkommene Abkühlung finden.
Ruedi Trauffer
Peter Kläntschi
Wanderbericht
Weissenstein
15. Oktober 2026
Viele der Gruppe erlebten schon auf der Hinreise etwa Neues. "Nein, mit der RBS von Bern nach Solothurn bin ich noch nie gefahren, gar nie." So tönte es. Als wir dann durch eine Nebellücke das weisse Hotel auf dem Weissenstein sahen, mutmasste man: "Dä geit de scho no furt."
Ab Solothurn fuhr die Gruppe 1 mit dem Postauto. In der Einladung hatte ich geschrieben: Aufstieg ab dem Asylbewerberzentrum Oberbalmberg (ehemals Kurhaus) zum Balmfluechöpfli (Aussicht), weiter auf die Röti noch mehr Aussicht) … Also zweimal "Aussicht". Walter Lüssi, der die Gruppe führte, erzählte mir beim Mittagessen, sie hätten den Abstecher zum Chöpfli ausgelassen. Nebel. Und auch auf dem Gipfel hätten sie nichts gesehen. Immerhin habe sich der Aufstieg wegen des bunten Blätterwaldes doch sehr gelohnt. Wegen der vielen nassen Blätter auf dem Weg habe man aber schon schuderhaft aufpassen müssen.
Die zweie Gruppe liess sich von Oberdorf mit der Gondel auf den Weissenstein tragen. Auf der Hotelterrasse wehte eine kalte Bise. Darum zogen wir uns ins warme Innere zurück. Gipfeli hatte es zu wenige, trotz Voranmeldung. Aber es kam nicht zu Handgreiflichkeiten. Auf einem gäbigen Wäg wanderten wir auf die Röti. Wie die Gruppe 1 hatten wir Nebel und Bise. Beide Gruppen sahen somit von den Berner Alpen nur das hintere und das vordere Nebelhorn. Und die dazwischen liegende Suppenalp.
Wir waren auf einer blöden Höhe. Zu tief, um an der Sonne zu sein. Und zu hoch, damit wir ihn von unten als Hochnebel gesehen hätten. Immerhin gab es längere "sonnige Störungen".
Die Schnitzel und der Suure Mocke im "Sennhaus" waren sehr gut. Damit alle ihr Dessert in Ruhe geniessen konnten und es auch beim Einkassieren kein Gjufel gab, fuhren wir erst eine Stunde später als vorgehen nach Hause.
Hannes Tanner
Leitung: Silvan Gerber
Teilnehmende: Matthias, Franz, Rony, Beatrice, Chrigu, Markus, Simon
Bericht: Samuel
Sommer-FK? Eher eine meteorologische Verwechslung mit dem Spätherbst! Noch vor dem ersten Kaffee begrüsste uns das Gantrischgebirge mit Wind und langsam kühler werdenden Temperaturen – perfekte Bedingungen also, um sich konzentriert der Seilhandhabung zu widmen. Der Tag war sehr lehrreich, ein bisschen windgepeitscht – und der Abstieg führte uns über eine Route, die wir sonst nur mit Tourenski kennen. Immerhin erreichten wir pünktlich mit den ersten Regentropfen wieder das Tal – aber schon um einiges schlauer.
Nach einem feinen Znacht, einem geselligen Abend und einer Nacht im kuschligen Matratzenlager der Berghütte Seelital – ohne Schnarchkonzert – starteten wir motiviert in den zweiten Tag. Diesmal mit einem Theorieblock zum Einstieg. Da das Wetter weiterhin auf „Winter light“ machte, widmeten wir uns der Verschüttetensuche. Der Winter kommt ja bald.
Besonders bereichernd war, dass auch erfahrenen Berggängerinnen und Berggänger noch etwas dazulernen konnten. Silvan, frisch aus der Bergführerausbildung, öffnete seine Trickkiste und teilte aktuelles Fachwissen und neue Ansätze, von denen alle profitierten – auch die alten Hasen unter uns. Es zeigte sich einmal mehr: Lernen hört nie auf, und frische Perspektiven bringen Schwung in bewährte Routinen.
Zum Abschluss ging es etwas weiter runter am Gurnigelpass, wo wir nochmals in die Seilhandhabung eintauchten. Und ganz besonders schön war es, gemeinsam mit den anderen Tourenleitenden vom SAC Sektion Emmental unterwegs zu sein – sich auszutauschen, voneinander zu lernen und wieder einmal in Verbindung zu treten, auch jenseits des Seils.
Unser Fazit: weniger Sommer, mehr Wetter, viel gelernt – und jede Menge Spass gehabt.
Wanderbericht vom Gäggersteg
Für unsere Wanderung mussten wir das Verschiebedatum in Anspruch nehmen, was sich gelohnt hat.
Unser Reiseziel war der Gäggersteg im Gantrischgebiet. Ausnahmsweise reisten wir mit einem Car von Sommer Reisen Sumiswald, da unser Startort schlecht mit ÖV zu erreichen ist. 28 Reisende verteilten sich im Car und genossen den wunderschönen Sonnenaufgang. Über Konolfingen, Wichtrach, Kirchdorf, Mühledorf erreichten wir das Gürbetal, das sich von seiner schönsten Seite mit einem mystischen, leichten Bodennebel präsentierte. Weiter fuhr unsere Carchauffeuse Daniela weiter Richtung Riggisberg, Gurnigel. Mit sicherem und ruhigem Fahrstil führte sie uns zur unteren Gantrischhütte, wo wir den obligaten Startkaffee mit feinem Zopf geniessen konnten, bevor die Fahrt zu unserem Ausgangsziel Süftenen weiterging.
Da Bisen Hochnebel angesagt war, mussten wir uns warm anziehen. Alle, die den Wanderrucksack schon auf kältere Tage bepackt hatten, zogen sogar Handschuhe an, um die ich sie benieden habe.
Wir teilten uns in zwei Gruppen und begaben uns gruppenweise auf eine längere und eine kürzere Rundwanderung. Beide Wanderungen konnten gemütlich angegangen werden, denn anstrengend war keine von beiden. Wichtig war uns das Erlebnis Gäggersteg. Dieser Steg entstand nach dem Sturm Lothar, der am 26.12.1999 vom Atlantik herkommend über Frankreich, Deutschland und die Schweiz fegte. Die Schäden waren verheerend. Aus dem Fallholz wurde mit Lernenden ein Baumwipfelpfad erstellt, der 2019 erneuert wurde.
Der Bisen Hochnebel begleitete uns bis gegen Mittag, danach durften wir bei Sonnenschein und schöner Aussicht die herrliche Bergkulisse geniessen. Auffällig viele Fliegenpilze, noch voll behangene
Heitistauden in schönen Herbstfarben und unzählige Vogelbeeren säumten den Wanderweg.
Etwas früher als erwartet, erreichten wir unseren Ausgangsort Süftenen. Nach einem Mittagspicknick wäre ein Dessert oder ein wärmender Kaffee angebracht gewesen. Nach einem Anruf durch unsere flexible Daniela, erreichten wir mit dem Car Guggisberg, wo wir im «Sternen» herzlich willkommen geheissen wurden. Im Expressverfahren hatten alle das Gewünschte vor sich. Eine gelöste Stimmung aller Beteiligten endete in spontanem Gesang. Ein rundum schöner, gemütlicher Tag ging zu Ende.
Monika und ich danken allen, die das Experiment mit dem Car mitgemacht haben.
Annemarie Marthaler
Monika Schwander
Wanderung Säntis – Zwinglipasshütte/Buchserberg - Alvier, 17.09 – 19.09.2025
Kurzweilige Anreise mit dem öV und übermütige Fahrt oben vorne im Doppelstöckerpostauto auf die Schwägalp und anschliessend Bergfahrt auf den Säntis, wo uns bereits schönes, jedoch sehr windiges Wetter empfängt. Wir geniessen die Rundsicht und können sogar die Schratte in weiter Ferne erspähen. Nach einer wärmenden Suppe wandern wir los über den Lisengrat via Rotsteinpass und Flieskopf zur Zwinglipasshütte, wo wir übernachten. Die Zwinglipasshütte wird vom SAC Toggenburg durch die Mitglieder bewartet und anfangs Saison findet jeweils eine traditionelle „Hüttentragete“ mit ca. 150 helfenden Mitgliedern statt, was uns sehr beeindruckt. Am nächsten Tag Abstieg zur Teselalp nach Wildhaus und Transfer mit Postauto und Taxi auf den Buchserberg. Nach Kaffee und Kuchen nehmen wir den Aufstieg zur Alvierhütte in Angriff. Während wir die Fahne des Alviergipfels immer wieder erspähen, verlangt uns der Aufstieg doch noch etwas Schweiss ab. Oben angekommen werden wir von einer einmaligen Aussicht auf den Walensee und Rundumblick auf unzählige Berggipfel belohnt. In der Alvierhütte werden wir herzlich vom Hüttenwart Peter und seiner Frau Bernadette und Hund Cora begrüsst. Die einfache, aber gemütliche Hütte (150-jährig) befindet sich in Familienbesitz und das Ehepaar erweist sich als begnadete Gastgeber und Köche!
Nach dem Abendessen geniessen wir den wunderschönen Sonnenuntergang und danach Dessert und gemütliches Beisammensein. Die Nacht war sternenklar und wir stehen rechtzeitig auf für den Sonnenaufgang, bevor wir uns an einem wunderbaren Frühstücksbuffet bedienen dürfen. Abstieg via „Chemmi“ auf die Hochebene Palfries.
Wir dürfen auf wunderbare, erlebnisreiche und gesellige Wandertage bei schönstem Herbstwetter zurückblicken. Herzlichen Dank Franz, für die wiederum umsichtige und tolle Leitung!
Teilnehmende: Christine M., Verena G., Sandra Z., Annemarie I.
Leitung: Franz Morger
Tourenbericht: Annemarie I.